Wann und Warum BV ? Seite: 2

    • Normale Hausarbeiten sind an sich nicht schädlich für eine intakte Schwangerschaft. Arbeiten und sich bewegen ist überhaupt nicht schädlich (sofern man nicht gerade 15 kg Lasten schleppt), sondern bewegen ist eher gesund. An deiner Stelle würde ich schauen, dass ich den Fokus auf gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise lege, so dass der Körper von sich aus mit der Herausforderung Schwangerschaft fertig wird, und nicht mit solch gravierenden Komplikationen wie Schwangerschaftsvergiftung reagiert.

      Hier entsteht für mich immer der Eindruck, die berufliche Arbeit muss als Sündenbock herhalten wenn es mit der Schwangerschaft nicht rund läuft. Zu Hause wird es dann aber meist auch nicht besser, weil der Wurm drin ist. Was läuft da falsch, dass ein Teil unserer Generation junger Frauen chronisch kranke Schwangerschaftsverläufe hat und nur mit medizinischer Hilfe eine Schwangerschaft zu ende bringt?

      • Bestimmt liegt das Problem der chronisch kranken Schwangerschaftsverläufe fast immer an der ungesunden Lebensweise... #nanana
        Ist ja fast schon unverschämt, so einen Satz zu bringen, dass Menschen die nicht "gesund" Leben...(das ist nämlich wieder Definitionssache) wohlmöglich an ihrer Schwangerschaftsvergiftung selber schuld sein könnten. Fällt mir echt nichts zu ein..

      • Scheinbar hast du keine Ahnung wie es zu einer Schwangerschaftsvergiftung kommt. Unglaublich anmaßend.

        • Frag deine Frauenärztin doch, was die Ursachen dafür sind, dass heute so viele Frauen chronisch kranke Schwangerschaftsverläufe haben und auch noch tragischerweise chronisch kranke Kinder bekommen. Was ihrer Meinung nach falsch läuft.

          Warum gab es das vor 40 Jahren so selten und heute so häufig? Was hat sich geändert?

          Der Arbeitsschutz für werdende Mütter hat sich in dem Zeitraum erheblich verbessert, was ist also der Grund für die Zunahme der Schwangerschaftskomplikationen?

          • Wahnsinn bist du anmaßend. Bei manchen Menschen wundert es mich wie sie ihren Kinder Empathie bei bringen soll. Vererbung spielt unter anderem eine große Rolle. Aber wahrscheinlich weisst du das auch wieder besser als die uni klinik die mich durch meine schwierige Schwangerschaft begleitet hat.

            • du bist sehr abwertend.

              Ich habe eine allgemeine Frage gestellt und keine sachliche Antwort darauf erhalten.

              • Wenn wir heutzutage in vielen Fällen nur noch mit der medizinischen Unterstützung einer Uniklinik Kinder bekommen können, was ist dann in 20 Jahren? Wäre das vor 80 Jahren schon so gewesen, dann wären wir ausgestorben. Aber damals gab es eine hohe Geburtenrate. Kinder wurden mit Hilfe einer Hebamme zu Hause geboren noch bis in die 60er Jahre. In den 60er Jahren war ein Babyboom.

                Was ist los, dass die Frauen heute in so großer Zahl chronisch krank sind? kannst du das sagen ohne zu verurteilen und ohne abzuwerten? Das sind doch Fakten.

      Ich schreibe hier wirklich selten.Aber was du schreibst ist wirklich anmaßend.Damit fühle ich mich persönlich auch sehr angegriffen.Wer bist du,dass du ständig die Kompetenz von sämtlichen Ärzten in Frage stellst?Merkst du eigentlich nicht, dass dich hier viele gar nicht mehr ernst nehmen? Übrigens konnte ich meine Schwangerschaft auch nur mit medizinischer Hilfe austragen und dafür konnte ich noch nicht mal etwas.Du bist wirklich sehr unverschämt.Sry aber sowas macht mich sauer.

Hallo,

ich bin Krankenschwester.

Bei Kind 1 war ich bei einem ambulanten Intensivpflegedienst angestellt. Arbeitszeiten nur Nachtdienst oder 22Std-Dienste, alleine beim Patienten/Klienten zuHause. Arbeit war teilweise schwer körperlich, da Lagerung im Bett, Transfer von Bett-Rollstuhl und zurück. Kontakt mit Ausscheidungen ließen sich nicht vermeiden (Urin, Stuhl, Trachealsekret beim Absaugen).
Ich habe direkt nach Bekanntwerden der Schwangerschaft ein volles BV vom AG bekommen.

Bei Kind 2 war ich habe im Krankenhaus im geriatrischen Bereich gearbeitet (und arbeite dort immer noch). Ich habe bis ca. 25.SSW gearbeitet.
Natürlich habe ich niemanden mehr aus dem Bett gehievt, aber ansonsten habe ich eigentlich vieles gemacht. Ja ich habe auch mal einen Urinkatheter geleert, wenn grade niemand anderes da war oder jemanden den Po abgewischt - habe dann neben Handschuhen noch einen Mundschutz getragen.
Überwiegend habe ich aber "Papierkram" gemacht - Visitenausarbeitung, Patientenaufnahme/entlassung...
In der 25.SSW gabs dann ein BV von meiner Gyn. Ich bin Typ1-Diabtetikerin und meine Werte waren immer schwerer in den Griff zu bekommen. Grade durch die Stress auf der Arbeit, den Schichtdienst etc...
Ich war sehr traurig darüber und hätte am liebsten bis zum Mutterschutz weitergearbeitet, da es mir ansonsten körperlich sehr gut ging.

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