Hat hier jemand schon ne Umschulung im sozialen Bereich gemacht?

    • (1) 16.02.18 - 12:26

      Hi,
      Ich werde dieses Jahr 40, habe BWL studiert und arbeite im kaufmännischen Bereich. Immer wieder kommt bei mir der Gedanke auf, dass das nicht der richtige Job bis zur Rente sein kann.

      Wäre ich heute noch mal 20 würde ich was "soziales" studieren... und Familien unterstützen oder beratend tätig sein.

      Hat jemand von euch eine Umschulung gemacht? Was sind eure Erfahrungen?

      • Ich hab nach dem Studium mit 27 noch mal eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht.
        Da ich die Möglichkeit hatte die Ausbildung Dual zu absolvieren, kam das auch für mich in Frage.
        Ansonsten eher nein, da die Erzieher-Ausbildung ja meist noch sehr klassisch schulisch aufgebaut ist mit Blockpraktika und Anerkennungsjahr.
        Bei mir war 3 Jahre lang 2 Tage die Woche Schule und dann mind 15 std pro woche Ausbildung in einer soz.-pädagogischen Einrichtung.
        Die Kombination fand ich sehr gut und ich war auch eher eine der jüngeren in der Klasse.
        Dennoch ist die Ausbildung keine ähm besondere Herausforderung, wenn man vorher mal studiert hat 🙊🙈
        Ausserdem ist die Ausbildung großteils auf Elementarpädagogik bezogen und der Teil Familien- und Jugendhilfe fällt so gut wie unter den Tisch.
        Sehr schade, da ich 2 Jahre der Ausbildung in einer solchen Einrichtung gearbeitet habe.

        Ob sich ein Studium lohnt, glaub ich kaum. Ich hatte gerade in der Jugendhilfe viele Sozialarbeiter/Pädagoginnen als Kollegen, die auf den Erzieherstellen saßen und dementsprechend bezahlt wurden. Allerdings gibt es natürlich auch noch ein paar wenige attraktivere Stellen, die man ohne Studium nicht bekommt.

        Viel Erfolg bei der Entscheidung

        Hallo,

        ich habe mit dreißig meine Umschulung gemacht und bin aus dem medizinisch diagnostischen Bereich in den therapeutischen Bereich gegangen.

        Das Lernen lernen ist nicht immer leicht, jedoch umso leichter umso weniger Verpflichtungen vorhanden sind. Ansonsten überlegen was möchte man machen und warum? Wie hoch ist die eigene Frustrationszone?

        LG Reina

        Hallo Rina,
        Du sprichst mir aus der Seele🤗 ich hab genau den gleichen Werdegang wie du und stell mir genau die gleiche Frage. Ich durchforste ständig das Netz und versuch irgendwie das berühmte Aha Erlebnis zu haben. Bis jetzt ist es aber ausgeblieben😢
        Hab auch schon überlegt ob ich nicht irgendwo ehrenamtlich arbeite um dann evtl ne Stelle zu ergattern. In welche Richtung würde es dich konkret ziehen? Ich würde gerne in die Schuldnerberatung gehen.

        Lg
        Verlaine

        • Hey!
          Schuldnerberatung find ich auch super. Könnte mir aber auch ein Job für die Beratung für Familien vorstellen (mütterkuren)...
          ach, so richtig weiß ich es halt auch nicht ☺️

          • Ist doch auch schön🙂 aber eigentlich braucht man doch nicht zwingend ne Umschulung. So denke ich zumindest. Ich mein ein BWL Studium ist doch auch was. Und jeder har ein gewisses Maß an Intelligenz. Und extra ne Ausbildung zu machen um jemand beraten zu können finde ich auch zu viel. Ich weiss selber in den Stellen steht immer was von Sozialer Arbeit, Soz Päd etc aber das kann doch nicht so in Stein gemeißelt zu sein😳 hast du geschaut was es für Umschulungen gibt?
            Hab nur mal ein,für mich brauchbares, masterstudium gesehen.

            Lg

      Hallo,

      eine Umschulung habe ich nicht gemacht, allerdings Sozialpädagogik studiert (damals noch auf Diplom).
      Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die Leute, die "irgendwas mit Beratung" machen wollten, im Studium recht nervig gefunden habe. Meiner Meinung nach sollte man schon recht genau wissen, in welchen Bereich man gehen möchte - es gibt so viele unterschiedliche Sparten. Auch die Bezahlung schwankt stark. Viele lassen sich letztendlich mit Erziehergehältern abspeisen, auch, weil sie sich im Studium nicht spezifisch ausgebildet haben.

      Schöne Grüße

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