Erzieherinnen (aus D) wie ist das mit Beschäftigungsverbot??

    • (1) 04.06.18 - 06:50

      Hallöchen ihr Lieben,

      heute würde ich euch gerne mal was im Auftrag einer Freundin etwas fragen.

      Es geht da drum, das sie Erzieherin in Deutschland ist und letzte Woche positiv getestet hat.
      Freitag war sie schon zur ersten Untersuchung, dort konnte man eine Fruchthöhle sehen. Also ist alles noch ziemlich frisch, müsste heute in etwa bei 5+0 sein.

      Jetzt ist natürlich die Frage, wann sagt sie es dem Arbeitgeber und darf sie überhaupt noch jetzt dort arbeiten, wegen einem erhöhten Infektionsrisiko usw.?
      Was muss sie beachten?
      Und welche Rechte hat sie?
      bekommt sie ein Beschäftigungsverbot?

      Leider finden wir nichts passendes im Internet nur das allgemeine Mutterschutzgesetz.
      Gelten nicht für Erzieher Sonderregelungen?

      immerhin ist diese Arbeit ja mit viel Belastung verbunden und auch eben ein erhöhtes Risiko für Infektionen usw.

      Wir würden und sehr über eure Erfahrungen und Tipps freuen.

      Viele liebe Grüße
      Gipsy mit ⭐ ganz fest im Herzen

      • Guten Morgen... ich bin noch normal zur Arbeit gegangen. Als ein Herzschlag zu sehen war , habe ich eine Bescheinigung über eine intakte Schwangerschaft bekommen, wie weit ich bin und wann der et ist.
        Hiermit bin ich dann zur Leitung und es wurde ein Termin mit dem Betriebsarzt gemacht. Hierfür haben wir noch eine Gefährdungsbeurteilung ausgefüllt.

        Gewickelt habe ich dann nicht mehr und bei bestimmten Krankheiten , wären mit andere Aufgaben zugeteilt worden.
        Beim Betriebsarzt würde unter anderem geschaut gegen welche Krankheiten um in bin.
        Ein BV wird nicht immer ausgesprochen. Das kommt auf verschiedene Faktoren an.

        • Vielen lieben Dank für deine Antwort 😊

          Also sie hat gleich ein Gespräch mit ihrem Arbeitgeber.

          habe gelesen das sie zumindest freigestellt werden muss bis die Immunität spezieller Krankheiten nachgewiesen ist?

          Also gilt das nicht, wenn man Erzieherin im Kindergarten ist, grundsätzlich nicht da arbeiten darf?

          muss sie vom FA die Bescheinigung über SS dann bekommen und dem Arbeitgeber geben? Wer muss denn ggf. die Kosten für diese Bescheinigung in diesen Fall tragen?

          Soll sie also noch warten bis das Herzchen schlägt?

          Sorry für die vielen Fragen, aber es ist ihre erste Schwangerschaft.

      Nein, es gelten keine Sonderregelungen. Das muschg reicht vollkommen aus. Wie bei allen Arbeitnehmern wird mit dem Arbeitgeber bzw dem Betriebsarzt eine Gefährdungsbeurteilung gemacht und danach wird individuell entschieden. Zudem gibt es ja auch deutliche Unterschiede, wo und was für ein Erzieher man ist.

      • Ah okay vielen Dank 😊

        Sie ist Erzieherin im Kindergarten. Glaube auch U3...

        • Wenn der Träger des Kindergartens eine Kommune/Stadt ist, dann kommen noch ganz andere Einsatzmöglichkeiten für die Schwangerschaft in Frage, z.B. der Grundschulhort oder das Rathaus. Dieser gesetzlichen Verpflichtung, Ersatztätigkeiten zu nutzen, kommen jetzt immer mehr Arbeitgeber nach.
          Aber auch im Kindergartenbüro kann man eingesetzt werden, oder in der Kindergartenverwaltung. Da hat man dann keinen engen körperlichen Kontakt zu Kindern. Kommt immer drauf an, welche Immunitäten vorhanden sind.
          Sie sollte auf jeden Fall schon mal den Impfpass bereit halten für den Betriebsarzttermin.

    Ich hab es, sobald eine fruchthöle zu sehrn war also auch bei ca. 5+0 oder so meiner chefin gesagt. Wurde dann direkt geim geschickt nach dem Gespräch. Paar Tage später war der Termin beim Betriebsarzt wo bei der Blutabnahme nicht nur auf die Krankheiten/ immunität getestet wurde sondern auch noch mal die Schwangerschaft bestätigt.
    Bekam dann ein vorläufiges BV und der Arbeitgeber musste prüfen, ob sie iwo noch einen Bùro Job für mich haben. Da sie nix hatten kam dann die entgültige freistellung.... Seither bin ich raus, bis der Mutterschutz normal startet.

    Lg Kleinbuchstabe 26+2

    • Oki super!

      Danke für die Info 😊 also kann sie es gleich ruhig schon sagen 😊

      Dann bin ich mal gespannt, wie es nun weiter geht.

      Ich hatte mal gehört das man prinzipiell im Kindergarten dann nicht mehr arbeiten darf, wenn man Schwanger ist, also zumindest nicht mehr mit den Kindern.
      ist vermutlich dann veraltet diese aussage?

(11) 04.06.18 - 07:27

Ich bin nach dem 1. FA Termin bei 5+4, wo eine Fruchthöhle zu sehen war, mit Bescheinigung zu meiner Chefin gegangen, wurde sofort rausgezogen. Arbeite mit Kindern unter 3 Jahre, in der Gefährdungsbeurteilung wurde somit auch angegeben, dass ich regelmäßig über regelmäßig über 10kg heben muss, was allein schon ausschlaggebender Punkt war, dass ich nicht mehr arbeiten konnte. Der Impfstatus war auch nicht so prickelnd, hatte keinen Schutz gegen Zytomalgie und Ringelröteln, aber allein durch das heben war ich eh schon raus.

Ich habe es sofort meinem Arbeitgeber gesagt, weil ich in der 1. SS keine Immunität bei Ringelröteln und Cytomegalie hatte! Dann wurde ich vom Arzt erstmal vorübergehen ins BV geschickt bis ich beim Betriebsarzt war. Nachdem ich beim Betriebsarzt war , hat mich mein Arbeitgeber ins BV geschickt weil ich noch immer keine Immunität hab! Ich würde es nicht riskieren zu arbeiten!

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