Elterngeld und Steuerklassen

    • (1) 27.05.18 - 20:04

      Hallo ihr Lieben, vielleicht kennt sich eine von euch in Sachen Finanzen aus oder macht es beruflich ?
      Ich wollte einfach mal hören, wir haben bis jetzt unsere Steuerklassen trotz Hochzeit nicht geändert da es auch egal was ob wir den Überschuss dann zur Steuererklärung zurück erhalten oder halt monatlich. Nun ändert sich ja einiges wenn das Eltern Geld ansteht und ich kenne mich nicht so gut aus möchte es in jedem Fall auf 2 Jahre aufteilen, wir würden es befürworten das ich 3 Jahre zu Hause bleibe wenn das alles läuft. Könnten wir oder sollten wir die Steuerklassen dann jetzt schon ändern oder kurz nach dem das Kind geboren ist? Oder bringt dies nichts da wenn mein Mann die besser bekommt und wir somit nehr Geld monatlich tur Verfügung haben, wird mir dann an dem wenigen noch etwas abgezogen? Ich hoffe mir kann jemand helfen 💕😍😘

      • (2) 27.05.18 - 20:29

        Du musst es spätestens 7 Monate vor Mutterschutzbeginn ändern meine ich ,ansonsten ist es schon zu spät . Hier kann bestimmt jemand weiterhelfen ! Ansonsten würde ich persönlich auf keinen Fall wechseln .wir haben bei 1/1 mächtig viel zurückbekommen ,als ich komplett zuhause war und nix verdient habe .sicher am Ende ist es gehoppst wie gesprungen ,man hat sowieso die gleiche Steuerlast .aber ich bekomm lieber am Ende etwas wieder ,als dass ich unter Umständen nachzahlen muss :) so kann man doch besser planen und hat keine Rückzahlung im Kopf ,die man immer einkalkulieren muss ,

      Hallo. Mir wurde vom Steuerberater dazu geraten, erst nach dem Elterngeld die Steuerklassen in 3/5 zu wechseln. Also erst dann, sobald zu nichts verdienst. Somit in deinem Fall nach den 2 Jahren. Vorher lohnt es sich wohl nicht.
      LG Julia

      • (6) 27.05.18 - 21:20

        Doch ,grad vorher lohnt es sich ,aber es muss dann wirklich früh genug sein ,sonst nicht .man kann damit sein Elterngeld erhöhen .man muss allerdings die Frist einhalten und ich meine die lag bei 7 monaten vor Mutterschutz .danach wechseln bringt finanziell gesehen keinen Vorteil mehr .

      • (7) 27.05.18 - 21:27

        Und einen Vorteil hast du und dein mann auch nicht ,dein Mann hat dann monatlich mehr raus ,muss aber am Ende des Jahres entweder nachzahlen oder bekommt weniger zurück .wenn ihr in 4/4 geblieben wärt,dann hättet ihr im Monat weniger raus ,aber bekommt am Ende mit ziemlicher Sicherheit einiges zurück .ich war im zweiten Elternjahr komplett zuhause ohne verdienst und wir haben für das Jahr 3500 Euro Steuern zurückbekommen .wären wir 3/5 gewesen ,hätten wir weniger zurückbekommen oder sogar nachgezahlt ,weil wir monatlich schon mehr ausgezahlt bekommen hätten .die Steuerlast für das Paar bleibt immer die selbe ,man kann sich nur aussuchen wie man sie bezahlen möchte . Man hat keinerlei Vorteil durch 3/5 .jedoch kann man durch den frühzeitigen Wechsel sein Elterngeld erhöhen ,ohne dass es einem angerechnet wird .diesen klugen Schachzug hatte ich leider verpasst :)

        • Hm ok.. Danke für die Aufklärung!!
          Ich bin nun wieder schwanger und noch in Elternzeit. Bekomme dann aber nur das Basis Elterngeld. Lohnt es sich dann in 3/5 Zu bleiben?
          Tatsächlich habe ich mit 3 Steuerneratern gesprochen und alle hatten mir das selbe gesagt. Sehr komisch
          LG Julia

    Ich würde nicht wechseln, sie holen sich das Geld nachher wieder. Hier bekommt man nichts geschenkt 😉

    • (10) 27.05.18 - 21:29

      Das kann man so nicht sagen bzw das stimmt nicht .man kann sein Elterngeld nennenswert erhöhen wenn man früh genug wechselt ,ohne dabei draufzuzahlen.das wissen nur die wenigsten .den Bonus holt sich niemand wieder . Also deine Aussage stimmt nur halb .die Steuerlast ist tatsächlich die selbe ob 4/4 oder 3/5 aber bei Ausnahme ELTERNGELD kann man tatsächlich einen Gewinn machen ,wenn man früh genug wechselt :)

      • (11) 27.05.18 - 21:43

        Da kenne ich niemanden 😉 und glaub mir einige haben schon weit vor der Schwangerschaft gewechselt 😉 muss jeder selbst wissen, ich würde es nicht machen, was andere machen ist deren Entscheidung 😊

        • (12) 27.05.18 - 21:53

          Dann bist du aber falsch informiert .man hat dadurch einen Gewinn .natürlich müssen diese Personen auch trotzdem teilweise nachzahlen ,jeder hat ja andere Dinge abzusetzen .das hat ja nichts mit der gesamten Steuerlast zu tun .aber unter dem Strich macht man dennoch damit immer einen Gewinn ,wenn man früh genug wechselt .natürlich muss man am Ende dann trotzdem nachzahlen oder bekommt weniger zurück als 4/4,weil man eben wie ich schon beschrieben habe die Steuern quasi nachträglich zurückzahlen muss oder weniger zurückbekommt ,aber dennoch hat genau das gleiche paar einen Bonus dadurch beim Elterngeld und sie bekommen mehr raus .hoffe das war verständlich :)

      Was meinst du jetzt genau mit wechseln ich bin ja frisch schwanger. Wir haben jetzt 4 / 4

      • (14) 27.05.18 - 21:50

        Dann solltest du definitiv wechseln ,am besten ist du erkundigst dIch beim Fachmann .du bist ja noch früh genug dran .das ist es ja was ich meinte ,ich meine es waren 7 Monate vor Mutterschutz muss spätestens gewechselt sein .das Elterngeld orientiert sich ja an deinem verdienst der letzten 12 Monate und wenn du da derjenige bist ,der die Steuerklasse hat ,die mehr raus hat ,wird dieser Betrag auch auf dein Elterngeld gerechnet .mach dich fachkundig schlau !bei mir war es zu spät

(15) 27.05.18 - 21:47

Ist aber auch völlig plausibel ,denn : für das Elterngeld werden die letzten 12 Monate vor Geburt herangezogen .wenn du da die „bessere“ Steuerklasse hast ,das heißt derjenige bist ,der mehr ausgezahlt bekommt ,errechnet sich daran dann natürlich auch dein Elterngeld .ganz einfach :)

Top Diskussionen anzeigen