Chef will mich ins BV schicken!

    • (1) 15.03.18 - 16:18

      Hallo ihr Lieben,

      Heute habe ich meinem Chef von der Ss erzählt und er will mich ins BV schicken, da er zuviel Tätigkeiten für mich als nicht mehr machbar sieht.
      Ich finde es absolut übertrieben und WILL weiter arbeiten gehen!!!!
      Gibt es Möglichkeiten, das ich auf "eigene Verantwortung" weiter arbeiten gehe???
      Wer kennt sich aus und kann mir Tipps geben?

      LG Dani

            • Sie gehört definitiv an die Rezeption!

              (6) 15.03.18 - 16:51

              Wieso denn? Ambulante OP's in einer Hautarztpraxis werden doch meist in Lokalanästhesie gemacht, da besteht doch keine Gefahr für das Kind? Meist kann man sogar noch sitzen. Ich hatte in der Inneren eines Akutkrankenhauses ganz normal weiter gearbeitet, noch keine Chemos mehr angehängt...

        (7) 15.03.18 - 16:24

        Er meint, ich könnte nix mehr machen (keine Op's, keine Pricktests, kein Verbandswechsel und keine Fädenziehen.)
        Ich finde das total übertrieben!!!! Ich beachte alle Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

        • Aber trotzdem könntest du dich an einer offenen Wunde infizieren...willst du das Risiko wirklich eingehen??? Das ist in meinen Augen ja vorgeburtliche Kindeswohl Gefährdung, sorry...

          • Hilfe, wie seit ihr drauf??? 😲
            Nur weil ich weiter arbeiten gehen will und nicht zuhause rumliegen will?

            Aber danke für die tollen und hilfreichen Tipps 🙄

            • (10) 15.03.18 - 16:38

              Die sind leider anders eingestellt als du.

              Aber im Ernst, du kannst doch einiges noch machen, nur nicht mit schneidenden und stechenden Instrumenten arbeiten, nicht mit Narkosegasen, nicht mit chronisch infizierten Wunden und nicht mit gefährlichen Infektionskrankheiten wie TB, Krätze, MRSA.

          Offene Wunden werden in keiner Praxis direkt ohne Handschuhe angefaßt. Da kann man nur den Kopf schütteln. Was habt ihr für Vorstellungen?

      (12) 15.03.18 - 16:36

      Das Hantieren mit Einmal-Sicherheitslanzetten ist erlaubt! Verbandswechsel wäre denkbar, unter Beachtung von Hygienemaßnahmen auch. Telefondienst und Rezeption sind möglich.

      • (13) 15.03.18 - 16:38

        Genau, denke auch das es genug Dinge gibt die ich noch tun könnte.

        Danke für deine Antwort 😊

        • (14) 15.03.18 - 16:40

          Du hast sogar ein Recht auf Weiterbeschäftigung sofern das gefahrlos möglich wäre. An der Rezeption geht das doch auf jeden Fall.

          Erkundige dich doch bei der Aufsichtsbehörde und verweise auf § 1 MuSchG, wo das drin steht, dass das MuSchG darauf abzielt, dass man ohne Gefährdung seine Tätigkeit fortsetzen darf.

    (15) 15.03.18 - 16:52

    Warum kannst Du das alles nicht mehr machen? Du ziehst doch Handschuhe an und bist gegen Hepatitis B geimpft? Sonst müssten ja auch alle Ärzte gleich ins BV?

    (16) 15.03.18 - 17:31

    Man ist immer vorsichtig, ist man aber einmal unachtsam hast du dich mir iwas angesteckt was für dein Kind gefährlich ist... kein Chef nimmt das Risiko auf sich, ich war auch immer sofort weg..geh ins BV, dein Geld bekommst du sowieso... und die Gesundheit deines Kindes geht vor.

    Alles gute 🍀

    • (17) 15.03.18 - 18:12

      Geh auf keinen Fall mehr in eine Bank, in eine Straßenbahn, in eine Bahn, fahr kein Bus oder Auto. Ruckzuck hast du dich mit was angesteckt. In Bankschaltern, vor allem auf den Geldautomaten lauern Killerkeime aus dem Krankenhaus. In Bussen sitzen neben dir Menschen mit Lungentuberkulose, einer tödlichen Krankheit und husten dich an. Auf öffentlichen Toiletten ist es lebensgefährlich, wegen der Darmkeime auf den Klobrillen, zB. Esbl oder Norovirus, sogar die Ruhr kann man sich da holen, oder die Hand-Mund-Fuß-Krankheit die ähnlich verlaufen kann wie die Kinderlähmung.

      Und geh auf keinen Fall im Wald spazieren. Die Rötelmaus ist Überträger von Hantafieber, das oft tödlich ausgeht.

      Unbedingt sollte man Restaurants in der Schwangerschaft meiden, wegen der Hygiene in den Restaurantküchen, da kann man sich wirklich alles holen, über Streptokokken, Darmkeime, Toxoplasmose, Salmonellen, Listerien und wirklich alles würde das Baby schwer schädigen.

      Eigentlich muss man sich wundern, dass überhaupt noch gesunde Kinder geboren werden in unserm Land.

      • (18) 15.03.18 - 18:38

        Das stimmt ja alles so wie du es schreibst, jedoch ist man dann selber dafür verantwortlich. Der Arbeitgeber sichert sich hier ja nur ab, was ich auch verstehen kann, denn passiert was, ist er Schuld. Passiert in der Bank was oder auf der öffentlichen Toilette, dann ist man selber Schuld.
        Denke es ist eine reine Sicherheitsmaßnahme und überhaupt nicht miteinander zu vergleichen mit dem was du hier schreibst :-)

        LG Dadaa mit Prinzessin 30.SSW

        • (19) 15.03.18 - 18:43

          Das Leben ist nicht wie unter einer Glasglocke und das Mutterschutzgesetz schützt nicht absolut gesehen vor jeglicher Gefahr, sondern nur vor den Risiken, die über das normale Lebensrisiko HINAUSGEHEN, also vor ERHÖHTEN Risken am Arbeitsplatz. Das ist an der Rezeption genauso hoch wie sonst im Leben.

          Wenn du dir wegen der Arbeit Panik machst, dann mach dir die Panik auch privat.

          Sonst glaub ich dir nämlich nur das, dass es so bequem ist, nicht arbeiten zu sollen bei vollen Bezügen. Würde es was kosten, - so wie etwa in der Schweiz - dann hätten wir diese Diskussion nicht.

          • (20) 15.03.18 - 19:10

            Rezeption wäre ja ok, aber dann auch meiner Ansicht nach nur die Rezeption. Jegliche Sachen mit Blut oder ähnliches kann ich aber vollkommen nachvollziehen, dass das nicht mehr gemacht werden soll. Aber vielleicht gibt es ja auch eine Absicherung für den Chef, dass sie dann von einer Klage absieht sollte was passieren. Selbst Einweghandschuhe sind keine 100%ige Sicherheit für den Arbeitgeber. Das ist nun mal eben so und würde ich auch nicht machen wollen. So unterschiedlich sind nun mal die Meinungen. Für den einen halb so wild, für den anderen überhaupt nicht nachvollziehbar.

            • (21) 15.03.18 - 19:12

              Das kann doch die Aufsichtsbehörde locker entscheiden. Die bekommen ohnehin mit der Schwangerschaftsmeldung auch die Tätigkeiten auf den Tisch und würden sich melden, wenn es nicht ok wäre, an der Rezeption.

              Außerdem darf man dort fragen, wenn man Unterstützung braucht.

              Da brauchst du doch keine Panik zu schieben.

      (22) 16.03.18 - 08:29

      Na so war das nicht gemeint 🙈😅 ich habe alles gegessen und alles gemacht in meiner ss, bis hin Leistungssport als hochschwangere ... mein Kind darf auch alles anfassen und alles in den Mund nehmen...
      Ich selbst bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, einer der ganz gesunden Sorte 🤪 so wars echt nicht gemeint...
      Dein Chef will nur kein Risiko auf sich nehmen, er haftet für alles was in de Arbeit passiert auch deinem Kind als Schwangere, ist klar dass er dich dort nicht mehr haben will... dagegen kannst du nichts tun, wenn du die ein VB bekommst musst du dich daran halten.

Du gehörst hier aber zu einer ganz seltenen Spezies 😅 die meisten hier fragen, ob und wie sie ein BV bekommen können, und du willst es nicht annehmen...ich denke wenn dein AG dich ins BV schicken will, wird er triftige Gründe dafür haben...das solltest du dann auch annehmen. Stell dir mal vor, deinem Baby passiert doch was auf der Arbeit...ich glaube nicht, dass du damit leben könntest. Das BV ist dazu da, dein Baby zu schützen - also nimm es an und komme deiner eigenen Verantwortung gegenüber deinem Baby nach... liebe Grüße

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