Beschäftigungsverbot Erzieher krippe

    • (1) 04.04.18 - 20:45

      Hallo Ihr Lieben,

      Ich wollte mal nachfragen, ob jemand in einer Krippe arbeitet und Erfahrung bezüglich Beschäftigungsverbot hat?

      Bin noch ganz Früh 4+3
      War heute beim Frauenarzt.
      Leider habe ich mich nicht gut beraten gefühlt....
      Sodass ich vorraussichtlich mir eine neue suchen werde.
      Sie meinte das Beschäftigungsverbot würde nur der Betriebsarzt bestimmen sie könne das garnicht bestimmen.....

      Dann gab sie mir einen Zettel auf dem die Schwangerschaft bestätigt wurde.
      Da man auf dem Ultraschall bis jetzt noch nichts sieht,war ich verunsichert ob ich mich da offiziell beim Arbeitgeber outen soll so früh...
      Sie meinte dann dass ich das wissen muss wenn ich noch 2 Wochen arbeiten gehe in die Krippe könnte jetzt so früh noch nix passieren.

      Hatte dann bei meinem Hausarzt angerufen und der war über die Meinung schockiert,weil er meinte gerade am Anfang muss man vorsichtig sein und dass ich mich ja auch mit einer grippe usw anstecken könnte und man in der ssw auch mit Antibiotika aufpassen muss.
      Habe es dann beim Arbeitgeber angegeben
      Und dann fragte mein Arbeitgeber ob meine Fa ein Beschäftigungsverbot erteilt hat.
      Weil das auch zusätzlich relevant beim Betriebsarzt wäre....

      • Hey bin auch Erzieherin und heute 4+4 auch noch ganz früh ... mich hat sie erstmal 2 Wochen krankgeschrieben das ich aus dem Verkehr bin . Und dann hab ich in zwei Wochen US und wenn ich da Herzchen schlagen sehe , dann sag ich es meiner Chef aber nur ihr . Betriebsarzt muss ich dann auch

        Deine Ärztin hat dich korrekt informiert, sie hat mit einem BV aufgrund Deines Jobs nichts zu tun und medizinische Gründe scheinen nicht vorzuliegen.
        Genau so richtig ist es, dass Du nur von den Mutterschutz richtlinien profitieren kanbst, wenn Dein AG Bescheid weiss. Jetzt weiß er Bescheid und muss sich an das Mutterschutzgesetz halten und Dich entsprechend einsetzen bzw ggf umsetzen.
        Ausgerechnet Grippe ist m. E. auch kein Argument für ein BV, die kannst Du Dir überall holen.

        • Bei mir kommt zusätzlich dazu dass ich einen angeborenen herzklappen Fehler habe. Der operiert wurde in meiner Kindheit
          Hätte ich vielleicht dazu erwähnen können, sie meinte müsste da beim Kardiologe klären wie Risikohaft die ssw in solch einem Fall ist

          • Meine Schwägerin hatte auch einen Herzklappenfehler, der in der Kindheit operiert wurde. Das ist/war kein Grund für ein BV. (Das hat ja mit der Schwangerschaft nichts zu tun.)

            Sie war auch beim Herzspezialisten, als sie schwanger war und hat kontrollieren lassen, ob alles OK ist. Wäre etwas nicht in Ordnung gewesen, hätte sie nur Krankschreibungen bekommen.

      Hallo,

      Ja die Sache mit dem Beschäftigungsverbot in der Krippe/KiGa ist echt verwirrend.

      Als ich mal schwanger war (leider früher Abgang) musste ich solange arbeiten gehen, bis mein Betriebsarzt vom Frauenarzt die herztöne bescheinigt bekommen hätte. Musste das mit meiner Leitung abklären, die wusste auch nicht weiter uns rief beim Träger an und dann hatte ich den Abgang noch bevor ich zum Frauenarzt gehen konnte und zack, alle Kollegen wussten es weil irgendwer geplaudert hat...

      Echt schwieriges Thema...

      Lieben Gruß

    Hallo. Ich kenne das so, dass der Betriebsarzt vorerst vorläufiges Beschäftigungsverbot ausspricht, bei der Schwangeren Blut abnimmt um auf bestimmte Antikörper zu testen z.B. CMV was eben häufig in Krippe auftritt, wenn man da negativ ist bekommt man komplettes Beschäftigungsverbot. Im Prinzip muss es der Betriebsarzt machen weil dein Arbeitgeber dafür zuständig ist.
    Du kannst dich aber sicherheitshalber eine Krankschreibung holen bis du Termin bei Betriebsarzt hast.

    (12) 04.04.18 - 21:12

    Ich bin auch Erzieherin arbeite allerdings in der Kita. Bin derzeit in der 4. Woche war gestern beim Frauenarzt, um mir Blut abzunehmen.
    Da in meiner ersten Schwangerschaft keine ausreichende Immunität bestand, bin ich diese Woche krankgeschrieben.
    Nächste Woche bekomme ich die Ergebnisse und meine Frauenärztin geht von einem BV aus.
    Dieses stellt sie mir aus, dann mache ich ein Termin beim Betriebsarzt uns der entscheidend dann wie es weitergeht. In der Zeit darf ich nicht zur Arbeit.

    Hey,

    Ich habe bis zu meiner ersten ss auch in der Krippe gearbeitet.
    Ich habe meinen Arbeitgeber sofort informiert und die Bestätigung vom FA abgegeben.
    Müsste daraufhin zum Betriebsarzt der Blut abgenommen hat um meinen Immunstatus zu bestimmen. Bis die Ergebnisse da waren war ich im vorläufigen BV, als die Ergebnisse da waren dann im vollen.
    Es wurde aber voll vom Betriebsarzt ausgesprochen und mein FA hatte damit nix zu tun.

    LG Mona

    (14) 04.04.18 - 21:19

    Bis deine Immunität gegen alle möglichen KiKrankheiten festgestellt ist, solltest du dich krank melden, dann zum Betriebsarzt gehen und der schickt dich in BV - nicht dein FA...

    Als ich positiv getestet habe vor 3 Jahren hat mein Arbeitgeber (ich war auch in der Krippe taetig) mich direkt beurlaubt bzw zum Frauenarzt geschickt und dann beurlaubt. Ich hatte auch eine Bestaetigung der Ss schriftlich abgeben muessen. Auf mener stand "Schangerschaft ohne Vitalzeichen", weil man nicht mehr als ene hoch aufgebaute Schleihaut sah. Ich musste zum Betriebsarzt und musste die Ergebnisse zum Immunschutz abwarten.
    Laut den Ergebnissen durfte ich zwar nicht mehr in der Krippe arbeiten aber wohl im Kindergarten Bereich. 1 Woche habe ich in einer Kindergartengruppe gearbeitet, dann kam die Uebelkeit und ich bin 3 x fur je 1 Woche krank geschrieben worden von meinem Frauenarzt. In der 4 Woche wollte ich dann wieder, habe aber wegen meines fehlenden SChutzes gegen Cytomegalie Kopfkino bekommen, was mich dazu zwang am Straßenrand anzuhalten. Auf der Arbeit angekommen habe ich mit meiner Chefin gesprochen und die hat mir zu einem BV geraten.
    Das habe ich dann auch von meinem Frauenarzt problemlos bekommen.
    Wir hatten Wickelkinder in der Gruppe. Das war das ausschlaggebende Argument.

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