PKV/Beihilfe bei TZ in Elternzeit Beamte

    • (1) 04.03.18 - 17:24

      Hallo zusammen, kennt sich jemand aus? Ich bin Beamtin in NRW mit 41 Stunden. Ich habe 3 Jahre Elternzeit genommen, plane nach einem Jahr wieder in Tz arbeiten zu gehen. Ich bin mir unschlüssig, mit welcher Stundenanzahl, auch hinsichtlich der Betreuung für unser Kind. Bis zu 15 Stunden Betreuung sind hier in der Stadt zB deutlich günstiger als bis zu 25. Wir rechnen gerade. Aktuell zahle ich meine PKV Beiträge (50%, 50% Beihilfe) voll, zusätzlich die meines Kindes (20% PKV, 80 Beihilfe). Wie verhält es sich, wenn ich in TZ arbeite gehe, zahle ich weiter den bisherigen Beitragssatz der PKV oder wird hier ein Unterschied gemacht, ob man hälftig oder unterhälftig arbeitet? Fällt der Zuschuss von 31 € des Dienstherrn grundsätzlich weg oder ist er auch an etwas gebunden?
      Vielen Dank für Eure Hilfe!

      • (2) 04.03.18 - 19:41

        also hier in Bayern musste ich auch immer während der Elternzeit und Teilzeitbeschäftigung immer den gleich hohen PKV-Beitrag zahlen, den Zuschuss gabs auch nur bis zum Ende der dreijährigen Elternzeit, danach trug ich alle Kosten alleine, für NRW gibt's ja auch ein Gesetzt dazu:

        https://www.phv-nw.de/rechtsratgeber/dienstrecht/5052

        ich bin zu Anfang zu 45 % wieder eingestiegen, an drei Tagen weil ich auch nur einen Krippenplatz für diese Tage hatte... ab Kindergartenalter dann zu 50 % und nach 2 Jahren dann zu 65 %, ich würde einfach mal durchrechnen was sich eher lohnt in Hinblick auf die Krippenkosten, Rechner guck ich immer da: http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/nw/ da kann man richtig schön rechnen mit Steuerklasse usw...

        LG

        • (3) 04.03.18 - 20:08

          Danke Dir, so ähnlich stelle ich mir das auch vor, im 40% Bereich einsteigen, 3 Tage, ggf. mit Heimarbeit kombiniert. Genau diesen Rechner haben wir auch bedient.
          Ich habe die Info der veränderten PKV Beiträge bei unterhälftiger Beschäftigung von einer Kollegin erhalten, leider ohne Angabe, wo es steht. Also gehe ich davon aus, dass ich voll weiter zahlen muss.

          • (4) 05.03.18 - 10:47

            also wenn Du ja weniger KV-Beitrag zahlst müsste dann der Beihilfesatz sich individuell erhöhen, davon hab ich noch nie gehört, wenn Du allerdings 2 Kinder hast musst Du nur noch 30 % privat absichern: https://www.finanzverwaltung.nrw.de/de/beihilfe

            vielleicht hat die Kollegin aber auch in einen Basistarif gewechselt oder Wahlleistungen gestrichen, ich kann allerdings die Beibehaltung der normalen PKV sehr empfehlen, auch gerade für den Nachwuchs da man viel freier in der Arztwahl ist, frühere Termine bekomme ich auch nicht aber man kann auch zum Heilpraktiker

            ich fand als Einstieg 3 Tage perfekt, die restlichen 2 Tage hatte ich Zeit für den Haushalt und um mit Sohnemann in den Musikgarten zu gehen..

            • (5) 05.03.18 - 12:48

              Ich danke Dir.
              3 Tage wären toll, wir haben mal gerechnet mit 2x 5 Stunden und einmal 8. Zunächst wollte ich nur 12 Stunden gehen, aber das "lohnt" nicht mit Fahrweg, Betreuung usw.
              Ich denke, bei der Kollegin ist etwas durcheinander gekommen. Wir lassen alles so wie es ist. Was gerade reinhaut, ist, dass die Beihilfe nicht hinterher kommt mit den Zahlungen....

              • (6) 05.03.18 - 16:06

                ich hatte montags immer 8 Stunden da da die meisten Feiertage sind (Ostermontag, Pfingstmontag usw... (; und Do und Fr. 5 Std., Do gibt's auch bei uns in Bayern einige Feiertage (; man kann schon strategisch denken, kenne auch Kolleginnen die ihre Arbeitstage jährlich anhand der Feiertage umlegen aber das wär mir dann auch zuviel Kudelmudel.....

      Ich habe während der Elternzeit und nun in Teilzeit zwischen 30 % und 70% immer denselben Betrag an die PKV gezahlt.
      Während der Elternzeit war ich nicht tätig, damals gab es Elterngeld plus noch nicht.

    (10) 07.03.18 - 07:44

    Guten Morgen, gestern rief die Beihilfestelle an. Ich sei überversichert mit 50% PKV, da die Beihilfe ab Elternzeit nach Mutterschutz 70% übernimmt, so auch bei unterhälftiger Teilzeit. Die PKV bestätigte mir das, korrigiert jetzt den Versicherungsschein, erstattet Beiträge bzw verrechnet mit zu vielen gezahlter Leistung.
    Frage geklärt, Info war dann doch korrekt.

    • Ach ja.. noch was.. hast du EIN Kind?? Dann gibt es definitiv nur 50% Beihilfe und nicht 70%. Bei der Beihilfe immer gut aufpassen... habe schon einige Schnitzer erlebt in den 25 Jahren seitdem ich beihilfeberechtigt bin. Auch immer die Abrechnungen kontrollieren... das ist mein gut gemeinter Rat.

      • Ja, ein Kind und Beihilfe wie PKV haben jetzt auf 70 / 30 umgestellt...
        Mein Mann ist ebenfalls Beamter, nun ist seine Beihilfe für mich zuständig.

        GD, die 31 € bekomme ich, da war mein Dienstherr so freundlich, mich in einem Infoschreiben schon während der Schwangerschaft darauf hinzuweisen, dass ich den Antrag bei ihm stellen kann.

        Ja, ich kontrolliere jede Rechnung. Insbesondere die Rechnung über die Geburt hat Probleme bereitet und wurde zunächst nur teilweise von der Beihilfe erstattet. Das zog sich jetzt 3 Monate und war letztlich nur telefonisch mit vielen verlorenen Nerven zu klären.

Bist du im gehobenen Dienst? Falls nicht, zahlt das LBV dir den kompletten Basistarif deiner Krankenkasse ( kann schon mal an die 200 € monatlich ausmachen :) ) , ansonsten nur die 31 € . Aber Achtung... alles nur auf Antrag... von sich aus sagt dir das NIEMAND. Was schon echt mies ist...

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