Düsseldorf Beschäftigungsverbot Schwangerschaft

    • (1) 17.05.18 - 19:34

      Hallo!
      Kennt jemand einen guten Frauenarzt in Düsseldorf, der ein Beschäftigungsverbot ausstellt ? Bin Kinderkrankenschwester und darf nicht mehr bei uns arbeiten, da ich CMV negativ bin. Müsste dann aber auf eine Erwachsenenstation, wo ich auch vielen Gefahren ausgesetzt bin. Da es eine künstliche Befruchtung war, möchte ich kein Risiko eingehen!

      • (5) 17.05.18 - 19:56

        Hi,
        Ich bin im moment im bv, weil ich blutungen hatte (8.ssw) bei meiner tochter damals habe ich in der altenpflege gearbeitet. Ich wurde im 5. monat ins bv geschickt und bis dahin durfte ich einfach gewisse arbeiten nicht verrichten (lagern, heben usw.) . Vielleicht kannst du einen kompromiss mit deinem ag machen, dass du auf schwere/riskante tätigkeiten verzichtest?

        Lieben Gruß,
        K.

        Ich arbeite in der Altenpflege, habe mit gestern die Schwangerschaft von FA bestätigt lassen( 7.SW ) und bin jetzt auch auf eine andere Stadion versetzt wurden, ich werde jetzt keine schwere Tätigkeit mehr ausführen

      • Hallo😊

        Ich bin aktuell bei 7+1 und arbeite auch in der Pflege. Mein Frauenarzt hat mich nach meinen Beruf gefragt und mich sofort ins Beschäftigungsverbot geschickt. Komme aber aus Dorsten und das ist ca. 60 km von Düsseldorf entfernt. Rede doch mal mein deinen Frauenarzt darüber.

        Liebe Grüße
        Schmetterling1902 mit Krümel im Bauch ❤

        • (8) 17.05.18 - 20:24

          Dann hast du einfach Glück gehabt. Muss man ehrlich so sagen.
          Und dein FA könnte Pech haben, wenn dein AG dies prüfen lässt.
          Ist auch nicht böse gemeint jetzt.
          Aber eigentlich muss so ein BV der AG ausstellen oder dir eben einen Arbeitsplatz anpassen.

          • Da mache ich mir keine Sorgen. Hätte es nicht mein FA gemacht, hätte es mein Arbeitgeber bzw. Der Betriebsart ausgestellt. Selbst eine Kollgegin die unbedingt weiter arbeiten wollte hat eins bekommen. Ich dachte, dass das in der Pflege fast immer so läuft 🤔

            • (10) 17.05.18 - 20:51

              Nein, und wenn DER AG eines ausstellt, hat an mittlerweile als Schwangere das Recht weiter arbeiten zu gehen und das BV erstmal Nicht zu akzeptieren. In der Pflege darfst du ja noch Gesicht, Haare, Oberkörper waschen, Doku machen, Betreuung machen, Nägel pflegen, im Bett lagern etc. Ich habe Erst die Gefährdungsbeurteilungen für unsere Pflegekräfte geschrieben.

              • Ich kenne mich da leider nicht mit aus. Weiß nur das bei uns im Krankenhaus die Fehlgeburtenrate ziemlich hoch war. Und weil wir ein relativ kleines Haus sind, hat man keine Ausweichmöglichkeiten. Aber ist ja auch nicht wichtig. Ich habe nur von meinen Erfahrungen berichtet.

                Liebe Grüße 😊

                • (12) 17.05.18 - 21:03

                  Aber trotzdem muss das eigentlich dein AG oder Betriebsarzt ausstellen laut Gesetz. Also ich sag das jetzt auch nur, damit der korrekte weg bekannt ist.

                  Wie gesagt, du hast Glück gehabt 😊

                  • (13) 17.05.18 - 21:45

                    Das ist nicht richtig, natürlich kann ein Arzt ein Beschäftigungsverbot ausstellen wenn Gefahr für Mutter oder Kind besteht.

                    Der Arbeitgeber muss ein Beschäftigungsverbot nur dann aussprechen, bzw. darf er das auch nur dann, wenn eine unverantwortbare Gefahr besteht und kein Arbeitsplatz angeboten werden kann an dem diese eben nicht besteht, das ist in der Pflege aber nicht der Fall

                    • (14) 17.05.18 - 21:49

                      Klar kann man in der Pflege einen Arbeitsplatz schaffen, den man ausführen kann. Aaaaaaaber, wenn man zum Beispiel in einer forensischen Psychiatrie arbeitet, oder in einer ambulanten onkologischen Tagesklinik oder im Knast etc, dann gibt es eben Gefahren, die auch dann nicht aus dem Weg geräumt werden können wenn eine Versetzung möglich wäre.

                      Der Arzt ist für die Einhaltung des Mutterschutzgesetzes durch den AG nicht zuständig!

            Es muss ja auch weder der AG noch der Gyn erstmal die Kosten tragen, das kann dann aber auf einen der beiden zukommen, wenn ausgerechnet Dein Fall durch die finanzierende Stelle geprüft wird.
            Der Arzt war in dieser Konstellation überhaupt nicht befugt, ein BV auszusprechen und der AG darf es nur ausstellen, wenn er Dich nicht passend umsetzen kann. Das muss er auch belegen können.

        (18) 18.05.18 - 20:40

        Warum sollte der Ag es prüfen lassen? er hat keine Nachteile dadurch!

        • (19) 18.05.18 - 20:46

          Durch ein BV? Nein hat ein AG nicht, außer, dass er ggf gegen ein Gesetz verstößt.

          • (20) 18.05.18 - 20:54

            Das ist aber nicht das Problem des Ag!

            • (21) 18.05.18 - 20:58

              Ich verstehe deine Frage scheinbar nicht.

              Also der FA darf gar kein BV ausstellen. Das kann Konsequenzen haben und ist gegen das Gesetz.

              Der AG ist verpflichtet ihr einen Arbeitsplatz zu geben, an dem sie arbeiten kann. Das ist in der Pflege nicht so wirklich schwierig, auch wenn viele das denken.

              Und na klar kann sie mit Glück einen FA finden, der ihr eines aus Mitleid oder warum auch immer gibt.
              Das ist für den AG nicht schlimm, für sie selber auch nicht und für den FA nur vielleicht.
              Aber es ist eben für die Allgemeinheit schlimmer und nicht rechtens.

              Ich gönne jedem ein BV, der es benötigt, auch vielleicht aus Gründen, die manchen nicht rechtens erscheinen, aber nur weil man in der Pflege arbeitet nun einen Arzt suchen, der Mitleid hat geht gar nicht.

              • (22) 18.05.18 - 21:06

                Ich bezog meine Antwort auf deine Aussage, das der Ag es prüfen kann!
                Das wird er nicht tun, denn er hat keine Nachteile dadurch.

                • (23) 18.05.18 - 21:08

                  Ja da hast du recht.😊 Ich hab schon mal zu einem anderen Beitrag geschrieben, dass mir als Pflegedienstleitung ein BV auch lieber wäre, als alle 2 Wochen eine Krankmeldung.
                  Aber rechtens ist es eben trotzdem nicht.

                  • (24) 18.05.18 - 21:16

                    Ja, das stimmt schon. Aber in der Pflege stelle ich es mir echt schwer vor, da was geeignetes zu finden. Man darf ja "fast" gar nichts mehr.

                    • (25) 18.05.18 - 21:20

                      Also als PFK machst du dann einfach Qualitätssicherung und unterstützt die Pflegedienstleitung, so machen wir es gerade bei uns im Haus, ich hab dadurch viel Entlastung als Pflegedienstleitung. Und als Helferin darfst du ja trotzdem waschen, nur nicht Intimbereich und Mundpflege. Lagern im Bett darfst du auch, weil du ja nicht heben musst. Spaziergänge, basal Stimulation, Einreibungen etc darfst du auch. Eigentlich etwas ein Segen für ein Haus, denn das bleibt auf Grund von Personalmangel häufig liegen, diese speziellere Pflege.

Top Diskussionen anzeigen