Gehalt nach Stundenreduktion

    • (1) 28.02.18 - 20:28

      Hallo! Vielleicht kennt sich ja jemand aus... Ich habe zum 1.1. meine Wochenstunden von 40 auf 37 how pro Woche gekürzt. Offiziell beantragt und unterzeichnet vom Chef. Das erste Gehalt Ende Januar entspricht allerdings dem aus der vollem Stelle. Als ich meine Chefin drauf angesprochen habe sagte sie es sei ein Fehler der Buchhaltung und die wisse bescheid. Der Betrag wird im kommenden Monat zusätzlich abgezogen (was ich schon blöd fand weil night angekündigt). Jetzt habe ich mein Gehalt für Februar bekommen und wieder den alten Betrag erhalten mit dem vermerk "Kürzung noch nicht eingerechnet". Jetzt fürchte ich I'm März ne irre Kürzung meines Geldes! Was soll ich tun und was sagt der Gesetzgeber dazu? Hat sie recht und kann mir beliebig rückwirkend das Geld kürzen??

      Lg und danke für jede Hilfe :)

      • Hallo,
        beliebig geht es nicht. Der AG muss dir immer mindestens soviel auszahlen, dass du überleben kannst. Du weißt zwar, dass die Abrechnung falsch ist, du weißt aber nicht, um wieviel sie nun falsch ist. Rücklegen...lach, ja wieviel denn?
        Also falls du dadurch unter das Existenzminimum rutschst und deine Verbindlichkeiten nicht mehr erfüllen kannst - einfach mit dem AG reden. Er muss dir eine Ratenzahlung anbieten.
        Einer Freundin von mir ist das passiert, ehe das der AG korrigiert hat, war ein halbes Jahr vergangen und das waren dann insgesamt 1.5 Monatslöhne. Sie hat es dann innerhalb eines weiteren halben Jahres langsam abgestottert. Es war ja nicht ihre Schuld.

        • Ich danke dir für deinen Post. Habe derweil auch intensiv gegoogelt und bin auf dieselbe Lösung gekommen :) irgendwie braucht man hier ein dickes Fell wenn man was fragt ^^ also, schönen abend noch

          • Mal ganz im Ernst: hast du erwartet, dass hier alle auf den bösen Arbeitgeber draufhauen und ihn für die Ausbeutung des Proletariats die Pest wünschen? Nur weil zwei Abrechnungen falsch gelaufen sind? Hier wird, das ist mein Eindruck, ziemlich nüchtern und emotionslos der Sachverhalt eingeordnet. Das hat nichts mit dickem Fell zu tun.

      Doch das ist üblich. Ärgerlich, dass es nicht schon im Februar gemacht wurde aber sicherlich auch kein Beinbruch. So riesig ist die Differenz vermutlich gar nicht. Kannst du dir aber auch in etwa ausrechnen was da auf dich zukommt. Vereinfacht dein altes Brutto per Dreisatz auf die neue stundenzahl bringen und das neue brutto in einen Gehaltsrechner eingeben. Fertig.
      Nur wenn du schon weist, dass du zu viel bekommen hast, dann hast du doch hoffentlich etwas zurück gelegt von dem Geld.

      Selbstverständlich steht dir das Geld nicht zu und du musst es zurücklegen. Das dürfte doch keine Schwierigkeit sein. Es sind nur 7,5 % weniger! Das ist jetzt nichts, womit man bei einem Vollzeitjob unters Existenzminimum rutscht.

      Was tust du denn, wenn du bei der Jahreseinkommenssteuer einen dicken Brocken zurückzahlen musst? Das muss man doch verkraften. Da kannst du auch nicht sagen, ich hab es schon ausgegeben.

      Ich verstehe schon die Ausgangsfrage überhaupt nicht. Es ist das gleiche wie im Supermarkt, wenn du zu viel rausbekommen hast. Da kannst du doch auch nicht sagen, sorry, hab das Rückgeld schon eingesteckt und das Weite suchen.

      (10) 01.03.18 - 09:08

      --Jetzt fürchte ich I'm März ne irre Kürzung meines Geldes!--

      Du hast es jetzt doch aber zu viel und somit übrig. Dann lass den Überschuss auf dem Konto und beim nächsten ..... gekürzten....Gehaltseingang stimmt es wieder.

      (11) 01.03.18 - 12:19

      Ich sehe das Problem auch nicht ganz.
      Von 40h auf 37h kann ja nicht die Welt weniger sein.

      Du hast das geplant.
      Also darfst Du seit Januar nicht mehr mit dem Geld aus den 3h planen und es vor allem auch nicht ausgeben, wenn es trotzdem kommt.

      Das Geld müsste sofort verfügbar auf Deinem Konto liegen!

      Hallo,

      ich würde das Gehalt grob herunterrechnen (37 statt 40 Std sind ja ca. 93%) und die Differenz an die Seite legen. Wenn dann dein richtiges Gehalt kommt, kannst du das wieder draufpacken und müsstest ja alles ausgeglichen haben und den Abzug somit nicht spüren.

      (13) 02.03.18 - 13:31

      Von was reden wir denn in Summe? Pro Monat EUR 100 - 150 weniger? Falls Du dann EUR 300 als "irre" Kürzung empfindest, dann hast Du vorher auch "irre" gut verdient.
      Ich wäre dankbar, daß mein AG es mir möglich macht die Stunden zu verkürzen, muss er nicht, hat er jedoch Dir zuliebe getan. Es ist ein Geben und Nehmen. Die Sachbearbeiter aus der Lohnbuchhaltung machen das sicher nicht mit Absicht.

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