Zaun Kosten teilen?

    • (1) 21.04.18 - 09:10

      Hallo meine Lieben. Wor besitzen die nummer 38,dieses Dreieck auf dem Bild. Das lilane ist strasenseite und da soll ein zaun hin,dessen Kosten wir komplett alleine tragen wegen Straßenseite.

      Grün sind die Grenzen zu unseren Nachbarn. Wir wollen demnächst dort überall Zaun ziehen. Grundstück 40 und 36 sind verkauft und werden demnächst bebaut.
      Grundstück 30 ist noch zu haben und Grundstück 32 und 34 sind momentan reserviert aber nicht verkauft.

      Nun wie würdet ihr das machen? Wir dachten wir tragen die Kosten des Zaunes komplett alleine, da unser Zaun, allerdings kann der zaun ja dann auch von den Nachbarn mitgenutzt werden. Würdet ihr die Eigentümer des von 36 ( hier wären die Hälfte der Zaunkosten anteilmäßig an der Gesamtlänge gerade mal um die 50€) und Nummer 40 (deutlich mehr da komolette Seite) fragen ob sie sich beteileigen?

      Wie würdet ihr es später machen wenn 32 und 34 verkauft ist. Sollte man da anteilig nachfragen oder kommt das blöd?

      Noch einen sonnigen Tag euch

      • Kosten alleine tragen
        auf dem eigenen Grundstück den Zaun bauen
        vorher beim Bauamt oder der Stadt informieren, welche Richtlinien es gibt. Farbe, Höhe des Zauns etc.

        Ob Nachbarn den Zaun mitnutzen oder nicht, wäre mir egal.
        Wichtiger wäre mir, dass Nachbarn dadurch nicht beeinträchtigt werden durch z.B. Hecke schneiden müssen
        und dass Vorschriften eingehalten werden. Z.B. Höhe bei Sichtschutz oder was auch immer es für Regeln es bei euch geben könnte

        Ebenso würde ich darauf achten, dass der Zaun möglichst keine Arbeit macht. Dass ich z.B. nicht zum Streichen zum Nachbarn aufs Grundstück müsste.

        Ist das alles eingehalten und beachtet, entscheide ich selbst, was ich von den erlaubten Möglichen möchte. Nachbarn fragen wegen Kostenbeteiligung würde ja auch u.U. beeinhalten, dass diese mitbestimmen möchten über Art des Zaunes.

        Falls dann mal die Nachbarn wechseln, wäre es gut, wenn ihr nicht auf deren Mithilfe angewiesen wärd. Auch von der Position des Zaunes. Daher auf eigenem Grundstück setzen.

        • Also nicht genau von grenzmarkierung zur grenzmarkierung sondern noch ein bisschen rein in unser Grundstück?

          • So in etwa.
            Vorher beim Bauamt klären, ob es dazu Vorschriften in eurer Gemeinde gibt. Z.B. wie weit es vom Nachbargrundstück entfernt sein sollte/muss.

            Nicht auf mündliche Absprachen mit den jetzigen Eigentümern verlassen. So bauen, dass es auch bei neuen Eigentümern abgesichert ist und ihr nicht alles rausreißen müsstet.

      Also ich fände es absurd, zu den Nachbarn zu gehen und nachzufragen ob sie sich mit 50E an MEINEM Gartenzaun beteiligen möchten.

      Irgendwie verstehe ich auch nicht, was deine Nachbarn davon zukünftig haben sollen, bzw wie sie ihn deiner Meinung nach mitbenutzen. Üblicherweise werden davor eh noch Hecken gesetzt.

      Was ist denn "Mitbenutzen eines Zaunes"?

      Sollen die Kinder dann da klettern oder was stellst Du Dir da vor?

    • Hallo,

      Wir haben unser Grundstück auch nach unseren Vorstellungen selbst eingezäunt. Unser Nachbar hatte vor 20jahren eine Art Zaun gebaut und angeblich in Absprache mit unseren Vorbesitzern eine rosenhecke gepflanzt die im damaligen gegenseitigen Einvernehmen auch gepflegt werden sollte. Im Endeffekt haben wir zur Sicherheit unserer Kindern einen neuen Zaun vor den anderen Zaun gebaut. Um die rosenhecke hat sich vor uns nie jemand gekümmert weil die konifernen in Nachbars Grundstück inzwischen eine räumliche Dimension erreicht haben den mein Mann am liebsten mit dem hochentaster zu Leibe rücken würde. Wir warten jetzt ab wann die Liebe Nachbarschaft in den Urlaub fährt und dann wird großzügig alles was auf unser Grundstück wächst entsorgt.

      Also macht das nach euren Vorstellungen und wem es nicht passt kann auf seiner grundstücksseite nach seinen Vorstellungen selbst was bauen.

      Viele Grüße geli

    Haben die Nachbarn schon einen Zaun?

Das ganze ist im Nachbarschaftsrecht deines Bundeslandes geregelt. Da steht drin wer zahlen muss, also wer für die Einfriedung zuständig ist.
Was für eine Einfriedung das sein kann ist meist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Also erst mal einen Blick ins Gesetz werfen, bevor ihr nachher alles wieder abreissen dürft.

Wer hat denn den Nutzen von dem Zaun? Ihr. - Ihr wollt euch die Nachbarn vom Hals halten, also müsst ihr den Zaun auf euer Grundstück anbringen (nicht genau auf die Grenze), und natürlich auch bezahlen und in Stand halten.

Für jemand der baut, ist es eine kleine Schikane, wenn man bis zur Grundstücksgrenze durch einen Zaun eingeengt wird. Noch dazu scheint euer Grundstück unbebaut zu sein. - oder ist der Plan veraltet?

Ihr wollt wahrscheinlich verhindern, dass Bauaushub, Baumaterial, Katzenkot und Hundekot auf eurem Grundstück abgelagert hat, und dafür habt ihr eben diesen Aufwand. Das ist ganz normal so. Wer bestellt, der bezahlt.

  • So wie mir das scheint wird das gerade ein neues Wohngebiet. Manchmal ist es besser als erstes einen Zaun zu bauen und den Rest später.

    Freunde von uns haben ein ähnliches Grundstück in einem neubaugebiet erworben und ein Haus drauf gebaut, wohnen jetzt auch drin. Bis vor ein paar Tagen hatte der Nachbar noch seinen erdaushub in den Garten der Familie(war so abgesprochen). Dumm nur wenn die Hausherrin kurzfristig beschließt einen Hund zu kaufen und ein Zaun gebaut werden muss weil sonst die fußhupe ( unser Kater ist größer als das liebe Tiere)weg ist. Jetzt schaufelt der Nachbar den erdaushub von links nach rechts da er noch nicht weis wie die ausenanlagen angelegt werden und der Ehemann baut einen Zaun durch den weder Katze noch die fußhupe passt. Die Außenanlagen werden in dem Fall erst später angelegt. Zum arbeiten nicht optimal aber wer das eine will muss mit dem anderen klar kommen

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