Vor- /Nachteile Auszahlung Elterngeld

    • (1) 18.02.18 - 09:24

      Hallo,

      Ich hoffe, ihr könnt mir auf die Sprünge helfen, ich blicke nämlich nicht durch.

      Welche Vor- und Nachteile hat es, das Elterngeld für 12 oder 24 Monate auszahlen zu lassen?

      Wenn man die Auszahlung für 24 Monate wählt, MUSS man dann diese angegebenen 25-30 Stunden pro Woche arbeiten?

      Ich möchte mind. 2 Jahre zu Hause bleiben und in dieser Zeit auch gar nicht arbeiten. Weiß jetzt nicht, wie die Auszahlung am sinnvollsten ist.

      Vielleicht könnt ihr mir ja was dazu sagen...

      • Moin Moin!

        Bis 24 Monate kommt man mit dem Elterngeldbezug gar nicht, wenn man Mutterschaftsgeld erhält. Die ersten 2 Lebensmonate (bei einer Frühgeburt evtl. noch mehr) können deswegen nicht in Plusmonate umgewandelt werden. Bkeiben noch 10 Monate zum aufteilen, also kann man bis zum 22. LM Elterngeld beziehen.

        Elterngeld plus kann man auch Wählen, wenn man nicht arbeiten möchte. Ein wirklicher Vorteil ergibt sich nicht daraus. Es ist vielleicht dann sinnvoll, wenn man mit dem Geld länger hinkommen möchte und befürchtet, es sich nicht gut genug einteilen zu können.

        Es kann sein, dass die Steuerlast in einem der beiden Fälle vorteilhafter ausfällt. Das lässt sich jedoch nicht pauschal sagen, sondern muss individuell berechnet werden.

        Während des EG Bezugs bist du auch krankenversichert, falls auch bestimmten Gründen eine (kostenlose) Familienversicherung nicht in Frage kommt (nicht verheiratet, Partner privat...)

            • Kannst du mir den Unterschied erklären?

              • Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

                • Hmm, also so ganz klar ist mir der Unterschied zwar nicht aber ich bin auf jeden Fall in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert. Hab mal nachgelesen, der mindest Beitrag liegt bei 148€ im Monat für die Versicherung weil ich nicht verheiratet bin. Elterngeld wird also schon gekappt und dazu muss ich noch die Krankenversicherung weiter selbst zahlen. Super 🙄😏

                  • Die Argumentation, die ich nicht teile, ist wie folgt: man könnte sich ja privat versichert und als solcher muss man seine KV ja auch weiterbezahlen. Also kann man das auch als in der GKV verbliebener Zahler leisten.

                    • Nein, die Argumentation ist eine andere.
                      Privat oder freiwillig versichert zahlt man selber, sprich man bekommt Elterngeld ohne Abzüge für die Versicherung ausgezahlt und muss davon dann eben die Versicherung noch zahlen. Das Elterngeld ist also höher als wenn man pflichtversichert wäre.

                      • Da muss ich noch mal nachfragen. Wird das Elterngeld dann um einen bestimmten Betrag für die Versicherung erhöht?

                        • Nein, die 9% für die Kranken- und Pflegeversicherung wird dann einfach nicht abgezogen.

                          • Da beim Elterngeld gar nichts abgezogen wird, kann hier nur der Abzug zwischen Elterngeldbrutto und -netto gemeint sein. Das ist formal zwar richtig, ändert nichts an der Ungleichbehandlung gesetzlich Versicherter. Meiner Meinung nach. Das "Problem" beschränkt sich auf wenige Fälle, und die allermeisten dürften die 150 Euro verschmerzen.

                            • Genau, es ist total ungerecht, dass freiwillig versicherte mehr Elterngeld bekommen, sehe ich auch so.
                              Zumal ein großer Teil dann trotzdem in Elternzeit beitragsfrei versichert ist, wenn der Ehepartner auch in der GKV ist.

                              So haben sie dann einfach mehr Geld!

                              Wie ungerecht!

Top Diskussionen anzeigen