Neuwagen - Finanzierung komisch oder logisch

    • (1) 29.05.18 - 16:10

      Liebe Urbia-Gemeinde

      Man Plan war, meinen PKW zu verkaufen und mir einen Neuwagen anzuschaffen.
      Ich bin Wenigfahrer (weniger als 10000 km im Jahr), brauche aber Platz für Kinder und Hund.

      Ich habe jetzt einen Dacia ins Auge gefasst, der 16000 Euro kosten soll.

      Ich wollte 6000 Euro anzahlen und den Rest ohne Schlussrate finanzieren.

      Der Händler war nett und meinte, wenn ich sowieso finanzieren will, soll ich mir die Anzahlung sparen und lieber die 6000 Euro als Schlussrate haben.
      Und mich nach 5 Jahren entweder für ein anderes Fahrzeug mit neuer Finanzierung entscheiden oder es eben ablösen.

      Ich habe eine Garantieerweiterung auf 5 Jahr angeboten bekommen für 400 Euro.

      Ich werde den Wagen vollkaskoversichern und mir ist auch klar, dass wenn in den ersten Jahren ein wirtschaftlicher Totalschaden passiert, die Gefahr mit der Restschuld da ist.



      Ist "meine" Variante besser oder die des Händlers?

      • (2) 29.05.18 - 16:11

        Effektiver Jahreszins 2,49%

        (3) 29.05.18 - 17:34

        Du hast einen abgezahlten pkw und willst als Wenigfahrer der sein Auto offenbar nicht beruflich nutzt eine mehrjährige Verpflichtung eingehen? Noch dazu mit einer Automarke die nach 5 Jahren kaum noch wert hat?

        Ich halte das insgesamt für eine unlogische Lösung.

        Überlege dir mal ob dein jetziges Auto im Unterhalt plus die fiktive Rate auf 5 Jahre nicht doch günstiger kommt.


        Ich habe zB seit 2005 das gleiche Auto, in die Jahre gekommen aber zuverlässig. Es kostet mich pro Jahr trotz Reparaturen nur einen Bruchteil dessen was ein finanzierter Neuwagen kosten würde pro Jahr

        Und 2,49% für eine autofinanzierung sind mE nach zu hoch, schon gleich bei Dacia.
        Lieber bei der Hausbank nachfragen ob es verbraucherdarlehen günstig gibt

      Das muss ein ganz netter Händler gewesen sein. Aber man sollte tatsächlich darüber nachdenken.
      Deine Variante: 6000 Euro anzahlen, die sowieso da sind. Zinsen werden auf 10.000 fällig.
      Seine Variante: Zinsen 16.000 Euro zahlen. Deine 6000 liegen nur herum. Wenn du es schaffst, in der Kreditzeit deine 6000 so anzulegen, dass die Rendite über dem Zinssatz liegt, dann mach es. Beispielsweise kannst du dafür US Staatsanleihen kaufen. Die bringen derzeit 2,75%. Nimmst du andere Länder, dann wird es noch mehr, inkl. Risiko.

      Ansonsten nimm deine Variante.

    Ich finde die Variante des Händlers gar nicht so schlecht. Wenn du nämlich feststellst dass das Auto nichts für dich ist (oder nicht viel länger als die 6 Jahre durchhält), kannst du ihn am Ende der Laufzeit zum Restwert zurück geben, unabhängig davon, ob er tatsächlich noch so viel wert ist. Wenn du ihn aber komplett bezahlt hast und verkaufen möchtest, musst du den Marktwert nehmen.
    Ehrlich gesagt würde ich keinen Dacia nehmen... 16.000 € finde ich jetzt auch nicht sooooo günstig.

Huhu,
darf ich fragen, warum du einen Neuwagen kaufen möchtest? Sobald der vom Hof fährt, ist zumindest ein Dacia schon nichts mehr wert 🙂
Wir kaufen nur Jahreswagen oder welche, die eine Tageszulassung hatten.
LG

(15) 04.06.18 - 14:35

Die Schlussrate macht aus Banksicht auf jeden Fall mehr Sinn, denn dann zahlst Du über die Laufzeit deutlich mehr Zinsen.

@doning hat es schon gut getroffen.
Warum überhaupt NEU kaufen, wenn der alte noch tut.
Wenn mal was "neues" her soll, dann besser 2-3 jährigen suchen.

Auch mit Garantieerweiterungen usw. will der Händler/die Marke nur eins, Dein Geld und Profit. Sieh es wie eine Versicherung an. Wenn nix passiert hast Du nur bezahlt.

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