Welche Gelder bei zweiter Ausbildung

    • (1) 02.04.18 - 11:46

      Hallo,

      Eine Freundin von mir hat eine kaufmännische Ausbildung gemacht und leider danach keinen Job in ihrem Beruf gefunden.

      Nun arbeitet sie seit 10 Jahren als ungelernte Kraft im Supermarkt.
      Jetzt ist sie fast 30 und will nochmal eine neue Ausbildung anfangen, da ihr das im Supermarkt auf Dauer nicht gefällt und der Verdienst auch schlecht ist.

      Sie möchte gerne Altenpflegerin werden.
      Sie hat eine eigene Wohnung (2 Zimmer, relativ günstige Miete) und wohnt dort alleine.

      Nun würde sie während der Ausbildung keine 1000 Euro verdienen.
      Würden ihr irgendwelche Gelder zustehen ?
      Wohngeld oder so ?
      Auch wenn sie die zweite Ausbildung freiwillig macht ?

      Sie ist ja nicht arbeitslos, war es auch noch nie im Leben, nicht dass die Ämter dann sagen, selbst schuld wenn du nochmal eine Ausbildung anfängst ?
      Andererseits kann man ihr nicht verübeln dass sie sich neu orientieren möchte ...

      • Ob man was vom Staat bekommt keine Ahnung.

        ABER viele die ich kenne die exam. Altenpflegerin lernen, die haben einen 450euro Job als ungelernte pflegehelferin nebenbei.. so hat man auch etwas mehr Geld in der Tasche:)

        (3) 02.04.18 - 12:46

        Ist sie denn als Altenpflegerin hinterher wirklich besser dran als im Supermarkt?

        Wenn ich mit 30 noch mal eine Ausbildung mache, dann doch etwas, bei dem ich es hinterher einfacher habe?

        LG

        • (4) 02.04.18 - 13:00

          Das habe ich sie auch gefragt.

          Es geht ihr darum, dass sie dann etwas macht, was sie glücklich macht.

          Ungelernt an der Kasse ist wohl nicht ihre Erfüllung 🤷🏻‍♀️

          • Will sie denn Fachkraft 3jahre machen oder helferin 2jahre?

            Als Fachkraft gibt es dann später viele Möglichkeiten aus der aktiven Pflege raus zu gehen wenn es gesundheitlich iwann nicht mehr passt.
            Als Helferin.. das seh ich tatsächlich spontan kaum perspektiven.. außer aktiv in der Pflege bis zur Rente;)

      Sie sollte sich bei Arbeitsagentur beraten lassen, evtl finanzieren ihr die eine Umschulung zur Altenpflegerin.

      Hey,

      aufgrund des Fachkräftemangels kann das Arbeitsamt vielleicht helfen bei der Finanzierung. Weiß allerdings nicht, wie das ist, wenn sie vorher nicht schon in dem Bereich gearbeitet hat.

      Mein Exfreund hat jahrelang als Pflegehelfer gearbeitet und nun im letzten Jahr die Ausbildung zum Altenpfleger begonnen. Durch ein Förderprogramm (WeGeBau) des Arbeitsamtes bekommt er nun sein bisheriges Gehalt weiter. Also die Ausbildungsstelle bezahlt das Ausbildungsgehalt und das Arbeitsamt stockt auf das bisherige volle Gehalt auf.

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