wie kann ich die herren zur rechenschaft ziehen?

    • (1) 30.03.18 - 17:08

      Hallo zusammen,ich hoffe hier kann uns jemand helfen,wir haben über eine anzeigenplattform 2 Herren (sohn und vater) hier unsere Pflasterarbeiten machen lassen,diese versicherten uns bei der Vergabe des auftrags dass sie ein kleingewerbe anmelden.mein mann ist selbst mit einem kleingewerbe nebenher selbstständig und bat sie inständig drum sich auch dran zu halten. die pflasterarbeiten wurden erledigt aber sehr schlecht das wasser fliest zur hauswand anstatt zur straße und das gefälle wurde anstatt zum garten zu unserer terrassentür gemacht.die hälfte der steine sacken ab usw. der Herr fragte uns bei ca der hälfte der erledigten arbeit ob wir ihn bereits bezahlen könnten er hätte ein paar rechnungen liegen.so ein gutmensch wie mein mann ist , tat er dies,total bescheuert meines erachtens aber nun gut.überwiegend kam dann nur noch der sohn auf die frage ob sie das gewerbe angemeldet haben sagte er uns sein vater kümmert sich darum.der vater kam noch 2-3 mal nachdem ich aber bereits ihn 4 mal fragte nach der gewerbeanmeldung kam er schließlich garnicht mehr. wir haben nun das beanstandet was hier falsch gelegt wurde und 2 termine haben sie nichtmal abgesagt und kamen einfach nicht. wir haben wirklich nicht wenig geld dafür bezahlt.ich vermute dass das gewerbe nie angemeldet wurde wir haben auch zeugen dass sie uns versicherten ein gewerbe anzumelden können wir irgendwas gegen die beiden unternehmen? erstmal das die hier entweder geld zurück erstatten oder ausbessern und die vielleicht melden damit nicht noch anderen sowas passiert? danke für antworten

      • Habt ihr irgendetwas schriftlich von denen? Wenn nicht, sieht es fürchte ich schlecht aus.

        "geld zurück erstatten oder ausbessern"

        Hallo,
        nichts von beiden, unabhängig davon, ob sie euch versprochen haben ein Gewerbe anzumelden habt ihr den Auftrag vergeben wohlweißlich dass es an kein Gewerbe ist.

        Damit habt ihr Schwarzarbeit beauftragt.
        Bei Schwarzarbeit gilt, es gibt kein Recht auf gar nichts beiderseitig.
        Weder habt Ihr ein Recht auf Rückzahlung, noch auf Nachbesserung.
        Umgekehrt wäre es genauso, hätte der Schwarzarbeiter alles ausgeführt, besteht für den Schwarzarbeiter auch kein einklagbares Recht auf Bezahlung.

        Was da wie wann wo mündlich versprochen wurde ist irrelevannt.

        Gruß
        Demy

          • Was heißt denn "vergeben"? Gab es einen schriftlichen Auftrag? Oder wenigstens eine Beauftragung über eine Plattform wie MyHammer, die ja dann mit einem Auftrag gleichzusetzen wäre?

            Normalerweise gibt man schriftlich eine Frist zur Mängelbeseitigung und droht bei Nichteinhaltung mit der sog. Ersatzvornahme. Das bedeutet, dass man den Mangel dann von einem anderen Betrieb beheben lässt und von dem ausstehenden Geld bezahlt. Nur steht bei Euch jetzt leider kein Geld aus, daher habt ihr nur noch wenig Druckmittel.

            Aus meiner Sicht bleibt Euch nichts anderes übrig, als es entweder zu schlucken oder aber mit Anzeige der Schwarzarbeit zu drohen auf die Gefahr hin, dass ihr selbst mit dran seid.

      Ich würde sie beim Zoll melden, wenn ihr beweisen könnt, dass ihr vereinbart habt, dass es nicht als Schwarzarbeit gemacht wird.

    Ist doch ganz einfach!

    Ihr verlangt vernünftige Nachbesserung oder der Zoll erfährt von deren Schwarzarbeit. (Das kann man anonym tun, also seid Ihr raus....)

    • (10) 30.03.18 - 22:31

      Blöde Frage: Was konkret soll sie anzeigen, wenn sie ihren eigenen Auftrag raushalten will?

      "Lieber Zoll, diese beiden haben schwarz gearbeitet, aber wann und wo verrate ich nicht"

      Oder wie würdest du das machen?

      • Sie braucht einfach nur mitzuteilen, dass sie den Verdacht der Schwarzarbeit bei den hat und was die machen.

        • Tja, nur wenn die Herren dann sagen, ja aber bei ihr auch gearbeitet, dann hat sie sich auch strafbar gemacht!

          • Sehe ich anders, da sie ja beweisen können, dass sie von einer Gewerbeanmeldung ausgegangen sind und damit das keine Schwarzarbeit war, sind sie da ja raus. Außerdem können sie ja wohl auch beweisen, dass sie auf die Rechnung warten.
            Abgaben müssen sie ja keine zahlen dafür. DAs macht ja der Gewerbetreibende.

            • Weiß nicht, so blind darauf zu vertrauen ist naiv. Sie hatten bei Vergabe des Auftrags noch keine Anmeldung, somit war es zu dem Zeitpukt doch Schwarzarbeit.
              Eine Rechnung muss man auch an chwarzarbeiter zahlen.

              • Sorry, aber das ist doch totaler Unsinn, die Zusage, dass sie dies tun, reicht doch. Es meldet doch niemand im Voraus an. Und nein, an Schwarzarbeiter muss man keine Rechnung zahlen, da wird niemand so blöd sein und eine ausstellen!

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