Sperre ALG1 wegen Umzug?

    • (1) 20.03.18 - 10:45

      Hallo,
      vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit?

      Wir haben zwei Kinder (1,5 Jahre und 3 Monate alt). Bis März 2019 befinde ich mich noch in Elternzeit.

      Ich bin vor Jahren zu meinem Mann in die Großstadt gezogen. 600km von meiner Heimat entfernt.
      Wir haben hier niemanden, der uns die Kinder mal abnehmen könnte.
      Der Große geht seit einem halben Jahr in die Kita. Er ist allerdings durch Krankheit sehr oft zuhause. Wäre ich wegen Nr. 2 nicht wieder in Elternzeit, wäre ich also mit Kind häufiger zuhause als bei der Arbeit.

      Wir möchten deswegen zum Sommer in meine Heimatstadt ziehen, weil wir dort Unterstützung durch meine Familie hätten.

      Droht mir dann eine Sperre, wenn ich nach der Elternzeit nicht gleich Arbeit gefunden habe?

      • Ich muss auch noch dazu sagen, dass ich bei meinem jetzigen Chef nur Vollzeit arbeiten könnte. Außerdem hab ich einen einfachen Fahrtweg von knapp 1 Std. Das heißt, ich wäre locker 11 Std nicht da.
        Ich möchte aber nur noch Teilzeit arbeiten wegen der Kinder.

        Hallo.

        Du bist jetzt mindestens noch neun Monate zuhause. Dann bewirb dich doch schon mal in deiner Heimatstadt für nach der Elternzeit. Kümmer dich um Kitaplätze und was alles noch beantragt werden muss. Auch müsstest du dich dort beim Jobcenter melden. Da würde ich vorab auch schon mal nachfragen.

        LG

      Da gibt es zwei Betrachtungsweisen:
      1. Kann dein bisheriger Arbeitgeber dir keine Teilzeit anbieten kannst du in Absprache mit der Arbeitsagentur auch ohne Sperrzeit kündigen. https://www.felser.de/aufhebungsvertragde/keine-sperrzeit-wegen-aufhebungsvertrag-zum-ende-der-elternzeit/

      2. Familienumzug:
      Nimmt dein Mann in deiner Heimatstadt einen neuen Job an und du ziehst mit droht auch keine Sperrzeit.
      https://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch_Sperrzeit.html#tocitem13

    Ich denke nicht das du eine Sperre wegen des Umzuges bekommst, dass Problem wird eher sein, wie du aus deinem jetzigen Unternehmen rauskommst.

    Ich habe mir über ein ähnliches Problem Gedanken gemacht. Ich möchte nicht zurück zu meinem AG und definitv nach einem Jahr EZ wieder arbeiten. Nun hat man zum Ende der EZ aber eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Wenige Unternehmen stellen soweit im Voraus ein. Also könntest du auf gut Glück kündigen und hoffen das du etwas neues findest. Falls nicht wirst du eine Sperre von 3 Monaten bekommen. Dein jetztiger AG darf dir nicht kündigen.

    Ich löse das nun so, dass ich zwei Jahre Elternzeit aber nur ein Jahr Elterngeld nehme - das würde sonst finanziell nicht hinhauen. So kann ich diese 3 Monat--Kündigungsfrist umgehen, zumindest wenn ich nach einem Jahr wieder woanders anfange.

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