Protokoll Stunden

    • (1) 01.02.18 - 18:30

      Hallo,

      ich habe mal eine Frage.
      Wir haben jetzt unser Haus verputzen lassen, was zu einem Preis angeboten wurde, der unter der Norm liegt, einfach weil der Maurer sich seine Firma gerade erst aufgebaut hat und erstmal Referenzen braucht.
      Das ganze ist pauschal angeboten worden, somit waren keine Studenlohnarbeiten im Angebot drin und ich glücklich, dass ich es nicht kontrollieren muss. Rechnung habe ich bekommen und Mehrwertsteuer sind ausgewiesen und bezahlt ist auch.
      Jetzt habe ich einen Brief vom Hauptzollamt bekommen, wer auf der Baustelle war uns wie lange. Da sich das Ganze sehr lange hingezogen hat, weil er mittlerweile doch sehr viele, sehr lukrative Angebote bekommen hat, habe ich nun überhaupt keine Ahnung wer wann wie lange da war. Stellt sich mir aber jetzt die Frage, bin ich dazu verpflichtet zu protokollieren, wann jemand wie lange hier war? Ich bin ja auch oft gar nicht da gewesen.
      Irgendwie werde ich aus dem Internet auch nicht richtig schlau. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung oder Wissen dazu.

      Danke schon mal

      • Hallo,
        habt ihr versucht die Rechnung von der Steuer abzusetzen? Das geht natürlich nur mit ausgewiesener separater Handwerksleistung.
        Ansonsten würde ich doch einfach mit dem Unternehmen Kontakt aufnehmen. Was anderes kannst du doch eh nicht machen. Ich weiß nicht ob der Zoll hier kontrollieren will, ob die gesetzlichen Regeln eingehalten wurden.

        Ich vermute, es geht um die Einhaltung der Mindestlohnbestimmungen, SV-Beiträge etc...
        Ich denke, gerade bei Pauschalangeboten wird genau hingeschaut, ob das überhaupt passen kann.

      Hallo.

      Ich würde denen antworten, dass ich -da es sich um eine Pauschale handelte- weder die Anzahl der Arbeiter, noch die Anzahl der Stunden kontrolliert hätte, zumal ich nicht dauernd auf der Baustelle, sondern zwischendurch auch mal in der Arbeit war.

      #winke

      • Ja, das werde ich so machen. Wollte nur wissen, ob ich als Auftraggeber verpflichtet bin, danach zu schauen, wer alles auf der Baustelle war und wie lange, bzw bin ich verpflichtet zu kontrollieren, ob die Mitarbeiter nach Tarif bezahlt werden.

        • Nein, das ist nicht Dein Bier. Das macht ja der Zoll ;)

          Die versuchen jetzt das alles nachzuvollziehen und fragen Dich als Zeugen, ob Du was weißt, bzw. ob Deine Angaben passen könnten...

          • Alles klar, dann werde ich einfach wahrheitsgemäß antworten... Hätte ich auch so gemacht, aber so bin ich erstmal beruhigt...

            • Dir ist aber schon klar, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt, wenn es z.B. in Richtung Schwarzarbeit oder SV Betrug geht?
              Auch beim Mindestlohn sitzt Du mit im Boot, wenn es zwischen euch noch einen Generalunternehmer gibt, was dem Eingangsposting nach aber nicht der Fall war.

    Der Zoll kontrolliert die Einhaltung des Mindestlohngesetzes, Schwarzarbeit und noch ein paar andere Dinge. Jetzt ist Vorsicht angesagt!

    Der ausführende Handwerksbetrieb sollte in seiner Rechnung den Arbeitsanteil ausweisen.
    Das brauchst Du auch ggfs. für deine Steuererklärung.
    Über den Stundensatz könnte man dann die Stunden ausrechnen...

    Enthält das Schreiben keine Rechtsbelehrung?

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