wie kann ich die herren zur rechenschaft ziehen?

Hallo zusammen,ich hoffe hier kann uns jemand helfen,wir haben über eine anzeigenplattform 2 Herren (sohn und vater) hier unsere Pflasterarbeiten machen lassen,diese versicherten uns bei der Vergabe des auftrags dass sie ein kleingewerbe anmelden.mein mann ist selbst mit einem kleingewerbe nebenher selbstständig und bat sie inständig drum sich auch dran zu halten. die pflasterarbeiten wurden erledigt aber sehr schlecht das wasser fliest zur hauswand anstatt zur straße und das gefälle wurde anstatt zum garten zu unserer terrassentür gemacht.die hälfte der steine sacken ab usw. der Herr fragte uns bei ca der hälfte der erledigten arbeit ob wir ihn bereits bezahlen könnten er hätte ein paar rechnungen liegen.so ein gutmensch wie mein mann ist , tat er dies,total bescheuert meines erachtens aber nun gut.überwiegend kam dann nur noch der sohn auf die frage ob sie das gewerbe angemeldet haben sagte er uns sein vater kümmert sich darum.der vater kam noch 2-3 mal nachdem ich aber bereits ihn 4 mal fragte nach der gewerbeanmeldung kam er schließlich garnicht mehr. wir haben nun das beanstandet was hier falsch gelegt wurde und 2 termine haben sie nichtmal abgesagt und kamen einfach nicht. wir haben wirklich nicht wenig geld dafür bezahlt.ich vermute dass das gewerbe nie angemeldet wurde wir haben auch zeugen dass sie uns versicherten ein gewerbe anzumelden können wir irgendwas gegen die beiden unternehmen? erstmal das die hier entweder geld zurück erstatten oder ausbessern und die vielleicht melden damit nicht noch anderen sowas passiert? danke für antworten

Habt ihr irgendetwas schriftlich von denen? Wenn nicht, sieht es fürchte ich schlecht aus.

"geld zurück erstatten oder ausbessern"

Hallo,
nichts von beiden, unabhängig davon, ob sie euch versprochen haben ein Gewerbe anzumelden habt ihr den Auftrag vergeben wohlweißlich dass es an kein Gewerbe ist.

Damit habt ihr Schwarzarbeit beauftragt.
Bei Schwarzarbeit gilt, es gibt kein Recht auf gar nichts beiderseitig.
Weder habt Ihr ein Recht auf Rückzahlung, noch auf Nachbesserung.
Umgekehrt wäre es genauso, hätte der Schwarzarbeiter alles ausgeführt, besteht für den Schwarzarbeiter auch kein einklagbares Recht auf Bezahlung.

Was da wie wann wo mündlich versprochen wurde ist irrelevannt.

Gruß
Demy

mein mann hasst es wenn etwas schwarz gemacht wird,weil er sagt er zahlt auch ein schweine geld ans finanzamt. wir hätten denen den auftrag sonst nicht vergeben

Was heißt denn "vergeben"? Gab es einen schriftlichen Auftrag? Oder wenigstens eine Beauftragung über eine Plattform wie MyHammer, die ja dann mit einem Auftrag gleichzusetzen wäre?

Normalerweise gibt man schriftlich eine Frist zur Mängelbeseitigung und droht bei Nichteinhaltung mit der sog. Ersatzvornahme. Das bedeutet, dass man den Mangel dann von einem anderen Betrieb beheben lässt und von dem ausstehenden Geld bezahlt. Nur steht bei Euch jetzt leider kein Geld aus, daher habt ihr nur noch wenig Druckmittel.

Aus meiner Sicht bleibt Euch nichts anderes übrig, als es entweder zu schlucken oder aber mit Anzeige der Schwarzarbeit zu drohen auf die Gefahr hin, dass ihr selbst mit dran seid.

Ich würde sie beim Zoll melden, wenn ihr beweisen könnt, dass ihr vereinbart habt, dass es nicht als Schwarzarbeit gemacht wird.

wir haben mehrfach sogar per whats app also schriftlich nach der rechnung gefragt und haben extra nachbarn dabei gehabt die auch mit denen gesprochen haben wegen einem weiteren auftrag ganz offiziel als gewerbe

Ihr habt also weder ein Angebot noch einen Auftrag? Wie naiv kann man eigentlich sein?

Ist doch ganz einfach!

Ihr verlangt vernünftige Nachbesserung oder der Zoll erfährt von deren Schwarzarbeit. (Das kann man anonym tun, also seid Ihr raus....)

Blöde Frage: Was konkret soll sie anzeigen, wenn sie ihren eigenen Auftrag raushalten will?

"Lieber Zoll, diese beiden haben schwarz gearbeitet, aber wann und wo verrate ich nicht"

Oder wie würdest du das machen?

Sie braucht einfach nur mitzuteilen, dass sie den Verdacht der Schwarzarbeit bei den hat und was die machen.

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das wasser fliest zur hauswand anstatt zur straße und das gefälle wurde anstatt zum garten zu unserer terrassentür gemacht.die hälfte der steine sacken ab usw. .....

Und das habt ihr nicht gemerkt, während die Arbeiten gemacht wurden?
Da wurde vermutlich nichts verdichtet (kein Rüttler im Gebrauch?), und die beiden hatten offensichtlich keine Ahnung von gar nichts.

Das Gefälle und die Verdichtung des Untergrundes sind doch die beiden Hauptpunkte in so einer Arbeit. Darüber unterhält man sich doch VORHER und bespricht wie das Gefälle laufen soll, und wohin das Pflaster entwässern wird.

Abgesehen von dem Deal mit der Schwarzarbeit, verstehe ich euch da auch nicht. Einen solchen Auftrag kann man nicht beginnen, bevor diese Fragen gemeinsam geklärt wurden.

Ihr denjenigen ward leider gutgläubig und zur Rechenschaft ziehen wird glaube ich schwierig... Zeugen sind gut und schön, letztlich wäre ein schriftlicher Vertrag besser gewesen.
Und wer zahlt, erkennt die Leistung an... das war wirklich dumm

Ganz unabhängig davon ob die ein Gewerbe angemeldet haben oder nicht, ihr habt die schwarz bezahlt! Denn auch ein gewerbetreibender kann sich unter der Hand bezahlen lassen, nur mal so nebenbei. Ihr hättet auf eine Rechnung bestehen müssen, so wie ich das verstehe habt ihr denen das Geld bar in die Hand gedrückt, ist doch klar dass das schwarz ist. Unserem Gärtner geben wir das Geld auch oft bar, aber immer mit dem "Betrag erhalten" vermerk auf der Rechnung. Ich denke eher, dass ihr es schön billig und schwarz haben wolltet und euch jetzt ärgert, weil die Mist gebaut haben. Tja, selber schuld.

ja genau wahrscheinlich ,weil du uns so gut kennst also wenn du denkst für knapp 170qm sind fast 8000euro billig dann irrst du dich aber das hätten wir hier bei jedem anderen unternehmen auch bezahlt.die haben halt zugesichert es am schnellsten zu machen und ja wir haben uns auf eine gewerbeanmeldung verlassen.aber passt schon manche menschen sind eh nur hier im forum um andere doof anzumachen.also schöne restliche ostern noch

Nicht weniger wichtig als eine Gewerbeanmeldung wäre der Nachweis gewesen, dass es sich um fachkundige Handwerker handelt, sprich Gesellenbrief, Eintragung bei der IHK, etc. zeigen lassen. Offenbar waren es eben Laien. Ihr solltet daraus lernen für zukünftige Aufträge:
- Alles schriftlich beauftragen (schafft auch Kostensicherheit gegen unverschämtes Nachfordern)
- Gesellenbrief, o.ä. bzw. Versicherung nachweisen lassen
- Zahlen nicht vor Rechnungserhalt
- Niemals alles zahlen, bevor der Auftrag nicht mängelfrei abgeschlossen ist, sondern immer nur nach Fortschritt zahlen

Im Zweifel auch ruhig über Handwerkerplattformen beauftragen (MyHammer, blau.de,...), alle Anbieter dort mussten sich registrieren und ihre Qualifikation nachweisen, Beauftragungen darüber sind rechtssicher und bei Streitigkeiten hilft der Plattformbetreiber.

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