Rückkehr in den Job -Wann?

    • (1) 25.02.18 - 00:02
      Inaktiv

      Hallo,
      eigentlich hatte ich geplant nach einem Jahr wieder in elternzeit wieder arbeiten zu gehen. (Habe drei Jahre Elternzeit beantragt)
      Jetzt ist mein kleiner 7 Monate alt und ich kann mir noch nicht vorstellen, nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen. Das liegt aber auch daran, dass ich mit dem kleinen seit seiner Geburt oft zu Ärzten gehe mit ihm. Er hatte eine Geburtsverletzung. Wurde mit der Saugglocke rausgeholt. Und mein Gefühl sagt, dass ich noch paar Monate bei meinem kleinen bleiben sollte. Ich arbeite sehr gerne. Bitte nicht falsch verstehen, dass ich nur noch zuhause bleiben will oder so. Ich würde nur lieber doch etwas später in den Job starten. Frage ist nur....ich bekomme Elterngeld nur für ein Jahr. Selbst wenn ich länger zuhause bleibe bekomme ich doch gar kein Geld mehr dann oder?

      Liebe Grüße.

      • (2) 25.02.18 - 07:06

        Guten Morgen

        Wann Du wieder arbeiten gehen sollst ist Dir überlassen (hier werden die meisten sagen das Du bei Deinem Kind bleiben sollst)

        Ich bin bei beiden nach 12 bzw 9 Monaten auf 450€ wieder gegangen,
        100% als Nr. 1 1,5 Jahre war und 80% wieder als dann Nr. 2 1,5 Jahre war.

        Du bekommst Kindergeld und jenachdem wo Du wohnst gibt es Landeserziehungsgeld (was aber auch Einkommensgrenzen hat die berücksichtigt werden)

        Ansonsten den Gürtel für 6 Monate oder so deutlich enger schnallen ... (bei Urbia heißt es immer so schön "der Papa ist für den Unterhalt verwantwortlich").

        Wieviel wolltest Du denn wieder Anfangen?
        zwischen 1 oder 2 Tage und 5 Tage á 10 h liegt ja ein Unterschied (in meinen Augen)

        VG

        • (3) 25.02.18 - 10:18

          Also ich dachte mir, es ist besser wenn ich nicht 5 Tage die Woche arbeite und erst mal 20-25 Stunden die Woche arbeiten gehe. Aber meine Chefin will (sie sagt immer unter 30 Stunden lohnt sich doch kaum arbeiten zu gehen) dass ich für 30 Stunden arbeiten gehen soll. Oder sogar mehr. Irgendwann will ich ja auch wieder Vollzeit arbeiten. Aber nicht jetzt. Dafür ist mir mein Baby noch zu klein.

          • Wieviele Mitarbeiter hat dein AG? Bei entsprechender Größe hast du einen Anspruch auf 15-30 Stunden die Woche und wieviele und wann entscheidest eigentlich mehr oder weniger du.

      Richtig, du kannst zu Hause bleiben, solange du magst. Geld gibt es dafür dann allerdings nicht.

      Vielleicht reicht euch ja ein Zuverdienst zu den Zeiten, wenn der Papa zu Hause ist.

      Wieviel Stunden wolltest du denn arbeiten gehen? Eventuell reicht ja auch weniger.

      Es gibt ja tausend Abstufungen zwischen gar nicht arbeiten und Vollzeit arbeiten.

      Vg Isa

      • (6) 25.02.18 - 10:15

        Mir wäre es lieber erst mal weniger Stunden arbeiten zu gehen aber weiß nicht...meine Chefin ist nicht einfach sie wäre damit wohl kaum einverstanden. Ich hatte ihr schon während der Schwangerschaft gesagt, dass ich erst mal nicht für 30 sondern für 20-25 Stunden arbeiten kommen möchte. Sie daraufhin schickt mir eine schriftliche Bestätigung, dass ich nach einem Jahr 30 Stunden die Woche arbeiten kommen soll.

    Geld wird es keines mehr geben da du das ja nun schon innerhalb der ersten zwölf Monate erhalten hast.
    Aber zu Hause bleiben kannst du natürlich noch.
    Wenn du nicht arbeiten gehen wirst, solltest du nur überlegen wann du es bei der Arbeit sagst. Die planen ja mit dir.
    Oder, wenn es einen gibt: hat der Vater des Kindes vielleicht Lust Babyzeit zu nehmen?

    • (8) 25.02.18 - 10:12

      Nur wenn der Vater Babyzeit nimmt, dann bekommt er auch weniger Geld oder? Da mein Mann eigentlich gut verdient, will er lieber nicht zuhause bleiben und da er gute Arbeitszeiten hat sieht er den kleinen auch sehr oft am Tag und an Wochenenden arbeitet er auch nicht.

Hallo.

Wie ist denn der Plan, wenn der Kleine 1 Jahr alt ist? Soll er dann in die Krippe gehen? Und wie viele Stunden pro Woche würdest du arbeiten?

LG

  • (12) 25.02.18 - 10:09

    Ich habe leider noch gar keine Tagesmutter gefunden, bei der ich ihn nach einem Jahr abgeben könnte. Und mein Mann und ich wollen eigentlich den kleinen lieber bei seiner Oma abgeben. Aber das muss erst noch geklärt werden, da beide Omas auch arbeiten gehen. Meine Chefin hatte mir letztens eine schriftliche Mitteilung geschickt, dass ich für 30 Stunden die Woche arbeiten kommen werde nach einem Jahr. Also so ist es geplant. Ich habe zwar gesagt, ich würde nach einem Jahr wieder arbeiten kommen, würde aber doch lieber ein paar Monate später erst anfangen. Aber dann gibt es kein Geld und ich weiß nicht ob meinem Mann das Recht wäre, wenn wir erst mal nur einen Alleinverdiener hätten. Naja mit Steuerklasse 5 und Teilzeitarbeit würde ich zwar sowieso nicht viel verdienen aber ich würde trotzdem paar Monate später erst arbeiten gehen wollen. Kann mich noch nicht so richtig von meinem kleinen lösen. Vielleicht sieht es ja anders aus, wenn er ein Jahr alt wird.

    • Sorry, aber da hast du deine Elternzeit aber ziemlich blauäugig angetreten. #schock
      Dein Kind ist 7 Monate und sollte eigentlich mit 12 Monaten zu einer TM gehen, die du aber noch gar nicht ausfindig gemacht hast?? Die Oma ist auch berufstätig?? Wie hast du dann gedacht, dass sich die Arbeitszeiten mit Oma und dir organisieren lassen sollten? Zudem weißt du noch gar nicht, ob es "deinem Mann Recht ist", wenn du die Elternzeit verlängerst?? #zitter#zitter#zitter


      Weißt du, ich bin auch kein Freund von Baby an Tagesmutter abtreten. Aber wenns nicht anders geht, dann hilfts halt nicht.

      Ich bin nach dem ersten Kind nach dem Mutterschutz von 8 Wochen wieder Vollzeit arbeiten gegangen und das Kind war bei der Oma. Seit dem zweiten Kind arbeite ich nur noch 30 Stunden pro Woche. Habe aber auch nach 8 Wochen wieder zu arbeiten begonnen. Ging damals nicht anders, hatte ein Eigenheim abzubezahlen.
      Und bei meiner Mutter waren die Kinder auch in besten Händen. Drum habe ich diese Variante gewählt.

      Dass ihr so auf dein Gehalt angewiesen seid, dass wisst ihr doch nicht erst seit ein paar Monaten oder? Denkst du, dir fällt die Trennung vom Kind in 5 Monaten leichter als jetzt? Glaub mir, das ist immer ein großer Schritt. Egal wie alt das Kind ist.

      Frag doch als erstes Mal deine Mutter, wie ihr eure Arbeitszeiten miteinander abstimmen könnt. Da wird's echt Zeit dafür....#zitter Du weißt ja auch noch gar nicht, was der Chef deiner Mutter dazu sagt, oder?#gruebel

      Ähm, also sorry, aber ich muß mich meiner Vorschreiberin anschließen.
      Bei euch ist ja wirklich noch gar nichts geklärt!
      Ihr kommt mit dem Geld von nur einem Verdiener nicht aus und in 4 Monaten gibts für euch kein Elterngeld mehr, aber ihr habt weder eine Tagesmutter noch Verwandte noch Kita, in die euer Kind gehen könnte. Selbst ihr als Eltern habt noch nichteinmal über die Situation gesprochen.
      Yo, also ich würde mal sehr positiv formulieren: sehr mutig bist Du! #zitter

      Ich verstehe schon erstmal gar nicht, wie Du überhaupt an die beiden "Omas" denkst, wenn doch beide arbeiten gehen?!? Bitte sage nicht, dass Du ernsthaft in Erwägung ziehst, dass eine von ihnen ihren Job aufgibt, nur um euer Kind zu hüten?!? das wäre wirklich so ziemlich das Dümmste, was man machen kann!

      Und noch etwas: welche Steuerklasse Du hast, ist doch total egal! Ob ihr beide nun die 4 habt oder Dein Mann die 3 und Du die 5... Unterm Strich habt ihr immer das Gleiche netto raus!

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