Elterngeld bei Teilzeitarbeit

    • (1) 12.04.18 - 08:49

      Hallo ihr Lieben,

      wir sind gerade am überlegen wie das finanzielle funktioniert wenn mein Partner in seinen 2 Monaten Elternzeit trotzdem in Teilzeit (21Stunden von eigentlich 35) arbeiten würde. Theoretisch bekommt er Elterngeld in Höhe von ca. 1400,- Euro. Kann uns vielleicht jemand weiterhelfen?

      Liebe Grüße Girl10

      • Hallo,

        Erst einmal mein herzliches Beileid, ich weiß wie du dich fühlst und was für eine schwere Zeit vor dir liegt, dafür erst einmal für dich und deine Familie viel Kraft.

        Zu deiner Frage aufgeben oder weiter versuchen...

        Ich kann dir von einer bekannten berichten, die hatte mit ihrem Partner eine kleine Tochter und danach ich glaube 7 oder 8 Fehlgeburten genauso wie bei dir ab der 7/8 Woche wo teils auch schon Herzschlag sichtbar war. Sie wollte schon aufgeben weil sie das ganze nicht mehr verkraftet hat und plötzlich hat es geklappt.

        Ich will dir damit jetzt nicht sagen mach einfach weiter, denn du musst erst einmal deinen Verlust verkraften und damit abschließen, ich möchte dir damit nur Mut machen das alles noch gut gehen kann/ wird, sofern du dich für so eine Belastung ( die es auf jeden Fall sein wird in weiteren ss) stark genug fühlst.

        Nach meiner FG würde mir bryophyllum Pulver von einer Hebamme empfohlen, das hat mir schon vom Gedanken her geholfen.

        Ich wünsche dir alles erdenklich liebe und gute. Fühl dich gedrückt.

      Hallo,

      Das Elterngeld wird an das Gehalt angerechnet, dass dein Mann dann in Teilzeit verdienen wird.
      Einfach mal beim Arbeitgeber Nachfragen wie hoch der Verdienst bei 25 Std. wäre und im Internet gibt es einen guten Elterngeldrechner, Daten eingeben und man hat schon mal eine Richtung was kommen wird.

      Lg

      Will er zwei Monate machen? Oder langen auch ein paar Wochen ? Es gibt die Möglichkeit bei der Krankenkasse Pflege für dich nach der Geburt zu beantragen, da kann er zB nur paar Wochen zuhause bleiben und es halt finanziell nicht so eine Lücke wie wenn Mann zwei Monate elternzeit machen MUSS.

      • Zwei Monate Elternzeit muss NIEMAND machen, es muss nur für mindestens zwei Monate die Monatsarbeitszeit unter 120h liegen.

        DAs geht übrigens prima mit einer Kombination aus Haushaltshilfe (die beim Elterngeld nicht angerechnet wird, der Verdienstausfall aber trotzdem ersetzt wird) und Elterngeld ;)

    DAs Elterngeld berechnet sich aus der Differenz des Einkommens vor der Geburt (abzüglich 83,33) und dem Gehalt in der Teilzeitarbeit. Davon gibt es dann 65%.

    Das Ministerium hat aber einen sehr ausführlichen Rechner, der sagt dir dann die relativ genaue Höhe.

    • Leider gelten die 65% nur, wenn man in Teilzeit weniger als den rechnerischen maximalen Nettoverdienst bekommt. Darüber hinaus gibt es nur noch das Basiselterngeld. Zumindest behauptet das der Elterngeldrechner.

      • Die 65% gelten speziell für den Fall.

        Aber deine Aussage stimmt so leider auch überhaupt nicht, denn es gibt immer mindestens 65% der Differenz, aber bei der Berechnung der Differenz wird natürlich das Einkommen vor der Geburt auf den Maximalbetrag von 2770 Euro gekürzt. Daher scheint es dann in dem von dir benannten Fall keine Differenz gegeben zu haben.


        Stell dir also vor, dass Einkommen vor der Geburt lag bei 2800 Euro, wird auf 2770 Euro gekürzt, dann ist das Einkommen nach der Geburt 1800 Euro. Somit liegt die Differenz bei 970 Euro, davon 65% sind dann 630 Euro. Und genau das sagt auch der Elterngeldrechner:
        https://www.familien-wegweiser.de/ElterngeldrechnerPlaner/index.xhtml

        Also hast du da entweder etwas falsch verstanden oder falsch eingegeben.

(11) 12.04.18 - 11:48

Hallo,
Ich rate dir, das ganze mal im Elterngeldrechner im Internet (ist auf der offiziellen Seite zu finden) durchzuspielen.
Ich habe in der letzten Elternzeit auch Teilzeit gearbeitet und dadurch verringerte sich das Elterngeld.
Urlaub nehmen ist dann auch problematisch, kam bei einem Anruf in der Elterngeldstelle heraus.

LG, Logo

  • "Urlaub nehmen ist dann auch problematisch, kam bei einem Anruf in der Elterngeldstelle heraus."
    Nein, ist es überhaupt nicht, einzig muss man wissen, dass man in der Elternzeit noch keinen Anspruch auf den Resturlaub von vor der Elternzeit hat (aber viele AG lassen ihn trotzdem nehmen), aber den Urlaub aus der Elternzeit kann man problemlos nehmen.

    • Genauso wurde es mir auch erklärt, genau. Und das sollte einen bewusst sein, jedoch habe ich diese Information erst durch einen Anruf im Rahmen der Antragsstellung bekommen. :-)

      • (14) 12.04.18 - 21:15

        Vielen Dank für eure Antworten. Jetzt haben sich zwei Fragen aufgetan. Wie funktioniert das mit der Kk damit mein Partner mich unterstützt? Und was meint ihr mit Urlaub in der Elternzeit?

        • (15) 12.04.18 - 22:00

          Was meinst du mit der Krankenkasse?

          Urlaub ist so, wie es susannea beschrieben hat: bei Teilzeit in Elterngeldzeit erarbeitet man sich ja auch Urlaubstage entsprechend der geleisteten Arbeitszeit. Diesen in der Elterngeldzeit erworbenen Urlaub kann man sich problemlos nehmen. Doch den Resturlaub aus der Zeit vor der Entbindung kann man nicht in der Elterngeldzeit nehmen. Ich hoffe, es ist nicht zu wirr geworden.

          LG, Logo

Top Diskussionen anzeigen