Elterngeld bei Steuerklassenwechsel

    • (1) 13.03.18 - 20:27

      Hallo,
      mein Mann und ich haben Ende Januar/ Anfang Februar den Antrag auf Steuerklassenwechsel beim Finanzamt eingereicht. Der Steuerklassenwechsel wird ab März berücksichtigt. Der VET ist der 06.10.18. der Mutterschutz beginnt somit am 25.8.18.
      Unser Lohn war zuvor etwa gleich. Ab Februar verdiene ich etwas mehr.
      Jetzt ist meine Frage ob dadurch, dass ich bis zum Mutterschutz keine 6 vollen Monate in der neuen Steuerklasse bin, nur mein geringerer Lohn vor dem Wechsel berücksichtigt wird?
      Sollten wir vielleicht wieder zurück wechseln?

      • ZUrückwechseln geht nicht, da nur ein Wechsel im Jahr bis auf besondere Grüdne erlaubt ist.

        Und ja, dadurch, dass nur 5 Monate zählen, nützt der Steuerklassenwechsel nichts mehr, wenn du vorher die ganze Zeit die selbe Steuerklasse hattest.
        Die wichtige Frage ist, wann habt ihr nun gewechselt, Ende Januar, dann muss es ab Februar zählen, das würde reichen. Oder Anfang Februar, dann seid ihr zu spät gewesen und guckt in die Röhre.

        • Der Antrag war erst im Februar beim Finanzamt. Heißt das also dass mein höheres Gehalt ab Februar nicht berücksichtigt wird?

          • Hast du denn im Februar schon das höhere Gehalt mit der neuen Steuerklasse bekommen? Der Arbeitgeber holt sich die Daten ja per Elstam automatisch vom Finanzamt bei der Lohnabrechnung... dann würde es ja passen. Ansonsten da dein Mutterschutz erst spät im August beginnt lohnt sich eventuell auf die ausklammerung des August zu verzichten. Da wird dann zwar mit 5 Tagen weniger Gehalt gerechnet im August aber das relativiert sich dann ja locker durch den Steuerklassenvorteil....

            • Nein mein Gehalt im Februar wurde noch mit der Steuerklasse 4 gezahlt. Wird denn wirklich lediglich das netto berücksichtigt oder ggf. Die letzen zwölf Bruttomonate meines Einkommens und dann evtl. Mit der Steuerklasse 4 oder 3 berücksichtigt?

              • (6) 13.03.18 - 22:34

                Das Netto interessiert gar nicht. Aus dem Bruttogehalt wird das Elterngeldnetto bestimmt und diese Berechnung erfolgt dann bei dir leider mit Steuerklasse 4 statt 3.

                Außer du verzichtest wie oben beschrieben auf die Ausklammerung. Das müsstest du dir mal ausrechnen, ob sich das lohnt.

                Vg Isa

                • (7) 14.03.18 - 07:05

                  Dann bin ich ja beruhigt, dass mein neues Einkommen mit in die Berechnung einfließt. Dann schaue ich mal wie das mit dem ausklammern sein wird.
                  Vielen Dank

                  • Du hast scheinbar nicht ganz verstanden, was dir erklärt wurde.

                    Nein, im Normalfall wird dein Einkommen eben nicht berücksichtigt. Bzw. die neue Steuerklasse nicht berücksichtigt.

                    Einzige Möglichkeit ist es, auf die Ausklammerung zu verzichten und damit den letzten Monat mit einbeziehen zu lassen.

                    • Also ich habe verstanden dass mein neues brutto berücksichtigt wird aber halt mit der Steuerklasse 4? Weil ich nicht lang genug in der Steuerklasse 3 Uhr war.

                      • (10) 14.03.18 - 16:49

                        Warum hast du durch einen Steuerklassenwechsel ein neues Brutto?

                        Das erhält man doch nur bei einer Gehaltserhöhung und von der war hier nirgends die Rede.

                        • Doch ich habe in meinem ersten Text geschrieben das ich ab Februar etwas mehr verdiene das bezieht sich auf mein brutto

                          • Da eine hat mit dem anderen zunächst einmal nichts gemeinsam.
                            Für das Mutterschaftsgeld zählt Beides im Positiven Sinne.
                            Für das Elterngeld zählt das höhere Bruttogehalt ebenso, allerdings nur anteilig für die Monate ab Februar.
                            Der positive Effekt einer Steuerklasse 3 zählt nur, wenn sie durch aktiven Verzicht auf Ausklammerung des letzten Monats (den mit Muschageld) zum Tragen kommt. Da muss man sich ausrechnen, ob dem nicht das geringere Gehalt im betroffenen Monat negativ entgegenwirkt. Ohne die Zahlen zu kennen, kann dir hier keiner sagen, was dabei rauskommt.

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