Beschäftigungsverbot ja oder nein ?

    • (1) 24.05.18 - 21:48

      Hallo ihr Lieben ich wollte mal fragen wie eure Erfahrungen sind . Ich war heute bei meiner FÄ bin 6+2 . Wie ist es bei der Arbeit mit einem Beschäftigungsverbot weiß da jemand Bescheid ich arbeite im ambulanten Pflegedienst und bin auf Tour immer alleine .vielen Dank schon mal im voraus für eure Antworten:)
      Schönen Abend noch

      • Ein medizinisches bekommt man nur wenn dein Leben oder das deines Kindes gefährdet ist - dass ist eher die Ausnahme. Ich habe damals eines bekommen.

        Ansonsten bekommst du eventuell ein betriebliches, wenn dein Arbeitgeber dir keine Stelle anbieten kann, die sicher für Schwangere ist. Dieses hab ich tatsächlich auch erhalten.

        Das ist aber immer sehr individuell und kann so pauschal nicht gesagt werden.

        Aber glaub Mir, ich hätte gerne länger gearbeitet.
        Irgendwann wurde es sehr zermürbend, alleine zu Hause zu sein

      Dein Chef muss eine Gefährdungsbeurteulung machen, danach muss er schauen ob du das weiter machen kannst und wenn nicht ob er sich wo anderes einteilen kann wo du nicht gefährdet mit dem Kind bist. Wenn all das nicht geht, dann erat bekommt man ein Beschäftigungsverbot.

    • Eine ambulante Pflegetour zählt nicht als "Alleinarbeit", da du jederzeit eine Pause einlegen und auch Hilfe herbeiholen kannst mit dem Handy.

      Die Tour muss von den Tätigkeiten her angepasst werden. Dazu musst du aber erst mal dem AG von der Schwangerschaft erzählen.

      • Pausen..da lässt sich drüber streiten..aner Hilfe herbeigerufen.. mit dem Handy?! Ich mach mich schlapp..da hat jemand echt Ahnung von dem Job!
        "Oh sie liegen am Boden..warten sie mal kurz, ich rufe eben jemand per Handy zur Hilfe.....oh sie müssen da leider noch etwas liegen bleiben...es kann erst jemand in 20 min da sein "
        Wenn dann denn überhaupt jemand zur Verfügung steht.

      • (7) 24.05.18 - 22:34

        Aber ist es nicht so, dass Hilfe in Rufweite sein muss? Das hat doch nix mit Handy zu tun. Wenn ein Kunde dann umkippt und ich erst telefonieren muss und nicht mit reanimieren zum Beispiel anfangen kann, dann ist das doch unterlassen Hilfeleistung in unserem Job oder?

        Mir wurde zum Beispiel gesagt, dass ich auf Station eben aus genau dem Grund nicht mehr alleine als Fachkraft arbeiten darf, sondern mindestens 2 da sein müssen. Eben wegen der Rufreichweite.

        • Da hast du vollkommen Recht! Wobei das mit der Reanimation nicht so zählt..weil auch die Nicht - Schwangeren natürlich einen Notarzt verständigen müssen..bevor sie anfangen zu reanimieren. Unterlassene Hilfeleistung wäre, wenn du erst gar nicht anrufst und/oder nicht anfängst zu reanimieren. Im übrigen sollten Schwangere sowieso nicht in die Situation kommen, reanimieren zu müssen. Jeder von uns Fachleuten weiss ja, unter was für einem Stress man steht und wie anstrengend das ist! Da ist das tragen von 10 Kilo nichts gegen.

          • (9) 24.05.18 - 22:44

            Huch nein um Gottes willen, klar rufe ich einen Norarzt, aber ich fange trotzdem an zu reanimieren, wenn ein Mensch nicht mehr atmet!!!

            (10) 24.05.18 - 22:46

            Und eben weil eine Schwangere nicht reanimieren sollte und Hilfe zu lange dauert bis sie da ist, kenne ich keine PFK, die ambulant noch Tour gefahren ist. Die saßen alle im Büro oder haben mit der PDL zusammen Beratungsgespräche geführt.

            • Und ich habe gerade mit einer Frau gesprochen, die ihre mutterschutzgerechte Tour macht, auch schwanger. Sie ist schließlich nicht krank!

              Eine andere Pflegekraft erzählte mir, dass in zwei Jahren nur einmal den Fall erlebt hat, dann rief sie eben den Rettungsdienst, Punkt.

              Du gehst von dir aus, nicht von den gesetzlichen Vorgaben - das ist eine ziemlich beschränkte Sichtweise.

              • (12) 25.05.18 - 16:03

                Wo habe ich gesagt, dass ich von mir ausgehe? Ich arbeite nicht mal ambulant. Ich sagte nur, dass ich nicht alleine als Fachkraft in unserer Einrichtung aus eben dem Grund sein darf. Aber danke, dass du mich gleich beleidigen musst. Hab ich hier von dir ja schon öfters gelesen, dass du einfach nur ätzend und unmöglich schreibst. Und scheinbar ist das auch schon so einigen aufgefallen...

                Dazu sag ich dir nur eins, Karma is a bitch!

                Du kennst auch immer Jemanden aus allen möglichen Berufen. Echt lustig :)

        Nein, die Hilfe muss nicht in Rufweite sein.

        Außerdem sprechen wir von einer AMBULANTEN TOUR! Die Patienten einer solchen Tour haben 24 Stunden am Tag das Problem, dass sie umfallen könnten. Wer hilft ihnen dann auf? Entweder sie wohnen nicht allein sondern mit Angehörigen, oder sie sie können auch alleine aufstehen oder sie leben im Pflegeheim.

        Und wenn die Nachbarin den Pflegebedürftigen am Boden vorfindet, ruft sie ja auch den Rettungsdienst 110.

        Wer einmal hilflos am Boden lag oder reaminiert werden musste, der wandert ins Heim, oder sogar ins KKH. Das ist also kein Fall, mit dem man täglich zu rechnen hat.

        Da frag ich mich gerade WER wohl keine Vorstellung von der Praxis hat, ich oder ihr??

        • (15) 25.05.18 - 16:14

          Und ich weiß ja nicht, wie du dich traust sowas zu schreiben, aber nicht jeder, der einen ambulanten Dienst zuhause hat wird in ein Heim abgeschoben, wenn er mal gefallen ist. Ich hoffe du gehst mit deinen Angehörigen besser um, ansonsten tuen sie mir sehr leid.

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