Wie am besten regeln

    • (1) 02.06.18 - 10:02
      Inaktiv

      Es geht mal wieder im die Arbeit... Derzeit bin ich krank geschrieben wegen abort imminens, wenn Ende nächste Woche alles OK ist bekomm ich ein bv! Ich weiß gar nicht wie ich das mein Chef übergeben soll? Ich bin 2 Jahre dort, aber unser Verhältnisse zueinander ist nicht mehr das beste, er nimmt alles persönlich, so war die Reaktion auf meine 2 Wochen, das mein Lohn 3 Tage zu spät kam, obwohl er immer pünktlich da war, ich war auch noch nie solange krank, war immer arbeiten.... Am liebsten würde ich ihm den bv Schein in Briefkasten werfen und gut, er weiß noch nicht das ich ss bin, aber ich habe keine Lust auf seine Art u weise, er wird meine ss auch persönlich nehmen, als Angriff gegen seine Firma, da er dadurch personell in Engpass kommt.... Auf der anderen seite wäre es vll anständiger wenigstens persönlich mich zu verabschieden, aber ich hab bissl angst vor ihm, was soll ich machen

          • Das solltest Du nur machen, wenn Du keinesfalls wieder dort arbeiten willst. Du scheinst ja noch am Anfang der Schwangerschaft zu sein und solltest (sorry) nicht ausser Acht lassen, dass Du schlimmstenfalls eher als geplant wieder arbeiten müsstest. Das wünsche ich dir auf keinen Fall aber Du musst Dir schon gut überlegen, ob Du es Dir komplett mit dem AG verscherzen willst. Du bekommst das BV ja erst nach Ablauf der AUB, dann ist das ja nicht gleich am nachsten Tag beim AG. Ich bin verpflichtet, mich am ersten Tag einer AU-bedingten Abwesenheit möglichst vor Arbeitsbeginn zu melden, das müsstest Du ja trotzdem.
            Das kann natürlich Dein Mann tun aber das verbessert natürlich Deinen Stand in der Firma nicht.

            Alles Gute
            W

      (6) 02.06.18 - 10:11

      Guten Morgen,

      Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft !
      Ich drücke die Daumen dass alles gut verläuft ✊

      Wegen der Sache mit dem Chef:
      Du wirst jetzt Mama!
      Du wirst Verantwortung für dein Kind übernehmen müssen. Und du wirst öfters mal im Leben in unangenehme Situationen kommen.

      Also Augen zu und durch!!!

      Benimm dich wie ein erwachsener Mensch, nimm das BV, geh zum Chef und gib es ab! Dann könnt ihr alles weitere besprechen.
      Vor was hast du Angst ?
      Er wird dich doch weder fressen noch schlagen...

      Ja das gespäch wird vielleicht nicht schön, aber da musst du durch 💪

      • Ich würde auch versuchen, das persönlich zu regeln, vor allem, wenn du nach der Babypause weiterhin dort arbeiten möchtest.

        Im Prinzip ist das Beschäftigungsverbot für den Arbeitgeber eine gute Alternative, denn dein Gehalt wird dann im Gegensatz zur Krankschreibung von der Kasse übernommen und er kann sich somit guten Gewissens um einen Ersatz kümmern, denn er hat keine Unsicherheiten wie bei einer Krankschreibung (wann kommt sie wieder und für wie lange) und keine finanziellen Einbußen. Er muss halt „nur“ einen Ersatz finden. Aber das wäre ja eh fällig dann. Deswegen lass dir auch kein schlechtes Gewissen einreden!

        Brings hinter sich und dann genieß deine Schwangerschaft! ;-)

        • (8) 02.06.18 - 10:59

          Nein nach der elternzeit werde ich dort nicht mehr arbeiten! Ach bei Au bekommt der Arbeitgeber kein Ausgleich von der kk? Ich denke ich werde es persönlich abklären, da brauch ich mir danach auch keine Vorwürfe machen

          • Krankschreibung und Arbeitsunfähigkeit sind hier gleich. Die ersten 6 Wochen ist der Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verpflichtet. Erst danach kann er das an die KK weiterreichen. Und dann bekommt man ja auch weniger. Deswegen ist es für den Arbeitgeber im Fall einer Schwangerschaft besser von jemandem gleich das Beschäftigungsverbot zu kriegen als immer wieder Krankschreibungen. Jedenfalls wenn absehbar ist, dass man eh nicht wiederkommt.

            Wenn du danach sowieso nicht mehr da hinwillst, musst du dir halt überlegen, ob du dir den Stress antust, wenn es dich wirklich zu doll belastet. Andererseits ist es ein sauberer Abschluss und bestimmt ein gutes Gefühl, sich dem ein letztes Mal gestellt zu haben. Und man sieht sich im Leben ja immer zweimal. Dann brauchst du auf jeden Fall kein schlechtes Gewissen zu haben.

            Bin gespannt, was du machst! ;-)

    Natürlich macht man sowas persönlich!

    Zudem solltest du auch deinem AG von deiner Schwangerschaft berichten.

    Bitte rede persönlich mit Deinem Chef.

    Immerhin kann man nie ganz ausschließen, ob du nicht doch wieder da arbeiten willst oder anderweitig mit ihm in Kontakt kommst (und wenn er nur Elternbeirat an der Grundschule deines Kindes sein sollte, man weiß ja nie, was in 8 Jahren mal ist!). Also verhalte Dich mit Anstand.

    Kein Chef braucht sich freuen, wenn seine Mitarbeiterin schwanger wird, denn für ihn und sein Hauptinteresse - die Firma - ist das eben wirklich doof. Das heißt aber auch, dass Du wichtig für die Firma bist und nicht so leicht zu ersetzen.

    Außerdem willst du später sicher ein faires Arbeitszeugnis, oder?

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