Schulden - zu viele Gäubiger

    • (1) 30.05.18 - 21:45

      Hallo zusammen,

      Ich weiß nicht ob der Beitrag hier im Forum wichtig ist aber ich Versuch es einfach mal.
      Mein Freund und ich haben beide Schulden, manche hätten wir schon vorher, andere sind durch Arbeitslosigkeit etc. entstanden.
      Das spielt aber eigentlich hierbei keine Rolle.
      Wir haben vor 6 Monaten unseren Sohn bekommen und möchten ihm ein gutes Leben ermöglichen und auch ein Vorbild sein. Nun wollen wir unsere Schulden abbezahlen und haben damit auch schon begonnen, wir zahlen ca. 1000€ per Dauerauftrag an alle verschiedenen Gläubiger. Zusätzlich müssen wir noch 200€ an einen Gerichtsvollzieher zahlen. Also insgesamt sind es 1200€ obwohl wir überall um die mindestrate gebeten haben.
      Mein Freund verdient aber nur ca 1800€ und wir brauchen ja auch Geld für die Miete und allgemein zum Leben.
      Wir haben also nicht genug Geld um alles gleichzeitig zu begleichen. Wenn wir aber nur ein paar Gläubiger bezahlen läuft bei den anderen natürlich das Verfahren weiter und wir bekommen noch mehr Stress.
      Weiß also jemand was wir da tun können? Damit die monatlichen Kosten nicht so hoch sind und wir trotzdem unsere Schulden bezahlen können ?

      Ich würde mich über ein paar gute Vorschläge freuen! Danke fürs Lesen und liebe Grüße :-)

      • Google deinen Wohnort und Schuldenberatung, ruf am Freitag an und vereinbare einen Termin. Da bekommst du garantiert bessere Hilfe, als mit vagen Angaben übers Internet.

        lg

        • Ja das hab ich schon probiert :/ aber unsere Schulden sind „nicht hoch genug“. Deshalb würde es ewig dauern bis wir einen Termin bekommen und es würde sich leider auch nicht lohnen weil die Schuldenberatung selbst meist auch Geld kostet :/

            • (5) 01.06.18 - 15:50

              BItte keine Halbwahrheiten verbreiten. Eine Pfändung läuft bis zu einem eröffneten Insolvenverfahren und nicht bis zum Besuch der Caritas-Schuldnerberatung.

          (6) 30.05.18 - 22:42

          "aber unsere Schulden sind „nicht hoch genug“."

          Stuss.

          "es würde sich leider auch nicht lohnen weil die Schuldenberatung selbst meist auch Geld kostet :/"

          Stuss.

          Wetten?

          Gleich postet ein Frischling Werbung für eine ach so seriöse Beratung.

          Billiger Fake.

    Hallo,

    als 1. geht zu einem Schuldenberater.

    Und dann beendest du deine Elternzeit und gehst arbeiten.

    Dein Freund könnte zusätzlich noch einen Mini-Job machen.

    • Mein Freund arbeitet auf dem Bau und ist von morgens bis abends weg und arbeitet schon extra noch Samstag damit er mehr verdient.
      Ich studiere was momentan natürlich nicht gerade hilfreich ist aber ich brauch ja auch später mal eine Ausbildung.

      • (10) 30.05.18 - 22:12

        Um Himmels Willen, was studierst du??? Bisher dachte ich immer, dass studieren nur mit Abitur möglich ist und man mit dem höchsten aller Schulabschlüsse der Zeichensetzung mächtig ist.

        • Absolut nicht hilfreich.

          Außerdem hab ich hier schon wesentlich schlimmere Beiträge gelesen...

          • (12) 30.05.18 - 22:43

            DieTE schreibt erlogenen Unsinn. Keine der Schulderberatungen von Caritas, Diakonie etc. ist kostenpflichtig oder lehnt wegen "zu wenig" Schulden Klienten ab.

            Da passt die dümmliche Rechtschreibung perfekt ins Bild.

      (13) 30.05.18 - 22:17

      Na dann hat er doch noch den Sonntag, wo er ein paar Stunden arbeiten kann. (Hat meine Schwägerin 2 Jahre lang gemacht, 7 Tage die Woche arbeiten. Für Führerschein und Auto brauchte sie das Geld)

      Und du hast auch dann wohl auch noch etwas Zeit. Mach auch nen Mini-Job.

      Nicht rumheulen, sondern machen. Einfach mal ne zeitlang die Arschbacken zusammenkneifen. Umso schneller seid ihr schuldenfrei.

      • (14) 01.06.18 - 11:48

        Hab ich was überlesen, wo hat sie denn geheult?

        "Na dann hat er doch noch den Sonntag, wo er ein paar Stunden arbeiten kann. (Hat meine Schwägerin 2 Jahre lang gemacht, 7 Tage die Woche arbeiten. "

        Großartig, Tipps aus Erfahrung zu geben, die man selber nicht gemacht hat sondern wer anders.
        Kannst auch empfehlen nur noch Toastbrot zu essen oder einfach mal das Licht aus lassen, spart auch ne Menge. *Kopfschüttel*

        Bei der Rechnung, die sie aufgestellt hat, wird einen Tag mehr Arbeiten oder ein Minijob vermutlich nicht reichen! Die müssen auch noch von was leben. Sie sind nicht ver- sondern überschuldet. ->Privatinsolvenz.

        Sorry für die klaren Worte, aber das da noch ein Minijob hilft, ist so weit weg von der Wirklichkeit... (vermutlich rutschen deshalb so viele in die Schuldenfalle.#kratz)

    (15) 31.05.18 - 07:49

    Du studierst und brauchst danach noch eine Ausbildung? Das habe ich ja noch nie gehört.

    Nichtsdestotrotz könntest du sicher nebenbei ein bisschen arbeiten.

(21) 31.05.18 - 08:03

Na dann geh arbeiten neben dem Studium oder leg das Studium erstmal auf Eis - irgendwoher muss das Geld ja kommen. "Nur Studium" muss man sich leisten können!

(22) 30.05.18 - 22:26

Hallo,

als erstes zur Schuldnerberatung. Die kostet kein Geld. Caritas, Diakonie, Pro Familia etc. bieten Beratungen an und vermitteln auch zu Schuldnerberatern. Dass die Schulden zu niedrig für die Schuldnerberatung sind, ist Blödsinn. Wenn ihr monatlich 1.800,- abzahlt, muss euer Schuldenberg schon ordentlich hoch sein. In eurer momentanen Situation häuft ihr immer mehr Schulden an. Wie wollt ihr Miete, Strom, Wasser, Lebensmittel und Kleidung zahlen, wenn ihr mit eurem kompletten Einkommen die Gläubiger bedient? Ohne professionelle Beratung kommt ihr da nicht raus.

(23) 30.05.18 - 22:35

Hallo lottaa,

Schuldnerberatung ist kostenfrei, also möglichst schnell dort hin! Ja, es dauert manchmal, bis man einen Termin bekommt. Bis dahin erst mal die Daueraufträge kündigen und die Gläubiger darüber informieren, dass ihr in Beratung bezüglich Privtinsolvenz seid und um Zahlungsaufschub bittet. Gleiches auch an den Gerichtsvollzieher. Dann müßt ihr allerdings mal klar Schiff machen und alle, wirklich alle Schulden und ausstehenden Forderungen auflisten, das braucht ihr für die Schuldnerberatung sowieso. Die Schuldnerberatung hilft euch dann beim Sortieren, schreibt ggf. die Gläubiger an und macht mit euch einen Plan. Wenn nicht abzusehen ist, dass ihr in ein paar Jahren alle Außenstände bezahlen könnt, müßt ihr halt eine Privatinsolvenz machen. Das ist nicht so dramatisch, wie es sich anhört. Oft lassen sich Gläubiger sogar auf Teilverzicht ein, wenn ansonsten Insolvenz droht. Bei einer Privatinsolvenz wird ein Insolvenz-Anwalt eingeschaltet, dem ihr dann über eine bestimmte Zeit (6 Jahre?) monatlich euer Einkommen nachweisen müßt. Alles, was über den Selbstbehalt ist, verteilt der an die Gläubiger. Meistens ist da nix zu verteilen. In dieser Zeit seid ihr natürlich nicht kreditwürdig, habt einen Schufa-Eintrag, müßt ggf. bei online-Bestellungen immer per Vorkasse zahlen usw. Es ist dann aber auch ausgeschlossen, dass ein Gläubiger euch mal eben das Konto pfändet und ihr müßt keine Angst haben, in den Briefkasten zu schauen. Wichtig: Keine neuen Schulden! Mit dem Selbstbehalt kommt ihr aus und lernt auch besser, mit bescheidenen Mitteln umzugehen. Wenn sich das besserwisserisch anhört: So meine ich es nicht. Ich bin selbst diesen Weg gegangen, weil ich Fehler gemacht habe (Bürgschaft für meinen Bruder) und mittlerweile frei. Einfach unbeschreiblich, das Gefühl. Und wahrlich kein Grund, sich zu schämen.

liebe, ermutigende Grüße

  • (24) 30.05.18 - 22:38

    Danke das ist ganz lieb und macht doch mut! Dann werde ich mich darum morgen mal kümmern

    • (25) 31.05.18 - 22:50

      Ja, mach das mal und schäm dich bitte gar nicht. Fehrler passieren jedem, bestenfalls lernst du daraus - und ich bin sicher, du hast deine Lektion schon begriffen. Diesen ganzen Mist anzugehen, ist schwer. Und ehrlich, Kommentare wie "geh mehr arbeiten" darfst du getrost ignorieren. Viel besser: Mut zusammen nehmen, Lösungen suchen, Hoffnung schöpfen und wissen: Du bist nicht allein!

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