Krankengeld danach schwanger und BV

    • (1) 10.05.18 - 14:41

      Hey.
      Kurze Frage.
      Bin Festangestellte. Schichtdienst. Bekomme ein sofortiges BV durch den AG wenn ich schwanger bin. War vor einigen Wochen schwanger. Bekam aber erst eine AU. Habe dann doch auf der Arbeit Bescheid gegeben. Dann stellte sich heraus, dass ich eine ELSS habe. Not OP. Seither bin ich krankgeschrieben. Fühle mich in diesem Job gerade nicht wohl. Möchte mit meinem gefuhlschaos nicht die Verantwortung übernehmen. Und mein Team ist nicht gerade rücksichtsvoll. Würde gern noch zuhause bleiben. Aber würde ins Krankengeld fallen. Wenn wir annehmen, ich wäre jetzt noch länger krank und würde erneut schwanger werden, wie verhielte sich das mit dem Gehalt? Drei Monate VOR Krankengeld werden fürs BV berechnet? Oder ist durch das Krankengeld dann was verloren gegangen? Und wie verhält sich das mit dem Elterngeld. Bitte helft mir!!! Bin verzweifelt

      • Sag mal, planst du deine Schwangerschaften ausschließlich dahingehend, wie sie am meisten Geld bei der wenigsten Arbeitsleistung einbringen?

        Wenn du dich in deinem Job nicht wohlfühlst, dann such dir doch bitte einen neuen Job, der besser zu dir passt. Das Problem des falschen Jobs ist doch durch eine Schwangerschaft höchstens aufgeschoben, nicht aufgehoben.

        Ich bin echt ein bißchen frustrierst, das es bei dem Thema Job und Schwangerschaft anscheinend immer nur um eines geht: maximal abschöpfen.

        • Nein plane ich nicht. Aber zusätzlich hatten wir einen Todesfall in der Familie. Derzeit geht es mir einfach nicht sehr gut. Mein Job liebe ich normalerweise. Solche Antworten tun mir nicht sehr gut. Aber Danke.

            • Das mit dem Todesfall konnte ich natürlich nicht wissen.

              Eine ELSS mit Not-OP, ein Todesfall, Kollegen die als wenig rücksichtsvoll empfunden werden .... nicht gerade der ideale Zeitpunkt, bzw. ideale Konstellation, um sofort wieder schwanger zu werden. Was rät denn dein Frauenarzt? Muss man da nicht noch etwas zuwarten?

              Du wirst so lange krank geschrieben, wie du Zeit brauchst zu regenerieren. Wenn du darüber hinaus Zeit willst, dann nimm Urlaub oder unbezahlten Urlaub, oder geh vorübergehend auf Teilzeit.

              Eine Schwangerschaft erfordert eine gesunde, belastbare Mutter. Wenn du Mutter werden willst, dann übernimmst du Verantwortung für werdendes neues Leben. Da geht es um sehr viel mehr als um ein bißchen Geld.

      Unabhängig was ich von der Frage halte, hast du Recht, es zählt die Zeit vor dem Krankengeld.

      • Schade das man hier weinend sitzen muss, weil es einem nicht gut geht. Und solche Fragen nicht konstruktiv sondern persönlich beantwortet werden.

        • Es tut mir leid, aber wenn du in einem öffentlichen DISKUSSIONS-Forum fragst, dann stellst du deine Situation zur Debatte, und das ist nicht immer nur das was du gerne hören wolltest.

          Und das waren durchaus konstruktive Antworten, mit einer guten Absicht.

          Was ist dir denn am wichtigsten? Geld oder seelische wie physische Gesundheit? Worauf kommt es dir jetzt an? Flucht vor den Kollegen? Angst vor der Arbeit?

          Was willst du eigentlich von mir, ich habe dir die Frage vollkommen sachlich beantwortet.

    (10) 10.05.18 - 15:53

    Hallo,
    erstmal mein Beileid für alles was grad passiert.

    Schwangerschaftsbedingte Kranktage werden bei der Elterngeldberechnung ausgeklammert . Dh da hattest Du keinen Nachteil. Wie sich aber das BV berechnet - kann ich leider nicht sagen . Also ob die Krankengeldtage mit einberechnet werden .

    Vielleicht lässt Du dir und deinem Körper noch etwas Zeit um alles zu verarbeiten .
    Wenn Du Angst vor der Reaktion Deiner Kollegen hast - keine Sorge! Ich hatte 2 FG und die Kollegen wussten es . Niemand aber auch wirklich niemand hat auch nur einen doofen Kommentar abgelassen ....das Thema ist den Leuten einfach zu „unangenehm“.

    Alles Gute und viel Kraft

    (11) 10.05.18 - 16:20

    HI

    weißt du 1000% das du sofort ein BV vom AG bekommst?

    Das hat meine Kollegin (Krankenhaus) auch hat gedacht ... und hat keines bekommen ... hat dann ihre FÄ solange genervt bis sie eines hatte.
    Und eine andere Kollegin hatte "nicht so eine nette" Ärztin und hat vom AG einfach einen Mutterschutzgerechten Arbeitsplatz bekommen.

    VG

    Hallo,

    wäre ich in Deiner Situation, also so verzweifelt und unglücklich, würde ich schauen, mein Leben zu richten, nach vorne zu schauen und DANN erst über die nächste Schwangerschaft nachdenken. Eventuell ist das für Deinen Körper auch nicht die beste Ausgangssituation.
    Komm zur Ruhe, ordne Dein Gefühlschaos und dann viel Glück für alles Weitere.

    LG

    (13) 10.05.18 - 20:52

    Hast du mal mit deinem FA über deinen Plan geredet? Nach einer ELSS mit OP sofort wieder schwanger werden ist mutig. Ich kann deine finanziellen Bedenken ja irgendwo verstehen. Klar muss jeder sehen, wo er (finanziell) bleibt, nur auf Kosten der eigenen Gesundheit?
    Abgesehen davon bist du derzeit eben nur krank und nicht schwanger. Du unterliegst keineswegs einem Kündigungsschutz.
    Du widersprichst dir in deinem Post selbst, wie dir auch schon gesagt wurde. Auf der einen Seite fühlst du dich der Verantwortung nicht gewachsen und auf der anderen Seite willst du schwanger werden?

    Überlege doch mal genau, was du willst beruflich und was dein Team und dein Arbeitgeber wollen. Ist in diesen Plänen von irgendjemanden (also insbesondere auch von dir selbst) überhaupt noch gewollt und gewünscht, dass du jemals wieder an deinen Arbeitsplatz zurückkehrst?

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