Ärger in der Arbeit

    • (1) 26.05.18 - 20:49

      Hallo zusammen.
      ich bin nun in der 27. SSW und war 2 Wochen krankgeschrieben. muss nun nochmal 2 Wochen zu Hause bleiben.
      nun bekam ich heute eine Whatsapp von der Freundin meines Chefs, dass ich den Büroschlüssel abgeben soll und sowas wie mich kann man nicht zum arbeiten brauchen (und noch andere nette Dinge)
      Hatte dann mit meinem Chef geschrieben und gefragt was das jetzt soll und er meinte, die restlichen Tage die ich auf Arbeit sein müsste (noch 3 oder 5 Wochen, je nachdem ob ich nochnal krankgeschrieben werden) soll ich meinen Urlaub nehmen....

      nun meine Frage... ist das rechtens? wohin kann ich mich bei sowas wenden?
      ich arbeite in dem Büro 2 Tage die Woche und war immer dort... und dann das...

      danke für eure Antworten.

      • (2) 26.05.18 - 21:01

        Nein, das ist nicht rechtens, du kannst dich an deine zuständige Aufsichtsbehörde wenden. Viel Glück dabei😊

        (3) 26.05.18 - 21:17

        Warum hat die Freundin deines Chefs deine Kontaktdaten?
        Ist sie dir gegenüber weisungsbefugt?
        Kommuniziert ihr immer auf diesem Niveau?

        Ich hätte dem Chef nicht geschrieben, sondern um ein persönliches Gespräch gebeten.
        Die Frage, wann du gedenkst, deinen Jahresurlaub zu nehmen, steht dem Chef schon zu.

        • (4) 26.05.18 - 21:32

          die Freundin vom Chef arbeitet auch dort im Büro und macht eigentlich alles was bürotechnisch anfällt.
          Gute Frage ob sie weisungsbefugt ist... eigentlich nicht, aber sie redet und bestimmt trotzdem mit...

          der Chef sowie auch seine Freundin sprechen nicht persönlich mit einem.... ging immer mur alles über Zettel oder hinten rum... deswegen bekam ich ja die "Anweisung " auch per Whatsapp

        • (5) 26.05.18 - 21:33

          aber kann er mir sagen ich darf nicht mehr arbeiten kommen und dann meinen Urlaub dafür verwenden?

          • (6) 26.05.18 - 21:36

            Nein das darf er nicht! Dann muss er dir ein beschäftigungsverbot ausstellen. Du kannst dir deinen Urlaub auch für nach der SS aufgeben, es ist DEIN Urlaub!

            • (7) 26.05.18 - 21:56

              und an wen wende ich mich da? Arbeitsgericht? Gewerbeaufsichtsamt?

              • (8) 26.05.18 - 22:00

                Als erstes würde ich ein Gespräch mit dem Chef perso führen wollen, wenn ihr habt mit Betriebsrat. Wenn er immer noch der Meinung ist, dass er I recht ist, dann würde ich mir seine Aussage schriftlich geben lassen und dann das aufsichtsamt erst mal. Und wenn das nicht hilft, dann Anwalt.

                (9) 26.05.18 - 22:02

                Also zuerst einmal musst du das deinem Chef sagen. Bitte um ein Gespräch. Dann würde ich mit meiner Ärztin reden. Auf jeden Fall brauchst du deinen Urlaub nicht nehmen. Er müsste ihn dir sogar noch ausbezahlen wenn du nach der SS dort nicht mehr hin gehst. Er darf auf keinen Fall verfallen.

                • (10) 26.05.18 - 22:07

                  Was soll denn die Frauenärztin machen?

                  • (11) 26.05.18 - 22:11

                    Die Frauenärztin kann sie weiterhin krank schreiben ... Mobbing. Muss sie wenigstens nicht den Urlaub nehmen ...

                    • (12) 26.05.18 - 22:11

                      Also dich 😄

                      (13) 26.05.18 - 22:14

                      Aber bekommt dann Krankengeld, auch nicht besser und nur wegen sowas? Würde ich nicht auf Geld verzichten wollen

                      (14) 26.05.18 - 22:22

                      Dann einfach nochmal zum Hausarzt gehen und wegen Durchfall oder ner anderen Erkrankung krank schrieben lassen. Hauptsache es steht nicht SS drauf. Dann gibts da keine Probleme.

                      • (15) 26.05.18 - 22:25

                        Ja das stimmt schon. Aber 5 Wochen so überbrücken, puh finde ich nicht richtig, nur weil der Chef gegen das Gesetz handelt? Ich würde das aussitzen und nicht Ärztehopping betreiben.

                        • (16) 26.05.18 - 22:28

                          Ich habe ja auch geschrieben zuerst mit dem Chef sprechen! Das mit dem ärztehopping wäre ja nur die Alternative wenn der Chef doof kommt.

                          • (17) 26.05.18 - 22:31

                            Da ist das aufsichtsamt und der Anwalt erst mal die bessere Alternative. Und der richtige Weg. Ich würde eben nicht weglaufen wollen vor so einem Problem und so einem Menschen.

                            Aber sieht ja jeder auch anders

                            • (18) 26.05.18 - 22:35

                              Ja das weiß ich eben nicht an wen man sich da wendet. Brauch man auch die Energie für und eine Rechtschutzversicherung wegen Anwalt. Man ist ja eh so labil in der Zeit. Muss jeder machen wie er denkt.

              (19) 27.05.18 - 07:17

              Bist du dort minijob eingesetzt ?

              Dann verfällt die Urlaub. Gleiche Thema habe ich zur Zeit. Ich hänge ihn an den muschu nach der Geburt an.

              • (20) 27.05.18 - 13:09

                So ein Quatsch, du hast im Minijob die gleichen Rechte wie im sv-pflichtigen Job!

                Dein Urlaub verfällt ebensowenig und es ist von Nachteil, diesen nach dem Mutterschutz zu nehmen, da es aufs Elterngeld angerechnet wird!

                • (21) 27.05.18 - 13:49

                  Falsch

                  Die Auskunft ist von ver.di die werden es ja wohl wissen 🤦🏼‍♀️

                  • (22) 27.05.18 - 14:47

                    Wieso sollte denn der dir gesetzlich zustehende Urlaub verfallen??? Aus welchen Gründen denn?
                    Auch im Minijob hat man einen Urlaubsanspruch und je nach Tarif kann der ausgezahlt werden.

                    Also hier jetzt nicht, weil sie ihn ja nehmen kann, das ist mir klar.

                    • (23) 27.05.18 - 17:11

                      "In der Regel ist es nicht zulässig, den Urlaubsanspruch abzugelten. Kann der
                      Urlaub jedoch wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teil
                      weise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten" (§ 7 Abs. 4 BUrlG)

                      https://www.minijob-zentrale.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/gewerblich/03_19913_arbeitsrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=4

                      Wenn der Arbeitgeber eine Mitarbeiterin auffordert, ihren Resturlaub vor Ende des Arbeitsverhältnisses zu nehmen, und sie nimmt ihn nicht, dann erlischt wohl der Auszahlsanspruch. Es ist doch ganz normal, dass man seinen Urlaub plant und dann auch nimmt, bevor das Arbeitsverhältnis endet. Ich als AG der TE würde ihr keinen Cent ausbezahlen unter den Verhältnissen wie sie reagiert hat.

                      • (24) 27.05.18 - 17:31

                        Ja du hast ja recht, ich habe auch nie was anderes behauptet. Ich schrieb, wenn jemand (nicht die TE) aus betrieblichen Gründen den Urlaub nicht nehmen kann hat an auch bei einem Minijob die Möglichkeit sich den Rest Urlaub auszahlen zu lassen. Meine Güte ließ doch einfach bitte was ich geschrieben habe bevor du mich zurecht weisen willst

                        (25) 27.05.18 - 17:33

                        Und nur, um es dir leichter zu machen, das hab ich geschrieben, darauf hast du geantwortet :



                        Wieso sollte denn der dir gesetzlich zustehende Urlaub verfallen??? Aus welchen Gründen denn?
                        Auch im Minijob hat man einen Urlaubsanspruch und je nach Tarif kann der ausgezahlt werden.

                        Also hier jetzt nicht, weil sie ihn ja nehmen kann, das ist mir klar.

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