Frage zu Elterngeld auf zwei Jahre verteilt

    • (1) 18.06.18 - 18:05

      Huhu wenn ich Elterngeld für zwei Jahre beantrage und das zweite Kind innerhalb dieser zwei Jahre kommt, bzw kurz vorm Ende der zwei Jahre. Bekomme ich dann genau das selbe Elterngeld wie bei Kind Nummer eins oder 69% von dem was ich während der Elternzeit bekommen habe?

      Meine Frage ist ob es sich dann lohnt Elterngeld auf zwei Jahre zu splitten wenn man weiß das man dann ein zweites Kind nach zwei Jahren möchte. Wenn nicht machen wir es auf ein Jahr da mein Mann dann sowieso mehr verdient im zweiten Jahr , gleicht sich dann somit aus.....

      Und

      Bekomme ich wenn ich nur ein Jahr Elterngeld beantrage dann wenn das zweite kommt wenns erste zwei wird (und ich vorher ja ein Jahr nichts bekommen habe) den Mindestsatz von 300€?

      Lg

      • Es zählen beim zweiten Kind die 12 Monate vor dem Mutterschutz, genau wie beim ersten.

        Beziehst du 12 Monate Basiselterngeld, werden diese 12 Monate ausgeklammert. Beziehst du EG Plus, können bis zu 14 Monate ausgeklammert werden.

        Somit kommt man (wenn man zwischen den Kindern nicht arbeitet) auf das gleiche EG wie bei Kind 1, wenn die Kinder nicht mehr als 16 Monate auseinander sind.
        (Man bekommt sogar mehr als bei Kind 1, da der Geschwisterbonus noch hinzu kommt).

        Bei mehr als 16 Monaten wird jeder zusätzliche Monat zwischen den Kindern als Monat mit 0 Euro Einkommen gewertet.

        Den Mindestdauer von 300 Euro bekommst du immer und halt ggf den Geschwisterbonus, solange Kind 1 unter 3 ist.

        VG Isa

        • Trotz Abi bin ich iwi zu doof um das Thema zu verstehen 😂😂😂 auch bei deiner guten Erklärung 🤭

          Unser Zwerg ist jetzt fast 5 Monate und ich hatte einen KS, demnach ist das mit Kind Nr 2 auch so ne Sache.
          Ich hab EG Plus und war im Beschäftigungsverbot. Meistens geht man ja nach der Elternzeit erstmal Teilzeit arbeiten, deshalb war unser Gedanke im besten Falle im 2ten EZ-Jahr schwanger zu werden...somit ist die finanzielle Lage vermutlich noch am besten.
          Ich blicke aber leider so garnicht mehr durch 😪 vielleicht kannst du es mir ja für Doofe anhand von Beispielen erklären:

          EG plus (2Jahre EZ), demnach jeden Monat etwas über 30% Geld, vorm MS Beschäftigungsverbot

          a) 2 SS bekannt im 2ten EZ Jahr: Geburt 2tes Kind dann wenn man schon wieder arbeiten würde (demnach auch wieder ein paar Monate BV)

          b) 2 SS bekannt im 1ten EZ Jahr: Geburt innerhalb der geplanten EZ, Anmeldung von MS plus dementsprechend 2 Monate das Geld

          c) siehe b nur komplett ohne MS

          Was wäre die beste Variante? Ich weiß, leider ist sowas nicht planbar 😑 aber wenn man das einfach mal rechnerisch durchspielt. Wenn ich 22 Monate EG bekomme, werden davon dann trotzdem Monate mit 0 berechnet?

          • Ich steige durch deine Erklärungen nicht so ganz durch, aber ich Versuche es nochmal. Egal ob du dir das Elterngeld auf ein oder auf zwei Jahre auszahlen lässt, es können maximal 14 Monate aus der Berechnung des neuen Elterngeldes ausgeklammert werden. Also Lebensmonate 1-12 von Kind 1 wenn du nicht nebenher arbeitest. Alle Monate danach gehen mit Null Euro in die Berechnung des neuen Elterngeldes ein. Du kannst deine Elternzeit jederzeit vorzeitig für den neuen Mutterschutz von Kind 2 beenden. Zeiten in denen du im Mutterschutz bist gehen allerdings nicht mit in die Berechnung des Elterngeldes ein, du würdest aber wieder dein normales Gehalt in der Zeit bekommen.

            Ob jetzt Variante a oder b finanziell für dich besser ist musst du dir halt mal durchrechnen...

        Vielen Dank schob mal..... Also bringt es nichts wenn ich von Juli 2018- Juni 2020 Elterngeld bekomme und das zweite im Mai/Juni 2020 kommen würde? Der Abstand muss maximal 16 Monate (was mir zu wenig ist) sein damit ich das selbe Eleterngeld bekomme, richtig?

        Ich bekomme nämlich 1400netto momentan das bedeutet auf zwei Jahre verteilt wären es ca 480€ Elterngeld pro Monat, davon 69% (fürs zweite Kind) sind knapp 330€.. und die bekomme ich ja dann sowieso, da Mindestsatz 300€ ist + Geschwisterbonus?

        • Doch, das bringt schon was...

          Wenn Kind 1 im Juli 2018 geboren wurde und du EG Plus erhältst, werden schonmal alle Monate bis September 2019 ausgeklammert.

          Würde der MuSchu von Kind 2 im April 2020 beginnen und du zwischen den Kindern nicht arbeiten, wären es Oktober 2019 bis März 2020 mit 0 Euro. Das sind aber nur 6 Monate.

          Dazu kämen dann 6 Monate von vor dem MuSchu von Kind 1 also mit 1400 Euro netto.

          So hättest du einen Schnitt von 700 Euro netto und somit (ungefähr) 600 Euro EG inklusive Geschwisterbonus. Also einiges mehr als der Mindestsatz.
          Je mehr Monate mit 0 umso geringer natürlich das EG.

          Spiel einfach mal ein bisschen mit dem Elterngeldrechner herum. Dann siehst du es.

          VG Isa

    Das was Isa sagt! Sprich, es werden nicht mehr Monate ausgeklammert wenn du dir das Geld auf zwei Jahre auszahlen lässt!
    Sagen wir Mal, Kind 1 ist im Februar 2018 geboren, dann zählen alle Monate nach Februar 2019 (oder April bei Elterngeld plus) mit Null Euro Verdienst in die Berechnung des neuen Elterngeldes.

    Es sind aber nicht 16 Monate sonder 2 Jahre die von Kind zu Kind auseinander liegen dürfen. Das steht auch im netz überall

2 Jahre Elterngeld bekommst du nicht, wenn du Mutterschaftsgeld bekommst.

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