Elterngeldberechnung wenn Baby früher kommt

    • (1) 18.02.18 - 22:14

      Wenn das Baby 2 Wochen früher kommt, sagen wir mal der ET ist 3.3. aber das Baby wäre heute am. 18.2. geboren, wie sieht es dann bei der Berechnung des Elterngeldplus aus? Werden die 2 Wochen dann als Mutterschutz angerechnet und vom Elternzeitraum abgezogen?
      Oder würde es bedeuten dass ich dann ab dem 17.12.2019 wieder arbeiten müsste??? So habe ich es verstanden, da das baby ja keine frühgeburt ist sondern nur 2 wochen früher kommt.
      Ich hoffe einer von euch blickt das durch

      • Elternzeit hat ja nichts mit Elterngeld zu tun. Wann du also wieder arbeiten musst hängt davon ab, wie lange du Elternzeit anmeldest. Bei ganzen Jahren ist dein erster Arbeitstag immer der Geburtstag des Kindes.

        Zum Elterngeld: geht dein Mutterschutz in den 3. Lebensmonat hinein hast du 3 Basiselterngeldmonate und danach 18 Monate Elterngeld Plus.

        Dein Mutterschutz ginge dann normal bis 28.4. was dann bedeutet, dass der 3. Lebensmonat auch ein Basiselterngeldmonat sein muss.

        Also nochmal zum Verständnis für mich, ich würde dann Elterngeld bis zum 17.10.19 bekommen aufgrund dessen das das Baby 2 Wochen früher kam und ich dadurch 1 Monat länger Mutterschutz also Basiselterngeld beziehe?
        Wielange beantrage ich dann die Elternzeit beim AG? Im Internet steht man kann 24 Monate nehmen, also könnte ich bis zum 17.2.20 Elternzeit nehmen, würde aber halt nur Geld bis zum 17.10.19 bekommen?

        • Du meldest so lange Elternzeit an, wie du zu Hause bleiben möchtest. Dir stehen bis zu 3 Jahre zu.

          Also musst du dir erst darüber im Klaren sein, wie lange du tatsächlich zu Hause bleiben möchtest, ob du danach voll oder Teilzeit arbeiten möchtest, etc.

          Wieso hast du länger Mutterschutz wenn das Baby 2 Wochen früher kommt ?
          Du hast nur verlängerten Mutterschutz wenn es eine Frühgeburt ist (dh vor vollendeter 37. Ssw geboren ). Sonst ändert sich an der Länge des Mutterschutzes ja nichts .

          Elternzeit hast Du so lang wie du eben angemeldet hast

          • (7) 19.02.18 - 10:06

            Die Länge des Mutterschutzes insgesamt ändert sich natürlich nicht, aber der Anteil des Mutterschutzes nach Geburt ist länger, da er vor Geburt ja kürzer ist.

            Das ist interessant, wenn man EG Plus beantragen möchte und der Mutterschutz nach der Geburt bis in den 3. Lebensmonat hineinreicht, da man dann für den 3. LM auch EG Basis beantragen muss.

            Vg Isa

            • (8) 19.02.18 - 11:38

              Ah ok stimmt da hast du natürlich recht . Das habe ich jetzt nicht bedacht .
              Mein Kind kam 10 Wochen zu früh und ich hatte folglich 18 Wochen Mutterschutz ab Geburt . Das ist auch „ungeil“ ....

              • (9) 19.02.18 - 12:44

                Ja, für EG Plus ist es unpraktisch, dann muss man sich das Geld halt selbst einteilen.

                Aber du hast ja länger volles Gehalt bekommen. Das ist wiederum von Vorteil.

                Vg Isa

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