Arbeit

    • (1) 06.04.18 - 11:28

      Hallo, bin gerade voll traurig und enttäuscht. weiß nicht wie es weitergehen soll. Mein 3. Elternjahr geht jetzt vorbei. Wie sieht nun die Zukunft aus? zum alten Arbeitgeber konnte ich nicht zurück wegen Schichtdienst und weil die Kita hier in Hannover( !) nur von 7.00 bis 17.00 auf hat. Bin in der Pflege tätig. und dann die Wochenenden und Feiertage, wo soll mein Kind hin? Bin alleinerziehend, keine Verwandten und Bekannten in der Nähe....der Vater hat auch kein Interesse... Im Bewerbungsschreiben immer schon erwähnt das ich nur zu den Betreuungszeiten arbeiten kann montag bis freitag.... juhu einige Vorstellungsgespräche, weil Pflegekräfte werden ja gesucht und ist Mangelware... Beim Vorstellungsgespräch tun dann alle ganz unschuldig : ach Wochenende und feiertags geht nicht...na dann wird das nichts. Ich dann na ein Wochenende im Monat vielleicht nach Rücksprache...und was steht dann im vertrag nichts von alledem was abgesprochen war, bezüglich der Zeiten. - Nacht dienst, wochenenddienst, Feiertags.... Kann ich also nicht annehmen.
      ok, dann neuer Versuch und da genau das gleiche. Einer hat mich sogar total reingelegt und Vertrag ausgestellt, aber existiert jetzt gar nicht mehr #augen .
      ambulant geht nicht da kein Führerschein. Tagespflege hatte bis jetzt keine freien Stellen.
      Warum sind manche Arbeitgeber so unflexibel?
      Ich hab echt keinen Plan was ich jetzt weiter machen soll.
      Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
      Hat jemand Ratschläge/Vorschläge/ Jobanggebote;-) ?
      Wie sieht unsere Zukunft aus?

      #wolke#winke HILFE

      • (2) 06.04.18 - 11:48

        Es gibt auch flexible Tagesmütter, welche diese Rand-/ Wochenendzeiten abdecken. Ich würde da beim Jugendamt vorstellig werden. Eventuell auch Leihomas.

        Als Arbeitgeber wärst du mir auch zu unflexibel. Du könntest ja nicht mal einen Frühdienst arbeiten.

        (3) 06.04.18 - 11:48

        Du bist alleinerziehend und hast nur eingeschränkte Betreuung für das Kind (jetzt bis 17 Uhr, was ist wenn es in die Schule kommt?). Du hast keinen Führerschein.
        Du hast kein privates Netzwerk für die Kinderbetreuung. D.h. du fällst jedesmal aus wenn dein Kind krank ist.


        Die Arbeitgeber sind alle unflexibel? Ich glaube das siehst Du falsch. Du bist unflexibel bzw. das, was du anbieten kannst, reicht in deinem Beruf einfach nicht aus.

        Das könnte für einen Bürojob passend sein.


        Gehe doch mit genau dieser Problematik zum Jobcenter und frage nach einer Umschulung auf einen Bürojob, da gibt es so Vollzeitmaßnahmen die ein Jahr oder zwei dauern, dann hast du vielleicht mehr Chancen.


        Aber nochmal, weil mir das wichtig ist: Die Arbeitgeber, gerade in der Pflege sind eigentlich sehr flexibel -weil sie es sein müssen-. Aber Du bringst einfach überhaupt kein Tool mit, worauf man aufbauen könnte. Das ist leider so.

        • (4) 06.04.18 - 13:46

          Vom Prinzip her tut sie sich in einem Bürojob und/oder mit Führerschein leichter ja. Ich geb Dir mit allem Recht was Du schreibst.

          Aber auch in einem Bürojob muss die Betreuung irgendwie gewährleistet werden. Da kann man auch nicht ständig daheim bleiben wenn das Kind krank ist.

          • Aber Betreuungszeiten von 7-17 Uhr sind doch gar nicht schlecht. Fahrwege abgezogen kannst du da vollzeit arbeiten gehen. Ich wäre hier in Köln (!) froh um solche Zeiten, oft beginnt es erst um 8 Uhr und um 16:30 Uhr muss man schon abholen. Aber klar, in der Pflege wird es mitunter schwer. Vielleicht gibt es was in der Verwaltung der Pflegebranche?

        (6) 06.04.18 - 14:18

        "Gehe doch mit genau dieser Problematik zum Jobcenter und frage nach einer Umschulung auf einen Bürojob, da gibt es so Vollzeitmaßnahmen die ein Jahr oder zwei dauern, dann hast du vielleicht mehr Chancen."

        Eher zahlt das Jobcenter ihr den Führerschein, als sie - die in einem Mangelberuf ausgebildet ist! - in eine unsinnige Schulung für einen Bereich zu schicken, bei dem sie Quereinsteigerin wäre und sich die Bewerber häufen.

    Hallo,

    so leid mir Deine Geschichte tut, aber nicht die AG sind hier unflexiebel, sondern die AN. Die Pflege ist nunmal eine Branche, die nicht nur von 7:00 bis 16:00 Uhr geht.
    Natürlich sollte die Betreuuung der Kinder abgesichert sein und für allein Erziehende ist es sicher noch eine ganze Ecke schwerer.

    LG

    Sorry, aber warum machst du dir erst JETZT Gedanken, wo das 3. Elternjahr fast vorbei ist??? Du weißt doch schon länger, dass du keine Betreuung nach 17 Uhr hast. #schock

    Mein Ratschlag:
    Mach dich umgehend auf die Suche nach einem anderen Job. Muss ja nicht im erlernten sein......

    Und frag mal beim Jugendamt nach. Vielleicht gibts ne Tagesmutter, die dein Kind auch im Schichtbetrieb betreut.

    Alles Gute!

    (9) 06.04.18 - 12:14

    Warum hast du nicht längst deinen Führerschein gemacht, vermutlich bekämst du dafür sogar Förderung, dann würdest du leicht was finden.

    (10) 06.04.18 - 12:34

    Ich habe eine Freundin, die im ambulanten Pflegedienst arbeitet. Sie hat dort von Anfang an gesagt, dass sie ein Kind habe und deshalb nur vormittags kann. Sie beginnt um 08:00 Uhr bis mittags.
    Aber sie arbeitet am Wochenende, da übernimmt ihre Mutter.
    Aufgrund des Pflegenotstandes ist einiges möglich.

(12) 06.04.18 - 13:27

Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, dass du die komplette Schwangerschaft plus 3 (drei!) Jahre Elternzeit abwartest, nichts tust und nun auf die unflexiblen AG schimpfst! Du hattestfast 4 Jahre Zeit, deinen Widereinstieg zu planen. Warum hast du keinen Führerschein gemacht? Warum hast du dir kein soziales Netzwerk aufgebaut?
Meine Schwester war alleinerziehend als Krankenschwester im 3 Schicht-Betrieb. Eltern und Schwiegereltern viele hundert km weit weg. Und sie hat nach nur 1,5 Jahren wieder gearbeitet.
Warum?
Weil sie sich gekümmert hat!
Was hast du denn 4 Jahre lang getan?

(13) 06.04.18 - 14:13

Wende Dich an das Jugendamt wegen Tagesmutter und an den Jobcenter wegen Unterstützung zum Führerschein.

(14) 06.04.18 - 14:21

Wovon lebst du? ALG II?

Dann wende dich ans Jobcenter. Es gibt die Möglichkeit, den Führerschein über das Jobcenter gefördert zu bekommen. Wir haben das schon öfter gemacht, bei allein erziehenden Frauen aus der Altenpflege sogar ohne Einstellungszusage eines Arbeitgebers, weil die ambulanten Pflegedienste händeringend Mitarbeiter/innen suchen. Bei jedem dieser Fälle war die Frau im Nullkommanix in Arbeit, nachdem der FS da war.

Ansonsten mal bei den Fahrschulen nachfragen, manche bieten auch kostengünstig Finanzierungen an.

LG
o_d

(15) 06.04.18 - 14:25

(Die Arbeitgeber sind also unflexibel?)

Könntest Du Deinen Führerschein nicht noch machen?

LG

(16) 06.04.18 - 14:46

Hallo,
ohne dir zu nahe treten zu wollen, warum gehst du diese Problematik erst jetzt an?

Sicherlich gestaltet es sich schwierig, aber machbar ist vieles. Gerade im Pflegebereich in dem händeringend nach Personal gesucht wird.

Ich selbst bin bei einem Pflegedienst angestellt (allerdings nicht in der Pflege sondern in einem anderen Bereich) und wir haben eine Mitarbeiterin ohne Führerschein. Sie arbeitet Vollzeit, wird teilweise von Kolleginnen auf deren Tour mitgenommen und z.B. wenn mehrere Patienten in einem betreuten Wohnen besucht werden müssen wird die Arbeit aufgeteilt. Oder sie wird im Ort rausgelassen, geht zu Fuß zu den Patienten, wird nach einer abgesprochenen Zeit wieder "eingesammelt" oder fährt per Bahn weiter. Es kommt auf JEDE Kraft an, da geht auch so etwas.
Oder es findet sich etwas in einem Pflegedienst in der Verwaltung, in einer Wohngruppe die geregeltere Arbeitszeiten hat, im Kindergarten oder sonstiges. Du musst dich ja nicht auf den Pflegedienst bzw. mobile Pflege festlegen.
Das A&O ist aber der Führerschein, den hättest du schon längst angehen sollen.
Betreuung außerhalb der Kita kann eine Leih-Oma, Schülerin oder dergleichen machen. Du kannst eine Anzeige schalten und gezielt danach suchen. Ist alles machbar und könnte schon längst organisiert sein.
Nicht den Kopf in den Sand stecken und vorher laut "wie soll ich DAS schaffen" rufen sondern aktiv werden.

LG und viel Glück
masinik

(17) 06.04.18 - 18:33

Welche Ausbildung hast Du?
Hast du schon im Bereich Eingliederungshilfe geschaut?
Also ambulant betreutes wohnen für Menschen mit Behinderung?

Da ist Schichtdienst nicht zwingend notwendig.

(19) 07.04.18 - 08:52

Hallo

Nicht die Ag sind unflexibel, du bist. Du hast keine FS, kannst nur zu deinen Zeiten arbeiten, We und Feiertage sowieso nicht und du hast keine Betreuung!!
Du hattest Zeit genug, die was zu überlegen!

(20) 07.04.18 - 15:36

An alle die sagen, oh je was hast du die ganzen drei Jahre gemacht....
-> ich hab mich um mein Kind gekümmert
-> ich bin erst seit knapp 5 Monaten alleinerziehend
wahrscheinlich habe ich mich falsch ausgedrückt.
Führerschein hab ich nicht. da brauch auch keiner sagen mach einen! Jobcenter zahlt. Und ich lebe derzeit auch nicht vom Jobcenter
( private Gründe)
Aber ist auch egal.
Ich fand einige Kommentare hier echt total daneben und abwertend ohne das ihr genaue Hintergründe kennt.
Und auch wenn ich unflexibel bin, die Arbeitgeber sind es auch.

Danke an alle Ratschläge und Vorschläge.

  • Ein Ag muss dir gegenüber auch nicht flexibel sein.Es gibt genug, die die Arbeitszeiten leisten können! Mit deiner Einstellung wird es schwer, was zu finden. Du musst eine Betreuung für den Notfall haben! Du kannst nicht ständig fehlen, wenn dein Kind mal krank ist. Das macht kein Ag mit.
    Andere kümmern sich auch um ihre Kinder und regeln das mit ihrer Arbeit!
    Du kannst keine Kritik vertragen und meinst deshalb, das die Kommentare daneben sind. Verstehe ich nicht.

    • Danke für deinen Beitrag. Ich werde an meiner Kritikfähigkeit arbeiten.
      Achso, wenn mein Kind krank ist, bleib ich auch mit Partner zu Hause..... ich würde mein Kind dann nicht zu fremden ,oder so geben.
      Und ich rede auch nicht von Notfallbetreuung, für ein zwei stunden oder zum abholen gibt es jemanden. Auch weiss ich das andere es geregelt bekommen, und ich werde es auch irgendwie schaffen.
      An alle vielen Dank für die hilfreichen Kommentare. #winke

      • (23) 08.04.18 - 17:42

        Du hast einen Pflegeberuf.

        Für jeden Wocheendtag, den du nicht arbeiten kannst, muss eine Kollegin ein Wochenende opfern. In so einem Beruf muss man einfach zu den Zeiten bereitstehen, die gefordert sind.

        Und ja, für ein krankes Kind würdest du zu zweit die Betreuung gewährleisten und deinen Pflegebedürftigen zumuten, einfach mal einen, zwei Tage lang unversorgt zu bleiben - dann gibts eben keinen Verbandswechsel, die Windel muss zwei Tage warten und die Körperpflege auch. Mit der Einstellung verstehe ich, dass dich keiner einstellen mag.

        Ich habe gerade einen Angehörigen im Pflegeheim - ich stell mir vor, was bei einer solchen "Pflege" mit ihm passiert.

        • (24) 08.04.18 - 17:44

          Wahrscheinlich hast du nicht wirklich verstanden, dass du andere Menschen pflegst, um dein Kind und dich mit Essen, Kleidung und Wohnung zu versorgen, also um eure Existenz zu sichern.

          • (25) 08.04.18 - 18:38

            im Moment arbeite ich nicht. aber ich kann mein Kind und mich ernähren ohne ALG2 .
            In der Pflege gibt es auch andere Bereich, wo man nicht pflegt.....

            Ich hab meinen Beruf sehr wohl verstanden und ich mach ihn gerne, aber dass heisst nicht, das ich meinen Beruf über meine Familie/ Kind stelle.

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