Vor- /Nachteile Auszahlung Elterngeld

Hallo,

Ich hoffe, ihr könnt mir auf die Sprünge helfen, ich blicke nämlich nicht durch.

Welche Vor- und Nachteile hat es, das Elterngeld für 12 oder 24 Monate auszahlen zu lassen?

Wenn man die Auszahlung für 24 Monate wählt, MUSS man dann diese angegebenen 25-30 Stunden pro Woche arbeiten?

Ich möchte mind. 2 Jahre zu Hause bleiben und in dieser Zeit auch gar nicht arbeiten. Weiß jetzt nicht, wie die Auszahlung am sinnvollsten ist.

Vielleicht könnt ihr mir ja was dazu sagen...

Moin Moin!

Bis 24 Monate kommt man mit dem Elterngeldbezug gar nicht, wenn man Mutterschaftsgeld erhält. Die ersten 2 Lebensmonate (bei einer Frühgeburt evtl. noch mehr) können deswegen nicht in Plusmonate umgewandelt werden. Bkeiben noch 10 Monate zum aufteilen, also kann man bis zum 22. LM Elterngeld beziehen.

Elterngeld plus kann man auch Wählen, wenn man nicht arbeiten möchte. Ein wirklicher Vorteil ergibt sich nicht daraus. Es ist vielleicht dann sinnvoll, wenn man mit dem Geld länger hinkommen möchte und befürchtet, es sich nicht gut genug einteilen zu können.

Es kann sein, dass die Steuerlast in einem der beiden Fälle vorteilhafter ausfällt. Das lässt sich jedoch nicht pauschal sagen, sondern muss individuell berechnet werden.

Während des EG Bezugs bist du auch krankenversichert, falls auch bestimmten Gründen eine (kostenlose) Familienversicherung nicht in Frage kommt (nicht verheiratet, Partner privat...)

In dem Zusammenhang wichtig: ist man freiwillig gesetzlich versichert, der Partner privat oder unverheiratet, dann muss man den Basissatz während des Elterngeldbezugs zahlen. Dann spielt es keine Rolle, ob 12 oder 24 Monate. Es ist in beiden Fällen gleich teuer.

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