ERBEN

    • (1) 09.02.18 - 18:17

      von einer Freundin von mir ist der Ehemann unerwartet gestorben. Das Haus in dem sie lebten hat er vor der Ehe erworben und er stand allein drin. Seine Eltern haben dafür gebürgt. Ein Testament gibt es wohl nicht.. wird sie das Haus jetzt erben?

      • (2) 09.02.18 - 18:42

        Wenn es kein Testament gibt, gilt die gesetzliche Erbfolge. Die berücksichtigt eigentlich keine Bürgen, wohl aber z.B. Kinder.
        Interessant wäre es noch zu wissen, was im Grundbuch steht. Denn das zählt definitiv immer. Eventuell gibt es auch noch andere notarielle Verträge der Eltern mit dem Verstorbenen.

                • (7) 10.02.18 - 13:23

                  Nein das reicht leider nicht! Als Witwe braucht sie auch einen Erbnachweis um beim Grundbuchamt das Grundbuch einzusehen! Aber ich kann nur den Tipp geben, wenn es kein Testament/Erbvertrag gibt, dann ab zum Notar oder Nachlassgericht und einen Erbschein beantragen, dann kann man dort auch das Grundbuch einsehen und gucken, ob eine Grundbuchberichrigung auf die Erben gemacht werden muss!
                  Lg

                  • (8) 11.02.18 - 20:45

                    Bevor man einen Erbschein organisiert, sollte man sich sicher sein, dass man Erben möchte. Sonst hat man ein Problem. Daher ist dieser Ratschlag sehr fahrlässig.
                    Nennt mir die Gemeinde und das Flurstück und ich besorge den Grundbucheintrag. Mein berechtigtes Interesse ergibt sich aus einem Forumseintrag im Internet. Da muss man einfach nur hartnäckig sein.

                    • (9) 11.02.18 - 20:57

                      Sorry, ich bin ja davon ausgegangen das sie erben möchte! Für mich ist es klar, wenn man das nicht möchte, dass man dann das Erbe ausschlägt, also ist meine Antwort nicht fahrlässig! Und, wenn jeder aufs Grundbuchamt rennen kann und mal berechrigtes Intetesse zeigt, ohne irgendwas nachzuweisen, na dann Prost Mahlzeit! Dann könnte sich ja jeder mal so von jedem nen Grundbuchauszug besorgen! Also was ein Schwachsinn!!!!!!!

                      (10) 11.02.18 - 20:59

                      Sogar der Notar muss nachweisen wieso er einen Grunbuchauszug zieht!!!!

      (11) 09.02.18 - 18:46

      Es erben Frau und Kinder, sonst niemand.
      Allerdings muss man wissen, wie das mit dem Bürge geregelt ist oder Verträge bestehen.

      (14) 10.02.18 - 08:36

      Stimmt so nicht. Wenn keine Kinder vorhanden sind, erben die Eltern und Geschwister ebenfalls. Da es kein Testament gibt, werden auch diese erben,
      Die Freundin soll sich von einem Anwalt beraten lassen. Da sie denkt, der Grundbucheintrag liegt bei seinen Eltern dürfte sie unwissend sein.

      • (15) 10.02.18 - 10:53

        Nein, die Geschwister nicht, wenn die Eltern noch leben. Vererbt wird in gerader Linie (Kinder, Eltern). Die Seitenlinie kommt nur dran, wenn die Eltern oder wenigstens ein Elternteil verstorben ist.

        LG

Na das sind ja tolle Aussagen...
Ein Grundbuch liegt bei niemandem zu Hause rum. Das Grundbuchamt beim zuständigen Amtsgericht ist der richtige Ansprechpartner. Und natürlich kann man dort Auskünfte einholen. Die Nennung eines Grundes reicht vollkommen aus. Sie kann notfalls auch einen Rechtsanwalt beauftragen, der diese Dinge für sie regelt.
Wenn kein Testament besteht, erbt die Frau neben den Kindern zu 50 %.
Wenn den Eltern des Mannes das Haus natürlich offiziell gehört, dann erbt sie das natürlich nicht. Komische Ehe, in der man das nicht weiß.

(17) 12.02.18 - 11:24

Deine Freundin sollte so oder so aber auch bedenken, dass das Haus vermutlich noch nicht abbezahlt ist. Sie erbt also im Falle eines Falle auch die noch vorhandenen Schulden, die auf dem Haus lasten und müsste die Eltern des Mannes ggf. auszahlen bzw. sich mit ihnen darüber einigen, was mit ihrem Anteil oder ihrer Bürgschaft geschieht. Normalerweise wird bei Bürgschaften eigentlich auch vorab (ggf. notariell) geregelt, was im Todesfall des Kreditnehmers geschieht. Das wäre dann auch interessant zu wissen.
In jedem Fall würde ich mir anwaltlichen Rat dazu holen, damit sie schlimmstenfalls nicht einen Haufen Schulden beim Erbfall annimmt.

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