Gehalt?

    • (1) 25.06.18 - 16:59

      Hallo,
      Eventuell kennt sich jemand mit meiner Situation aus.

      Momentan arbeite ich im 3 Schichtsystem im Krankenhaus, bekomme demnach Zuschläge und eine wechselschichtzulage für die verschiedenen Dienste und Wochenenden/Feiertage.

      Wenn ich nun in eine andere Abteilung versetzt werde bei Bekanntgabe der Schwangerschaft, wie verhält sich das mit meinem Gehalt?
      Die Stelle wäre von Montag bis Freitag mit festen Arbeitszeiten.

      Es würden pro Monat ca 400 Euro ausmachen für die Zulagen.
      Oder bekommt man ein Durchschnittsgehalt weiterhin, da man ja nicht "freiwillig" die Abteilung wechselt?

      • (2) 25.06.18 - 17:00

        Ja, deine Zuschläge (als Durchschnitt der letzten 3 Monate vor Beginn der Schwangerschaft) stehen dir weiterhin zu.
        Es dürfen durch eine Schwangerschaft keine finanziellen Nachteile entstehen.
        Allerdings darfst du freiwillig auch an Wochenenden arbeiten und im Früh/Spät Wechsel.
        😊

        • Vielen Dank. Dass ich trotzdem in Schichten arbeiten darf weiß ich. Jedoch arbeite ich im Kreißsaal mit relativ vielen Geburten. Und da ist es mir ehrlich gesagt auf Dauer zu gefährlich 😐
          Man wird regelmäßig getreten und muss körperlich doch ziemlich anstrengend arbeiten.
          Da bleibt mir nur, in der Schwangerenberatung zu arbeiten und dort gibt es nur die geregelten Arbeitszeiten.
          Aber das beruhigt mich schon etwas, dass mein Gehalt ungefähr dasselbe bleiben würde.

          • (4) 25.06.18 - 17:19

            Wurde denn schon eine Gefährdungsbeurteilung gemacht?
            Denn du darfst nicht einfach entscheiden, wo du hin möchtest, nur weil dir etwas zu gefährlich ist.

            Das ist leider so. Es gibt gesetzliche Vorgaben und solange die eingehalten sind, kannst du weiterhin im Kreißsaal arbeiten.

            Ich denke dass der Kreissaal keine Option für eine Schwangere ist. Geburten dürften ausgeschlossen sein, wegen den vielen verschiedenen Körperflüssigkeiten.

            Ich weiss zwar nicht, wie das in deinem Fall dann gehandhabt wird, weil dein AG dich in die Schwangerenberatung schickt und dort nur Tagschicht hast...aber bei uns auf Intensiv ist das so, dass die Schwangeren meistens aus der Wochenendplanung und den Spätdiensten rausgenommen werden. Es geht dabei darum, dass die Frühschicht unter der Woche einfach am besten besetzt ist und das spontane Fehlen einer Schwangeren auch besser kompensiert werden kann. Mein Personalsachbearbeiter sagte dann zu mir, dass die Zulagen, die ich eigentlich erzielen dürfte..aber deshalb nicht erziele, auch nicht mit einberechnet werden können. Es ist ja aber was anderes bei dir..da du die Möglichkeit gar nicht mehr haben wirst.
            Geändert hat sich dass bei mir dann, als ich ins komplette BV gegangen bin..dann müssen wieder alle Zulagen berücksichtigt werden.
            Lg und alles Gute

            • (8) 25.06.18 - 18:50

              Dann hast du dir Geld durch die Lappen gehen lassen leider.

              Denn noch mal per Gesetz dürfen einer Schwangeren aus Veränderungen am Arbeitsplatz keine finanziellen Nachteile entstehen.

              • Ich habe keine Veränderungen meines Arbeitsplatzes gehabt..und ich hätte ja auch auf die We - Schicht bestehen können. Aber wozu..für die paar Kröten Sonntagszuschlag, gepaart mit viel mehr Arbeit und Stress?!

                • Du hattest eben ohne Sonntagsschichteun d ohne Nachtschichten auch Anspruch auf die Zuschläge, wenn du sie vorher hattest. Denn doch, das ist eben eine Veränderung des Arbeitsplatzes und nein, du hättest nicht so einfach auf die Schichten bestehen können udn man kann es auch jetzt noch nicht.
                  DAzu bedarf es einem Antrag und einer Genehmigung.

                  • Ok..dann ruf ich den Herrn morgen noch mal. Leider kann ich dass selber nicht nachvollziehen. Da die einzelnen Zulagen so nicht mehr aufgezählt werden.. sondern als Durchschnittszulage zusammen gerechnet abgebildet sind.
                    Hab mich grad auch nochmal belesen.. bei meiner 1. SS war das im KH kein Problem mit dem We- Arbeiten. Aber das hat sich ja jetzt geändert. Danke für die Info!

                Also ich hatte vor der Schwangerschaft auch regelmäßig am Wochenende gearbeitet. Mein AG wollte mich auch drengen Samstags zu arbeiten, allerdings hatte ich Glück, da bei mir Samstags Überstunden waren und ich in der Schwangerschaft nicht verpflichtet bin diese zu leisten. Also habe ich es auch nicht gemacht und Sonntag wollte ich auch nicht mehr arbeiten. Ich wäre am Wochenende auch alleine und das war mir zu gefährlich. Niemand hätte mitgekriegt wenn ich umkippe und angeblich wäre es in Ordnung.
                Trotzdem habe ich obwohl ich nicht mehr Überstunden geleistet habe und Sonntags gearbeitet habe, die vollen Zulagen bekommen. Errechnet aus den Durchschnitt der letzten 3 Monatsgehalten vor Bekanntgabe der Schwangerschaft. Allerdings wurden die Sonntagszulagen diesmal versteuert.

                Da hatt dein AG dich über den Tisch gezogen, wenn er diese Zulagen die du vor der Schwangerschaft geleistet hast, nicht gezahlt hat. Ich musste aber auch lange für kämpfen. Von alleine hätte ich diese nicht bekommen. Würde dann auch alles schön
                Nachgezahlt ;)

                • Ja ich werde mich auf jedenfall noch mal mit dem Personalsachbearbeiter in Verbindung setzten.
                  Bei uns ist das alles so kompliziert.. Da ich das Grundgehalt von August bis Oktober berechnet bekommen habe..die Zulagen aber immer zwei Monate verspätet bezahlt werden...also zählte da Oktober bis Dezember.
                  Und wie gesagt..leider ist nicht alles einzeln aufgelistet, sondern lediglich zusammengefasst unter Ausgleichszulage. Ist auch nicht so einfach..da ich genau in den Berechnungsmonaten Urlaub hatte.. zählt das Urlaubzulage denn dann auch dazu? Und dann kommt noch hinzu, dass wir in dem Jahr eine Nachzahlung aufgrund Tariferhöhung erstattet bekommen haben. Diese wurde aber falsch berechnet..und das fiel Ende des Jahres dann auf.. im Dezember wurde das dann auch wieder abgezogen. Also alles blöde Voraussetzungen , im da selber durchblicken zu können.

                  • IN der wievielten Woche bist du jetzt? Also was ist denn die Berechnugnsgrundlage (anders als hier behauptet wurde ja nciht 3 Monate vor der Bekanntgabe, sondern vor dem Eintretern der Schwangerschaft).

                    • Ich bin ab Mittwoch schon im Mutterschutz.
                      Bedeutet Eintritt der Ss war der 01.11.17.
                      Demnach werden August, September und Oktober 2017 zur Berechnung genommen. Jedoch die Zulagen aus den Lohnabrechnungen Oktober, November und Dezember 2017..da die Zulagen immer zwei Monate später ausbezahlt werden.

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