Hilfe Elterngeld, Kindergeld plus 450Euro Job reichen nicht aus.

    • (1) 30.06.18 - 08:21

      Hallo zusammen.
      Ich habe Elterngeld plus beantragt und auch genehmigt bekommen. Bekomme nicht mal 600 Euro im Monat. San noch die 194 Euro Kindergeld und ich gehen zusätzlich auf 450 Euro im Monat arbeiten, da mir gesagt wurde ich darf nicht mehr dazu verdienen ohne das mir das dann wieder abgezogen wird.
      Somit komme ich knapp auf 1000 Euro im Monat. Dies reicht gerade um die laufenden Kosten im Monat zu decken. (Lebensmittel, Versicherungen, Auto, usw.)
      Meine ganzen Verträge was ich vor Jahren für meine Altersvorsorge abgeschlossen habe müsste ich alle auf Eis legen, da ich die monatlichen Beträge nicht zahlen kann.
      Auf mein Lebensgefährten läuft nun das Firmenauto was wir mit der 1% Regelung privat nutzen. (Er arbeitet bei mir im Betrieb).
      Dadurch hat er jetzt kein Netto mehr von ca.2400 Euro sonderñ nur noch von knapp 1400 Euro.
      Vor 5 Jahren haben wir einen Kredit aufgenommen um unser Haus abzubezahlen. Das sind auch nochmal monatlich 1300 Euro.
      Unterm Strich bleibt nichts übrig, da er ja auch noch seine Nebenkosten Handy, mobiler internetstick Versicherung hat.
      Sprich wir haben Mühe kein minus zu machen.
      Kann ich irgendwo noch finanzielle Unterstützung beantragen?
      Ps. Ich bin eine von 3Geschäftsführern von einer Firma.
      Die Mitarbeiter verdienen mehr wie die Leitung. Kommt auf die Abteilung an.
      Kann mir jemand helfen und kennt jemand meine Lage.
      Achso mein kleiner ist jetzt fast 6 Monate alt. Und ich bin wärend dem Mutterschutz stundenweise wieder auf Arbeit gewesen.

      • Wie sieht es mit Wohngeld aus? Das gibt es ja auch für Wohneigentum?

        Wie kann es sein, dass das Auto 1000 Euro im Monat ausmacht?

        Und warum zum Teufel leistet man sich eine Karre die einen 12 000 Euro plus im Jahr kostet? Warum dreht ihr dieses Konstrukt nicht ab?

        Deine Zahlen wundern mich etwas.

        Darüber informiert man sich doch vorher. Auch über da Elterngeld, wen man arbeitet.

        Dass deine Ausgaben nicht die gleichen sein können wie vorher ist doch klar.

        Ihr müsst reduzieren und vor allem umverteilen.

        Was steuert denn dein Lebensgefährte bei? Ihr müsst zusammen haushalten, es ist schließlich auch sein Kind wegen dem du pausierst. Ihr seid eine Familie. Da sollte er schon etwas auffangen.

      • Grob geschätzt, könnte man denken, ihr lebt einfach auf zu großem Fuß #sorry

        Ihr solltet also Einnahmen prüfen und ggf. erhöhen (muss es der superteuere Firmenwagen sein?) Und natürlich die Ausgaben durchgehen und an die Einnahmen anpassen.

        Was ist das für ein Firmenwagen, ein Bentley?
        Wenn Dein Freund wg der 1% Regelung 1000€ zusätzliche Steuerabzüge hat, bedeutet das (bei einem Steuersatz von 25%), das ein geldwerter Vorteil durch den Firmenwagen von 4000€ pro Monat angenommen wird. Ergo beträgt der Listenpreis des Wagens 400.000€.

        Und:
        Wandele halt das Elterngeld Plus in Basiselterngeld und geh' nach 12 Monaten wieder arbeiten.

        1300€ für einen Hauskredit, 1000€ zusätzliche Steuer für einen Firmenwagen: Die Armut scheint mir vorsätzlich herbeigeführt - ich sehe nicht, wieso da irgendeine staatliche Stelle einspringen sollte.

        Grüsse
        BiDi

        • Da Hund, Kind und Kinderwagen plus 2 Personen nicht in unsere privates Auto passen, habe ich mir èinen T6 von VW über die Firma geholt. Als das Auto noch auf mich lief (wo ich noch vollzeit geatbeitet hab) hat mich das Auto 350 Euro im Monat gekostet was am Lohn angezogenw würde. Mein Lebensgefährte zahl fast 600 Euro im Monat für das Auto. Er ist eine ganz andere Gehaltsklasse wie ich.
          Leider brauchen wir beide Autos, da wir auf dem Dorf wohnen und wir nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können. Erst um 8 Uhr kommt der erste Bus. Da muss mein Lebensgefährte schon 2 Stunden auf arbeiten sein.
          Hier gibt es nur eine halb tags Kita. Kosten im Monat 450 Euro ab dem 1 lebrndjahr. Ab dem 2. Lebensjahr 360 Euro im Monat und das ist Wucher finde ich.
          Wenn ich meinen Sohn mit einem Jahr in Kindergarten schicke ist das für mich Abschiebung von meinem Kind. Das kann ich nicht. Kindheitstrauma von mir. Und Finanziell zwar einigermaßen machbar. Nur mit den Arbeitdzeiten wieder nicht kompatible. Man kann sein Kind frühestens um 8 Uhr bringen. Meine Arbeitszeiten waren früher ab 7 Uhr morgens spätestens bis 18 Uhr abends mit einer Stunde Pause.
          Mein Lebensgefährte zählt knappe 1000 Euro auf das Gemeinschaftskonto und ich knappe 600 Euro.
          Mit den 450 Euro werden Lebensmittel sprich der persönliche Bedarf im Monat gekauft. Meist reicht es aus ab und an müssen wir noch was vom gemeinschaftskonto zusteuern.
          Von dem Konto gehen alle gemeinsamen Kosten ab. Kredit, Internet, Strom, Wasser, Abwässer müllgebühren, Steuer, Versicherungen, usw.
          Unser Sohn war nicht geplant. Vor 7 Jahren hab ich die Diagnose bekommen, das ich nur mit einer 10 prozentigen wahrscheinlichkeit schwanger werden kann. Wir haben das ganze Ersparte in dem letzten Jahre in das Haus gesteckt für Renovierung. Um Kosten zu sparen machen wir das auch selbst. Wir sind aber noch lange nicht fertig damit.

          • Auch wenn das Kind ungeplant war, hattet Ihr doch trotzdem während der Schwangerschaft genug Zeit, Euch durchzurechnen, wie Ihr mit Geld klar kommen werdet.
            Wenn man so wenig Elterngeld plus bekommt, dass es für den gewünschten Lebensstandard nicht mehr reicht, kann man sich vielleicht schlicht zwei Jahre Elternzeit nicht leisten. Oder man packt Kind, Kinderwagen und Hund in ein günstigeres Auto und muss dafür sein Kind nicht "abschieben". Einen Tod muss man sterben.

            Na dann wird es nach dem 1. Jahr noch knapper. Elterngeld fällt weg, Betreuung lehnst du ab.... bleibt es bei deinem Minijob, werdet ihr den Gürtel noch enger schnallen müssen.... aber das scheint ja so gewollt.
            Und zum Firmenwagen sag ich jetzt mal nix....

          Wegen eines Kinderwagens einen neuen T6 holen war keine gute Idee. Den Kinderwagen brauchst du bald nicht mehr dringend, dann reicht ein kleiner Buggy.

          600 + 450 +200 sind ca 1250 Euro. Ok, runden wir ab, 1200 Euro im Monat. Dein LG hätte 2000 im Monat.

          Bei einem Familieneinkommen von 3200 Euro im Monat sind 600 Euro nur für ein Auto nicht wenig. Könnt ihr das nicht noch einmal überdenken?

          Bei 2000 netto (ohne Auto) und 450 plus Kindergeld wird es mit Sozialleistungen auch nicht gut ausschauen.

          Wirklich das Genick brechen wird euch aber die Kombination 1300 Kredit + 600 Auto und keine Fremdbetreuung. Dann habt ihr 2650 Euro im Monat (sobald das Elterngeld wegfällt) und müsst 1900 fix wegzahlen. Kommt ihr mit 750 Euro im Monat für alle Kosten aus?

          Wohl eher nicht, wenn es jetzt schon knapp ist.

          Ich würde alle drei Punkte überdenken. Anderes Auto, Kreditrate senken und über eine Kinderbetreuung nachdenken.

          LG

          Wir haben im letzten Sommer auch einen T6 uns besorgt, aber geleast. Wir haben einen Transporter aufgerüstet mit allen Extras, die uns wichtig waren. Das ist deutlich billiger, als eine Caravelle oder einen Multivan zu kaufen. Wir zahlen an Leasing-Rate knappe 500€ im Monat, hatten aber keine Anzahlung geleistet.
          Ansonsten reicht vielleicht auch ein Touran oder ein Caddy? Da ist der Kofferraum eher größer als im T6.
          Die Lebensmittelkosten erscheinen mir auch ganz schön hoch. So viel brauchen wir mit 4 Kindern/Jugendlichen maximal! Und die futtern teilweise große Mengen weg!
          Wie sieht es mit Tagesmutter aus? Bei uns hat die Kosten teilweise das Jugendamt übernommen, ich hatte im Monat ca 45€ für 4 Vormittage gezahlt. In eine Krippe hätte ich meine damals einjährige auch nicht geben wollen, da bei uns zu Hause immer sehr viel Trubel ist und sie ein paar Stunden am Tag mehr Ruhe haben sollte. Aber die Tagesmutter war super!

    Dass der Firmenwagen etwas ist, was einfach drüber ist, wurde bereits gesagt.
    Ihr habt ca. 2400 € zur Verfügung (+ 1000 für das Auto), weswegen sollte da noch die Allgemeinheit zusteuern.
    Weil ihr nicht kalkulieren könnt? Das sollte Basiswissen für eine Geschäftsführerin sein.

    Du möchtest keine Fremdbetreuung? Gut, dann schnallt den Gürtel enger.
    Für wirklich bedürftige gibt es das "soziale Netz", bei dir sehe ich aber nur eine gewaltige Fehlkalkulation.

    • Normalerweise frage ich nicht am Thema vorbei, aber hier muss ich:
      Eine Familie managen ist vergleichbar mit der Geschäftsführung einer kleinen Firma. Das muss doch als GF ein Klacks sein. Oder wie muss ich mir diese Firma vorstellen, in der die MA mehr verdienen als die GF?

Top Diskussionen anzeigen