Private Rentenversicherung

    • (1) 27.06.18 - 20:28

      Was zahlt ihr so in die private Rente ein.
      Ich bin da aktuell sehr schlecht ausgestattet... Man sagt ja grob 7-10% des Nettoeinkommens sollte man einzahlen...

      Aktuell zahle ich nur pisselige 35€ ein.
      Zusätzlich habe ich noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung... Wenn ich die nicht brauche, bekomme ich die Zahlungen in 25jahren (dann bin ich 60) zurück.
      Das sind dann 25000 € als Einmalzahlung.

      Wenn alles einigermaßen glatt läuft, kann ich / wir bis dahin nochmal mind 150.000€ sparen. Also gesamt rund 175.000€

      Aber so richtig glücklich bin ich damit nicht.
      Auf dreißig Jahre sind das keine 500 € ...
      Plus die paar Euro der privaten Rente und das bisschen was es in 30 Jahren noch an gesetzlicher Rente geben wird, versetzt mich das oft doch auch in Panik.

      Ich investiere in mein Eigenheim!
      Mietfrei in der Rente leben bringt sehr viel mehr!

      Lg

      • Das geht bei uns nicht mehr.
        Mein Mann geht schon in 20 Jahren in Rente. Ich in 30.
        Das heißt in 20 Jahren müsste ich die Rate für das haus allein tragen können.
        Das ist viel zu riskant.

        • Falsche Rechnung: in 20 Jahren sollte in der Konstellation das Haus/die Wohnung abbezahlt sein.

          • (10) 28.06.18 - 07:16

            Wer kann denn mindestens 300.000 Eur in 20 Jahren finanzieren

            • Wichtig ist nicht, dass ihr z.B. jetzt Euer Traumhaus kauft, sondern eine Wohnung in der ihr im Alter gut leben könnt, die ihr jetzt vermietet. Je nachdem wo ihr wohnt muss man dafür keine 300T€ ausgeben und kann es gut schaffen diese bis zum Renteneintrittsalter abzuzahlen. Im Bestfall trägt sie sich durch die Vermietung sogar von allein. Das wäre meine Nr. 1 zum Thema Rente, auch vor anderen Anlagearten wie ETFs.

              Leider denken immer alle sie müssten ihr Einfamilienhaus kaufen, viel wichtiger wäre aber seine Alterswohnung zu kaufen. Klar, wenn man ersteres kann prima, aber wenn nicht sollte man lieber letzteres angehen.

              • Winzige Wohnungen bekommt man hier auch nicht unter 200.000
                Da ich 30km südlich vom Wohnort arbeite und mein Mann 35 km nördlich, können wir auch nicht wegziehen... Jetzt ist es schon die mitte

                • Wie gesagt, es muss keine Wohnung sein, in der ihr jetzt leben wollt, sondern eine in der ihr in der Rente super leben könnt bzw. die Euch (weil dann abbezahlt) durch ihre Mieteinnahmen Eure Mietausgaben finanziert. Denkt nochmal drüber nach. Aus meiner Sicht ist die Immobilie das wertstabilste und durch die recht hohen Mieten aktuell trägt sich so eine Investition durch Vermietung fast selbst.

              Macht ja schon Sinn was du schreibst aber wir haben 3 Kinder und brauchen ein Arbeitszimmer. Sprich: Wir brauchen Platz. Den brauchen wir als Rentner natürlich nicht mehr. Aber mir ist es wichtiger, dass meine Kinder jetzt gut aufwachsen.

              • Das eine hat ja mit dem anderen gar nichts zu tun. Man kann ja umziehen, wenn die Kinder aus dem Haus sind oder bleiben. Aber eben parallel eine andere Wohnung abbezahlen die irgendwann Einnahmen generiert. Darum geht es.

                Die meisten Rentner sitzen irgendwann gefrustet in viel zu großen Häusern und Wohnungen und finden nicht passendes kleineres mehr, weil gerade die Wohnungen für kleine Haushalte derzeit so knapp sind.

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