Arbeiten nach Geburt Fragen über Fragen

    • (1) 05.07.18 - 10:45

      Hallo ihr Lieben, ich bin in der 10. SSW ab Sonntag 11. SSW. (Erste SS) wir sagen es am Wochenende unseren Eltern und Geschwistern. Nächste Woche meinem Chef ( auch wenn es früh ist, jedoch zum Verständnis falls FG). Meine Frage: ich bin Vollzeit beschäftigt und möchte nach der Geburt wieder arbeiten. Nur weiß ich nicht, ob nach 8 Wochen 20 std/Woche oder nach 6 Monaten oder 12 Monaten!? Habt ihr, schon Erfahrungen oder Tipps, wie es bei euch war oder ist!? Offiziell ist es ja noch geheim und ich kenne nur Frauen, die 1-3 Jahre zu Hause sind/waren. Betreuung während der Arbeit ist gegeben (Betriebskita). Ich würde mich sehr über Tipps und Erfahrungen freuen🌷

      • (2) 05.07.18 - 10:51

        Ich erwarte unser erstes Kind und ich freue mich darauf das es in Dtl die Möglichkeit gibt 1 Jahr zu Hause bleiben zu können. Die werde ich auch nutzen.
        Da wir voraussichtlich im Februar entbinden könnte es natürlich passieren das ich sogar noch ein halbes Jahr länger daheim bleiben muss (da Kitaplätze meist nur im September vergeben werden). Das wäre geldlich natürlich eine Katastrophe, aber muss dann auch iwie gehen...

        Wenn es finanziell klappt, würde ich das erste Jahr Zuhause bleiben. Du bekommst ja auch Elterngeld. Gerade beim 1. Kind wäre es doch schade so viele Eindrücke und Erfahrungen nicht zu bekommen/ zu machen.
        Du hast ja nach der Entbindung 7. Wochen Zeit noch Elternzeit zu beantragen. Das kannst du ja entsprechend einfach noch auf dich zukommen lassen.
        Alles Gute!

    Naja, das kommt darauf an ob du dein baby mit 8 Wochen abgeben möchtest? Nimmt Die Kita überhaupt ein so kleines Baby?
    Ich bin nach 10 Monaten wieder arbeiten gegangen, allerdings macht Papa elternzeit.
    Für mich wäre nach 8 Wochen unvorstellbar gewesen, auch körperlich.

    Ich bin bei meiner Tochter nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gegangen. 20 Stunden die Woche waren es damals. Der Papa war zu Hause.
    Wenn du eine Betreuung hast dann sehe ich da also kein Problem. Grundsätzlich würde ich dir da empfehlen Elternzeit für 2 Jahre anmelden und dann Teilzeit in Elternzeit zu arbeiten. 20 Stunden fand ich damals ganz gut.

    Es kommt ja auch ein wenig drauf an, wie Dein Baby so ist.
    Wenn es sich nicht ablegen lässt, ein Schreibaby ist, sich nur von Dir beruhigen lässt o.a. wird das wohl mit 8 Wochen nicht möglich sein.
    Mir persönlich wäre das viel zu früh. Abzuklären wäre, ob die Kita überhaupt so kleine Babys aufnimmt.

    Haat du schon in irgendeiner Form Kontakt/ Infos zur Betriebskita? Bei unserer stehen momentan 26 Kinder auf der Warteliste, die im September keinen Platz bekommen, unterjährig werden ca. 3 Plätze noch frei durchschnittlich. Nur weil du meintest, Betreuung ist sichergestellt.

    Natürlich kannst du nach dem Mutterschutz ,also 8 Wochen nach der Geburt wieder arbeiten .ich würde allerdings vielleicht doch erstmal abwarten ,wie du dich dann damit fühlst .in elternzeit Teilzeit arbeiten kannst du ja jederzeit ,musst es nur sieben Wochen vorher anmelden .ich kann dir sagen so einfach kann man sein kleines Baby nicht abgeben .und ich versteh auch ehrlichgesagt nicht ,wieso man das will ?dafür bekommt man doch kein Kind ?! Das ist ein kleines Baby ,das braucht dich und deine ungeteilte Aufmerksamkeit um zu wachsen ,auch emotional .da nützt auch der Betriebskindergarten nichts .ich bin bei beiden Kindern 2 Jahre zuhause und ich weiß durchaus ,dass das nicht jedem Seins ist ,solange „nur“ Mami zu sein . Aber wieso bekommt man ein Kind wenn man es nach ein paar Wochen direkt in fremde Hände geben möchte ?ich habe selbst vor Jahren in einer Krippe gearbeitet und unter anderem ein 3 Monate altes Kind betreut ,es zerreißt einem das Herz,so ein kleines Wesen Stunden ohne seine Mama zu sehen .war übrigens auch ein Betriebskindergarten . Ich verstehe den Sinn dahinter absolut nicht .ich bin aber auch generell ein Mensch ,der von dem Satz „das Kind braucht sozialkontakte“ nicht viel hält ,nicht mit ein paar Wochen /Monaten ,da braucht es Mamas liebe und mit anderen Babys kann man sich privat treffen . Ich versteh das nicht :( überleg dir das auf jeden Fall gut !ich finde wenn man ein Kind bekommt ,sollte man sich auch Zeit dafür nehmen . Mit 2 Jahren ist meine Maus jetzt heiß auf andere Kinder und geht auch stundenweise vormittags nach den Ferien hin ,aber mit ein paar Monaten kommt sowas bei einem Kind einfach nicht an,die sind überfordert .

    • Krass, meine Erfahrung ist absolut gegenteilig. Ich kenne ausnahmslos Kinder, denen es wahnsinnig gut getan hat, früh in die Kita zu gehen. Nur die, die jahrelang von Mama "beglückt" wurden, hinken lange in Sachen Selbstständigkeit, sozialverhalten und Ausgeglichenheit hinterher.
      Es ist oft für alle gut, wenn Mütter früh arbeiten. Väter können das alles auch prima. Und den Spruch "wofür bekommt man denn dann Kinder" sorry, da platzt mir echt der Kragen. Natürlich um einen ausgeglichenen, glücklichen, weltoffenen menschen in die Welt zu entlassen. Und nicht, um zwei drei Jahre lang die obermutti zu markieren. Es braucht ein Dorf um ein Kind aufzuziehen. Nicht einen ego

      • Du kennst Kinder denen es wahnsinnig gut getan hat mit 3 Monaten in die Kita zu gehen???
        Sie schreibt hier negativ über die Betreuung von Säuglingen! Bei einer normalen Familie gibt es keinen Grund aus kindlicher Sicht einen Säugling so früh in die Betreuung zu geben!
        Das Kind braucht in dem Alter in erster Linie seine Bezugspersonen (Mama oder Papa) mit bißchen Freizeitspaß, mal stundenweise Babysitter und keine Horde Kinder.
        Wenn das Kind selbstständiger wird, mobil ist, spricht usw kann man da nochmal neu schauen. Aber gegen Kleinkindbetreuung hat sie auch nix geschrieben.

Hallo,

ich habe 3 Monate nach der Geburt wieder angefangen etwas zu arbeiten. Statt Büro im HomeOffice mit 10h/Woche. Nach dem 1. Geburtstag wieder im Büro mit 30h/Woche. Es war stressig, ich habe es mir einfacher vorgestellt. Bei meiner Großen habe ich auch weiterhin mein Studium durchgezogen mit Baby. Doch im Job hat man Kollegen, die ihre festen Zeiten haben und dadurch kann man seine eigenen Arbeitszeiten doch nicht sooo frei einteilen, wie ich es mir vorher dachte und wie ich es vom Studium kannte/konnte.
Dieses Mal mache ich wirklich 1 Jahr Pause und werde mir überlegen, wie es nach dem Jahr weitergehen soll, da die Große dann auch in die Schule kommt und ich sie nicht jeden Nachmittag fremdbetreuen lassen möchte.

LG, Logo

Hallo ihr Lieben. Danke, für die zahlreichen Antworten. Also wir haben viele Möglichkeiten und Gedankengänge, daher wollte ich nur paar Erfahrungen von euch. Kita Betreuung ist bei total unkompliziert im Betrieb und wir sprechen hier von ein paar Std die Woche. Alles gut und Danke

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