Schwanger und in der Ausbildung

    • (1) 18.06.18 - 10:30

      Kurz zu meinen Angaben .
      Ich heiße Angelina
      Und bin in der exam. Altenpflegeausbildung 2.Ausbildungsjahr. und in der 17 Ssw.

      Nun die Frage viele sagen mir ich sollte lieber im Berufsverbot gehen.
      Ich selber merke das ich schnell müde und mich schlapp fühle .bin aber eigentlich eine Kämpfernatur was arbeiten betrifft.

      Auf Arbeit wollen sie mir versuchen eine andere Tätigkeit im Büro anzubieten was bei mir in der Ausbildung prüfungsrelevant wäre .
      Was aber noch in den Sternen steht ob dies überhaupt umsetzbar wäre.

      Jetzt mache ich Tätigkeiten wie die "leichten" Bewohner waschen ,anziehen, und zu Bett bringen . Schwere Patienten die mobilisiert werden sind nicjt mehr meine Aufgaben.

      Wäre es besser ins Berufsverbot zu gehen in solch ein Beruf .?
      Was habt ihr für Meinungen .?

      MfG.

      • Hallo,
        Das mit dem Berufsverbot ist ja keine Frage der Müdigkeit, sondern der Gefahr. Gewichte heben, Kontakt mit Krankheiten oder infektiösem Material wie etwa Ausscheidungen und auch der Umgang mit Medikamenten (zB Spritzen) sind Faktoren, die man nicht unterschätzen sollte.
        Auch darfst Du ja keine Überstunden mehr machen, Nacht- und Sonn- und Feiertagsdienste sind ebenfalls nicht mehr erlaubt.
        Ich wurde damals aus meinem Jahrespraktikum in der Pflege direkt rausgeschmissen, als die Chefin von meiner Ss erfuhr.
        Aber es gibt ja extra MuSchuRichtlinien für den Alten- und Krankenpflegebereich, somit kann man grundsätzlich schon weiterarbeiten.
        Was sagt denn Dein Arzt dazu? Der spricht ja das BV aus.

        Also ich finde du solltest dir ein BV geben lassen. Ich habe keins und bin nur Empfangsmitarbeiterin und das find ich manchmal schon anstrengend (zur Zeit 13ssw).
        Denk immer an dein Kind. :)
        Liebe Grüße

        Erst einmal heißt es Beschäftigungsverbot und nicht Berufsverbot und zweitens kann man sich natürlich nicht einfach eins geben lassen!

        Dein Arbeitsplatz ist doch schon umgestaltet worden, aus welchem Grund sollte es ein BV geben?

      • Ich bin auch in der Altenpflege, bei mir war es so das ich innerhalb von 1 Woche im BV war.
        Kurz nach mir wurde eine meiner Schülerinnen (1Lj) schwanger und die wurde auch sofort ins BV geschickt. Unsere HL hat gleich die Gefährdungsbeurteilung mit uns gemacht nachdem sie über die Schwangerschaft informiert wurde.
        Am Anfang kam sie sich auf die Idee "leichte Pflege" aber du darfst ja nicht mit Ausscheidungen in Berührung kommen...

        Solltest du ein BV bekommen lass dich aber nicht über den Tisch ziehen mit deinen Überstunden (falls du hast) und deinem Jahresurlaub ;-)

        • Während meiner Ausbildung damals wurden auch 3 Mitschülerinnen schwanger, 2 sind sofort gegangen und die 3 hatte mit der Einrichtung und Schule besprochen das sie das Jahr noch zu Ende macht, aber das waren nur noch 4 Wochen Schule und somit müsste sie das Jahr auch nicht wiederholen.

      Hallo,
      Als ich 2008 schwanger wurde, befand ich mich im 3.Ausbildungsjahr zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Bis meine Titer nicht kontrolliert waren, durfte ich vorerst nicht in alle patientenzimmer, danach habe ich ganz normal weiter gearbeitet, bzw das was man so darf und dann auch Examen gemacht bei einem 9 Jährigen, 2 Tage postoperativ nach Appendix-Perforation... der hatte 2 drainagen, 2 Zugänge und einen DK.... dazu zig Medikationen... man das war nicht leicht 🙄 und da war ich im 5./6.monat....

      Du hast doch gar nicht die Wahlmöglichkeit, du bist laut Ausbildungsvertrag verpflichtet, zumutbare Tätigkeiten auszuführen. Das sind die leichten Pflegetätigkeiten genauso wie administrative Aufgaben.

      Wenn du ein Beschäftigungsverbot hast, dann ist deine Ausbildung erst mal zu Ende bzw. unterbrochen. Sei doch froh, dass du die Ausbildung auch in der Schwangerschaft weiterführen kannst, indem dein AG dir so weit entgegenkommt.
      Und laß die Leute quatschen.

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