Elterngeld 1 oder 2 Jahre?

Wie würdet ihr es in meiner Situation machen?

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    • (1) 21.03.18 - 09:53

      Hallo, wie würdet ihr es machen? Was hätte ich bei den verschiedenen Varianten für Vorteile? Ich checks nicht wirklich 🙈.

      Ich möchte 3 Jahre Elternzeit, evtl. gehe ich im 3. Jahr wieder auf ein paar Stunden arbeiten. Vielleicht aber auch nicht 😅.

      Wenn ich mir das Elterngeld nun auf 2 Jahre splitten würde, würde dann hätte ich im 2. Jahr auch noch Geld, andererseits könnte ich mir das auch selbst im 1. Jahr zurücklegen.

      Also was sind denn jetzt die wirklichen Vor- und Nachteile beider Varianten.

      Ihr wisst das bestimmt!

      Lg Lena

      • Das macht bei dir kaum Unterschied.

        1. Wenn du dir das Geld mindestens 14 Monate auszahlen lässt, werden bei einer erneuten Schwangerschaft 14 Monste ausgeklammert.

        2. Es hat Auswirkung auf die zu zahlenden Steuern in den jeweiligen Jahren. Inwieweit (also in welcher Höhe) das einen Unterschied macht, kann ich so nicht sagen. Vermutlich ist die Auszahlung auf 2 Jahren(bzw 22 Monate) vorteilhafter.

        Vg Isa

        • Hallo Isa, ja genau das habe ich vergessen zu erwähnen. Wenns denn klappt, möchten wir wenns erste Kind ca. 9 Monate alt ist wieder beginnen und aufs 2. hibbeln 😊. Macht das dann einen Unterschied oder bekomme ich beim Zweiten sowieso nur die 300 € Mindestelterngeld?

          Lg Lena

          • Dann macht das auf jeden Fall einen Unterschied von eben 2 Monaten, die mehr auageklammert werden.

            Sagen wir mal, du würdest 10 Monate nach Geburt wieder schwanger werden, die Kinder wären also nur 20 Monate auseinander, dann würden 16 Monate ausgeklammert, wegen Mutterschutz oder Elterngeld. So hättest du nur 4 Monate mit 0 Euro und 8 Monate von vor dem MuSchu von Kind1 als Berechnungsgrundlage. Da käme dann ziemlich sicher mehr als 300 Euro bei rum (und Geschwisterbonus auch noch).

            Das sind jetzt natürlich nur mal grobe Monatsangaben. Das muss man dann nochmal genauer schauen.

            Aber gerade wenn ihr schnell das zweite Kind wollt, lohnt es sich, das EG von Kind 1 zumindest auf 14 Monate zu verteilen.

            Vielleicht auch genau auf 14, wenn ich so überlege, denn wenn du schnell schwanger werden solltest, kollidiert hinten nicht das Elterngeld mit dem neuen Mutterschutz.

            Also: Ich würde mir das EG wohl auf 14 Monate auszahlen lassen und am Anfang immer die Hälfte zur Seite legen, falls es doch länger dauert mit der zweiten Schwangerschaft.

            Vg Isa

      Hallo.

      Für deine Situation kann hier niemand entscheiden. Ich würde es immer wieder so machen, wie ich es bei meinen vier Kindern gemacht habe. Ich bleibe ein Jahr zuhause und gehe dann wieder arbeiten.

      Mein Vorteil daraus. Ich habe schnell wieder volles Gehalt, das Kind kommt schnell in die Gesellschaft und ich bekomme das volle Elterngeld im 1. Jahr. Für meine Kinder war es kein Problem, mit 1 Jahr in die Kita zu gehen. Sie haben sich dort super integriert und entwickelt, was ich hätte zuhause nicht geschafft. Und man freut sich, wenn man das Kind abholt und es kann wieder etwas mehr. Muss dazu sagen, bin auf 30 h die Woche runter gegangen. Das hilft schon eine Menge.

      LG

        • Dito. Gründe waren:
          - nach einem Jahr fehlt einem die Arbeit. Das kann natürlich berufsabhängig sein.
          - dem Kind tut die Kita sehr gut (den Punkt haben wir nicht vorausgesehen, es ist rückblickend aber in der Tat so)
          - Wir waren nicht bereit, unseren Lebensstandard zu senken. Das hätte zwangsläufig bei einem zweiten Jahr ohne Einkommen passieren müssen.
          Zur eigentlichen Frage: ich würde das Elterngeld im ersten Jahr nehmen, ggf. 14 Monate (Grund s.o.), und das zweite Jahr mit Erspartem oder dem verbleibendem Einkommen des Partners bestreiten. Warum? Weil es mir irgendwie sympathischer daherkommt. Finanzielle Gründe gibt es nur selten. Steuerlich schenkt sich beides kaum etwas. Wenn man von verheirateten, zusammenveranlagten Doppelverdienern ausgeht. Bei Einzelveranlagung kann bzw. wird die Zweijahresvariante Vorteile bringen.

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