Kann ich auf den Kindesunterhalt verzichten

    • (1) 27.01.18 - 19:21

      Hallo weiß jemand ob ich auf den Kindesunterhalt verzichten kann ?
      Ich kann selbst für mein Kind sorgen so ist das nicht also ich bin nicht auf den Unterhalt angewiesen.
      Ihr Vater will nix von ihr wissen und die Vaterschaft ist somit natürlich nicht anerkannt . Oder bekomme ich denn irgendwann trozdem Post von Jugendamt das ich mich zum Vater äußern muss?
      Danke schonmal

      • Es ist sehr schön, dass du nicht auf den Unterhalt für dein Kind angewiesen bist aber dem Kind steht der Unterhalt zu. Ich meine, dass du nicht einfach verzichten kannst. Spätestens dann wenn du mal nicht in der Lage sein solltest alleine für dein Kind und dich zu sorgen und auf staatliche Hilfe angewiesen sein, dann wird Vater Staat es sehr interessieren von wem er sich einen Teil des Geldes wiederholen kann.

        Hallo,

        selbst wenn Du nicht auf das Geld angewiesen bist, würde ich nicht darauf verzichten.

        Ich würde es ansparen, dann hat Dein Kind irgendwann mal eine gute Grundlage für die Finanzierung von Führerschein, Ausbildung oder Studium.

        LG Tuppes

        Die Vaterschaftsanerkennung hat ja erstmal nichts mit dem Unterhalt zu tun. Das würde ich auf jeden Fall nachholen.
        Warum willst du bzw. dein Kind auf Unterhalt verzichten?

      • Also wenn ich nicht wollen würde, dass der Vater Kontakt zum Kind hat, weil er ein A... ist oder mir das Leben schwer machen wollen würde, dann würde ich ihn nicht als Vater anerkennen lassen und auf den Unterhalt verzichten.
        Kannst dann natürlich auch keinen Unterhaltsvorschuss beantragen, musst wirklich alles selber finanzieren.
        Würde ich abwägen.

        Das Jugendamt meldet sich nicht bei dir. Es bleibt dir überlassen.

      • Ja, du kannst darauf verzichten, ihn einzufordern. Nur eine Verzichtserklärung ist nicht zulässig.

        Und sobald du bedürftig würdest, musst du an ihn heran treten. Zu Lasten Dritter darf der Verzicht nicht gehen.

        LG

        Der Unterhalt steht deinem Kind zu und du kannst an seiner statt nicht darauf verzichten.
        Was du kannst ist ihn übernehmen - damit stellst du quasi den Vater frei davon.
        Müsstest aber zum Beispiel auch später wenn dein Kind warum auch immer das Geld einfordert dafür gerade stehen .

        Warum soll dein Kind auf seinen Unterhalt verzichten ?!

        • Woher hast du so ein Blödsinn? Dem Kind steht der yunterhalt zu, heißt die Mutter kann nicht darauf verzichten und gleichzeitig Unterhaltsvorschuss beantragen. Ob sie ihr Kind mit ihrem Geld oder des Vaters unterhält interessiert kein Mensch. Natürlich kann auch das Kind später kein Geld einfordern . Der Unterhalt ist wie der Name schon sagt für den Unterhalt bestimmt und kein Sparvertrag.

          • Du hast mich wohl missverstanden .
            Sie kann den Vater von den Zahlungen frei stellen und diese selbst übernehmen .
            Schwierig wird es wenn Bedürftigkeit Eintritt

            Ist kein blödsinn - nur ein seltener Fall :)

            • Was heißt übernehmen? Sie sorgt einfach selber für ihr Kind, aber es fließen doch keine Zahlungen.
              Bei Bedürftigkeit kann sie ihn doch immer noch zur Verantwortung ziehen.

              • Google mal " Freistellung vom Kindesunterhalt"
                Da findet man was dazu.

                Das ganze wird auch nur schwierig wenn tatsächlich dritte mit ins Boot kommen ( Jobcenter bspweise )
                Oder wenn das Kind später Forderungen stellt .
                Soll es geben - wenn auch selten

      Da es ein Wunschkind von euch beiden war, solltet ihr beide die Verantwortung für die Zeugung übernehmen. Sprich der Vater sollte die Vaterschaft anerkennen und du solltest ihn nicht ohne Anerkennung davonkommen lassen. Das Kind hat ein Recht darauf, dass sein Vater amtlich festgeschrieben ist.

      Auf Unterhalt kannst du verzichten, solange du keinerlei Unterstützung für dich und dein Kind beantragst. Also zB keinen Unterhaltsvorschuss, keine Beitragsbefreiung zu den Kindergartenkosten und kein ALG II.

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