Was soll ich nur machen?

    • (1) 02.06.18 - 09:25

      Guten Morgen

      Ich hab ein Problem u weiss nicht so recht was ich machen soll. Ich habe meinen Job gekündigt weil ich on eine andere Stadt gezogen bin. Ich fange nächste Woche eine neue Stelle an und unterschreibe dann meinen AV. Ich bin jetzt aber schwanger geworden. Was soll ich machen? Erst unterschreiben u es nach ein paar Tagen sagen? Oder schon vor dem unterschreiben? Kann er den AV dann anfechten? Ich darf regulär nicht weiter arbeiten er würde mir dann eom BV geben müssen.
      Danke schon im vorraus für antworten.

      • (2) 02.06.18 - 09:31

        Zum einen musst du das mit deinem Gewissen vereinbaren. Erst unterschreiben und dann sagen ist natürlich für dich, was das Geld an geht, die bessere Variante.

        Aber wieso darfst du nicht weiter arbeiten?

            • (5) 02.06.18 - 09:39

              Das ist MKG
              Mein Chef hat mir auch ein bV gegeben als ich ihm das gesagt hab. Trotz kündigung. Das läuft da noch etwas anders. Alleine schon durch die Aerosole...

      Hallo

      Ist der Vertrag unbefristet?

    Der AG kann den Vertrag grundsätzlich nicht anfechten oder kündigen, wenn du die SS verschwiegen hast. Selbst wenn er direkt danach fragt und du lügst wäre das kein Problem. In diesen Fällen handelt es sich um verbotene Fragen, sodass hier eine Art Recht zur Lüge entsteht. Das ist höchstrichterlich geklärt.

(12) 02.06.18 - 10:39

Hallo,

also die Erde ist so oder so "verbrannt". Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass du nach deiner Elternzeit dort arbeiten wirst ….
Dein Gewissen hätte dich vor der jetzigen Situation bewahren können - jetzt brauchst du das nicht mehr - es wirkt einfach nicht glaubhaft. Von daher nimm mit.

VG
B

  • (13) 02.06.18 - 10:44

    Das ist nicht gerade aufschlussreich
    Wieso sollte ich nach der EZ da nicht arbeiten? Der Dr. Geht in 3 Jahren in Rente. Vielleicht ist er also bis dato gar nicht mehr da

    • (14) 02.06.18 - 10:52

      Hallo, was meinst du, warum dein potenzieller Arbeitgeber dich einstellt? Genau, weil er deine Arbeitskraft braucht. Du aber weißt genau, dass du diese Arbeitskraft nicht zur Verfügung stellen "kannst" - du erwartest schließlich ein sofortiges BV. Dein Arbeitgeber wird sich demnach ziemlich veräppelt vorkommen.

      Anders läge doch der Fall, wenn du nach ein paar Monaten schwanger geworden wärest - dann hättest du vorher den Arbeitgeber durch gute Leistung von dir überzeugen können. Das konntest du bislang nicht. Gerade in kleineren Betrieben ist der persönliche Umgang miteinander wichtig.

      Das war übrigens nicht vorwurfsvoll gemeint, sondern nur meine Einschätzung der Situation - nicht das Urteilen über dich als Person. Ich kenne dich nicht.

      VG
      B

      • (15) 02.06.18 - 10:58

        Das ist mir bewusst. Bei meinem vorherigen AG war ich 15 Jahre. Habe darum gebeten das ich die Kündigung zurückziehe da er durch die Umlage sowieso alles erstattet bekommt. Seine Antwort...jeder ist sich selbst der nächste. Das denk ich jetzt auch. Bei ALG 1 würden jeden Monat 600€ wegfallen. Kann ich jetzt nicht mal eben drauf verzichten

        • (16) 02.06.18 - 15:17

          DAmit ist doch die Antwort ganz einfach, rechtlich ist es eh klar, du musst bis zur Geburt gar nichts sagen.

          Also unterschreibe und sage es ihm erst irgendwann später und lass dich gar nicht auf solche Dinge, seit wann du es weißt oder ähnliches ein, das geht ihn nichts an.

      (17) 02.06.18 - 12:43

      Ich war schwanger mit dem 3. Kind, als ich einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieb. Damals wusste ich es noch nicht, erst ein paar Tage später. Ich arbeitete damals in einer Lungenfachklinik. War aber alles kein großes Problem. Hatte ich mir viel schlimmer vorgestellt. Damals gab es aber noch kaum dieses BV-Theater. Ich hatte halt keinen Kontakt mehr zu Tbc-Patienten, hatte keinen Umgang mehr mit Chemo's und keine Nachtdienste. Ansonsten waren alle weiterhin nett zu mir...

Er wird seinem Nachfolger aber von dir erzählen.Ich würde mir total verarscht vorkommen. Der kann dich dann nach der Ez kündigen. Ob man sich so ein gutes Verhältnis aufbaut, auch zu den Kollegen? Ich glaube kaum.

Hallo!

Du unterschreibst den Vertrag, packst den sauber ein, und sagst, dass du schwanger bist. Fertig.

Der Arbeitgeber kann nichts deswegen machen, so ist das eben. Wahrscheinlich wird man wenig erfreut sein, aber so ist es eben.

War bei mir in der Firma auch schon mal, dringend eine Schwangerschaftsvertretung gesucht, und endlich eine gefunden, Vertrag unterschrieben und da war sie dann wohl schon in der 9. Woche. Sie hat ein BV bekommen, der Vertrag endete dann mit Befristung, so wirklich Lust, sie danach wieder zu beschäftigen hätte nun auch keiner gehabt, weil die Kraft eben schon wirklich schmerzhaft gefehlt hat, das war so nicht geplant, dass die Schwangerschaftsvertretung selbst schwanger ist.

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