Hausfinanzierung machbar?

    • (1) 04.03.18 - 20:07
      Inaktiv

      Hallo,
      mein und ich haben ein Baby bekommen und es wird langsam eng in der 2-Zimmer Wohnung. Da wir schon gern ein Haus oder Eigentumswohnung kaufen würden, haben wir nächste Woche einen Termin für eine Kreditberatung vereinbart. Meine Frage: Ist eine Hausfinanzierung überhaupt machbar mit einem Baby, da ich ja noch in elternzeit bin und bald Teilzeit arbeiten werde. Baby ist noch 6 Monate alt. Bin also noch nicht arbeiten. Mein Mann arbeitet Vollzeit. Und welche wichtigen Fragen könnte ich sonst noch an die Bank stellen? Habe Angst, dass ich vergesse etwas Wichtiges zu fragen hinsichtlich der Finanzierung. Habt ihr da mehr Erfahrungen? Ist das überhaupt machbar oder denke ich da zu rosarot?
      Liebe Grüße

      • Das kann hier doch kein Mensch wissen. Es kommt doch darauf an, was ihr verdient, wieviel Eigenkapital ihr habt und was das Haus kostet.

        • (3) 04.03.18 - 20:45

          Das weiß ich doch. Habe bewusst keine Zahlen genannt. Wollte nur allgemein mal wissen, ob sowas überhaupt machbar ist mit Baby und elternzeit und wenn erst mal nur der Mann arbeiten geht, da Baby noch klein ist. Wollte nur die Erfahrungen anderer erfahren und welche Fragen man sich oder der Bank stellen sollte. Ist für mich nämlich noch alles Neuland.

          • (4) 04.03.18 - 20:48

            Aber kann trotzdem mal dazu genauer antworten. Hausfinanzierung ist in Höhe von 200.000 Euro geplant. Darunter ist leider nichts zu finden hier bei uns. Und Eigenkapital hätten wir 20% davon. Haben auch noch Bausparkonto, das noch läuft.

            • Mit nur 20% Eigenkapital bekommt man glaub ich keinen Kredit mehr. 40% sollten es schon sein. Ich hoffe, ich täusche mich da.

              Und ja, wir haben mit einem Säugling gebaut, und länger nur von einem Gehalt gelebt. Das geht, wenn man sich eisern einschränkt und keine großen Ansprüche hat. Dafür konnten wir über Jahre Haushaltsbuch und Bilanzen vorlegen, so haben wir die Kredite auch bekommen. Führt ihr denn schon Haushaltsbuch? Wenn nicht, dann fangt noch heute damit an.

              • (6) 04.03.18 - 22:12

                Danke für den guten Tipp. Eigenkapital haben wir noch nicht viel aber wir schaffen es immer viel zur Seite zu legen. Da wir letztes Jahr geheiratet, Baby bekommen und autoschaden hatten, ist etwas Geld natürlich weg. Aber wir können gut sparen und trotzdem leben ohne den Gürtel enger schnallen zu müssen. Bin gespannt was die Bank sagt. Ich will einfach keine Miete mehr rauswerfen. Eine 3 Zimmer Wohnung bei uns hier kostet schon fast über 900 Euro. Da bleibt nicht mehr viel übrig dann.

                • Es stimmt nicht, dass man 20% EK braucht. Man könnte auch vollfinanzieren. Aber das macht die Bank nur, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind (hohes Einkommen). Allerdings muss man das dann auch bezahlen. Niedriger sind die Zinsen auf jeden Fall, wenn 20% EK vorhanden sind.

                  Hast du denn schon die Nebenkosten vom Hauskauf berücksichtigt? Es werden Grunderwerbsteuer, Notargebühren und eventuell Maklergebühren fällig.

                  200.000€ für ein Haus erscheint mir noch recht günstig. Ich weiß ja nicht wo ihr wohnt aber in mittelgroßen Städten findet man nicht viel für den Preis. Und das sind dann meist ältere Häuser, die man sanieren müsste. Das kostet dann noch einmal extra und die Kosten sind dann nicht überschaubar.

                  Du solltest bei der Rechnung 900€ Miete allerdings nur die Nettokaltmiete einbeziehen. Die Betriebskosten wie Müllgebühren, Grundsteuer, Straßenreinigung und Wasser wird auch im neuen Haus anfallen.

                  Wenn bei euch bei 900 Euro Miete nicht viel ber bleibt, solltet ihr euch das mit dem Haus überlegen. Da habt ihr ja nicht viel über.

                  "Eine 3 Zimmer Wohnung bei uns hier kostet schon fast über 900 Euro. Da bleibt nicht mehr viel übrig dann. "

                  da würde ich mir das auch eher 2 mal übelegen, ein Haus ist teuer, man sollte Rücklagen bilden, es kann immer mal was kaputt gehen, es kommen Nebenkosten auf dich zu, die in einer Mietswohnung nicht anfallen.

                  wir haben vor vielen Jahren auch ohne Eigenkapital finanziert, können das aber mit Jährlichen Sondertilgungen wieder ausgleichen, so das die Dauer der eigentlichen Finanzierung dadurch gekürzt wird.

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