Das liebe Geld...

Ich fĂŒhre seit kurzem ein Haushaltsbuch und muss sagen, es erschreckt mich alles etwas đŸ€”đŸ˜…

Wir haben eine Tabelle in der alles eingetragen wird UND (am wichtigsten) am Ende angekreuzt, ob diese Ausgabe notwendig war. 😬😅
Es kristallisiert sich schon so langsam heraus, dass wir wirklich so manche kleine und auch grĂ¶ĂŸere unnötige Ausgabe haben.

Aber allgemein finde ich wirklich Wahnsinn, dass wir jeden Tag Geld ausgeben. JEDEN!!! Das war mir echt nicht klar 😧

Jeden Abend sitze ich nun da und trage alles ein und je mehr ich da eintrage, umso mehr habe ich das dringende GefĂŒhl, wir sollten unser Geld besser beisammen halten.

Es ist nicht so, dass wir Geldsorgen haben und wir sparen jeden Monat etwas aber im Hinblick darauf, dass wir mal ein Haus kaufen oder bauen wollen ist einfach jeder Euro mehr gut.

Ich frage mich jetzt, ob wir da "normal" sind oder doch ĂŒberdurchschnittlich viel ausgeben? Ich dachte immer wir sind eigentlich recht sparsam đŸ€·â€â™€ïžđŸ€”
Wie ist das bei Euch? Achtet ihr darauf? Ist Euch euer Konsum bewusst? FĂŒhrt ihr ein Haushaltsbuch? Versucht ihr, viel zu sparen? Wenn ja: was sind so eure Tipps?

Ich hatte nun die Idee, 1-2 Tage in der Woche einzufĂŒhren, an denen wir "konsumfrei" leben 😆 Das mĂŒsste sich in jedem Falle auf unserem Konto wiederspiegeln! Und es ist einfach auch eine Kopfsache, denke ich...

Das Haushaltsbuch hat in jedem Falle dazu beigetragen, dass ich echt grade jede Ausgabe hinterfrage.

Bin ja sehr gespannt auf Eure Antworten!

Liebe GrĂŒĂŸe

FĂŒr ein Haushaltsbuch bin ich viel zu unordentlich. Hab ich schon ein paar Mal versucht, aber es klappt immer nur sehr kurze Zeit.

Aber ich weiß schon, dass die grĂ¶ĂŸten Posten eigentlich die sind, die man gar nicht so recht wahrnimmt. Hier mal eine Kleinigkeit und dann da noch eine, und dann haben die Kinder einen Wunsch oder einfach Lust auf irgendwas... Das summiert sich schon. Und wirklich brauchen tut man diese Sachen eigentlich nicht.

Mir hilft eigentlich schon die Frage "BRAUCHE ich XY jetzt wirklich, oder will ich es grade einfach nur haben?". Meist letzteres und dann stört es mich auch nicht, wenn ich es zurĂŒck ins Regal stelle.

Geplant kauffreie Tage wĂŒrden bei mir garantiert daran scheitern, dass mir die letzte Flasche Milch aus der Hand fĂ€llt und ich mich dann "schuldig" fĂŒhlen wĂŒrde, mein Versprechen mir selbst gegenĂŒber gebrochen zu haben.

lg

was heisst konsumfrei zu leben?
Nichts einkaufen? Nichts essen, nicht ausgehen?

Ich kaufe in der Regel 1x die Woche ein und zwischendruch mal Klenigkeiten.
Lebensmittel schmeisse ich so gut wie nie weg, backe Bot, etc. alles selber.

Ich kaufe keine Frauenzeitschriften, lese es entweder im Internet oder bei Kaffee trinken im Cafe..nur sparen macht keinen Spass.

Man kann jeden Tag viel Geld zum Kochen ausgeben aber eine Linsensuppe, Kartoffelsuppe, etc ist fĂŒr zwei Tage auch lecker und preiswert.

Schokoladensauce, etc. kostet als Fertigprodukt viel zu viel Geld, kann man alles selber machen und hĂ€lt ewig im KĂŒhlschrank....geht mit fast allen Fertigpodukten.

Ich jage auch nicht jedes Angebot hinterher....die Fahrzeit, Spritkosten, etc. rechnen sich oftmals gar nicht.

Ansonsten setz Dir einen Betrag x pro Woche fest u d wenn man nicht mehr hat, kann man auch nicht mehr ausgeben.

lg
lisa

Nicht aktiv Geld ausgeben meine ich mit den konsumfreien Tagen.

Ich glaube schon, dass wir uns da verbessern könnten đŸ˜ŹđŸ€·â€â™€ïž

Hallo, ja, das ging mir nach FĂŒhren eines Haushaltbuches auch so - erschreckend! Macht einem die Konsumgesellschaft bewusst. Und ich denke, das ist auch gut so.

Bei uns ist es so, dass ich merke, dass ich viel mehr unnötiges Zeug einkaufe, wenn ich einerseits meine arbeitsfreien Wochen und Zeit zum Bummeln habe, andererseits wenn ich ohne Einkaufszettel einkaufen gehe.

Da wir beide berufstĂ€tig sind und unsere Freizeit mit möglichst wenig andern TĂ€tigkeiten neben der Familie fĂŒllen möchten, gehen wir allermeist nur maximal 1x/Woche einkaufen. Wir haben einen grossen TiefkĂŒhler und VorratsschrĂ€nke. Sehr vieles wird gekauft, wenn's im Angebot ist, GemĂŒse und FrĂŒchte sind wir Sommer/Herbst selbstversorgend durch unseren Garten und frieren da auch viel ein.

Wir planen eine Auszeit und eine lĂ€ngere Reise. Deshalb habe ich mir angewöhnt, mich bei vielem zu hinterfragen, ob wir es wirklich brauchen. Vieles lege ich dann zurĂŒck - insbesondere Klamotten/Schuhe/Kosmetik - selten ist der 5. Nagellack oder die 20. Tupperdose ein wirklicher Herzenswunsch... Kinderkleider und auch Spielsachen kaufen wir seit jeher fast alles 2nd Hand und verkaufen die Dinge auch weiter - bei vielem ist es so quasi eine gĂŒnstige Miete, wir haben insgesamt wenig Spielzeug - und es ist immer noch mehr als genug!
Auch vieles im Haushalt gĂ€be es hĂŒbscher, moderner und besser...mein Mann hat Spass am tĂŒfteln und flickt hier so einiges, das wegfliegen wĂŒrde.
Mein Mann und ich nehmen unser Mittagessen zur Arbeit mit - so sparen wir schon mal einiges, da das Kantinenessen recht stark zu Buche schlÀgt. Auf Restaurantessen verzichten wir fast vollstÀndig - das ist bei uns sehr teuer.

So kommt doch einiges an Erspartem zusammen, ohne dass man das GefĂŒhl hat, wirklich Verzicht ĂŒben zu mĂŒssen.

So habe ich auch angefangen. Alles, wirklich alles aufschreiben.

Ich gönne mir auch weiterhin was, nur gönne ich es mir jetzt bewusst.
Dieses heute gebe ich nichts aus, klappt bei mir nicht. Termin, Spontanausflug mit Freunden etc. da wĂŒrde mich das Starre einschrĂ€nken.

Allerdings mache ich es so, dass ich mir bewusster ĂŒberlege: brauche ich es, möchte ich es, kann ich darauf verzichten, ist es mir das wert - fĂŒr den Moment/langfristig.

Z.B. gibt es Dinge beim Einkaufen, die sehe ich, finde ich toll.
Jezt mache ich es so: wenn es mir wert ist, extra deswegen noch mal loszugehen, dann ist es mir das wert.
Wenn ich es bis zu Hause wieder vergessen habe, dann brauche ich es auch nicht.

Das klappt auch sehr gut bei Angeboten, die noch 1-2 Tage gĂŒltig sind.

Dieses bewusstere Einkaufen tut mir nicht nur im Geldbeutel gut. Auch habe ich dadurch mehr Freude an den EinkĂ€ufen. Einfach weil ich mich bewusst dafĂŒr entschieden habe.

Bei AusflĂŒgen ĂŒberlege ich mir, was mir wichtig ist. Eintrittspreise sind klar. Essen vor Ort, mal ein Eis, einfach weil es zur AtmosphĂ€re passt oder ist es ein "weil wir dort sind". Möchte ich das jetzt wirklich oder ist es pure Gewohnheit?
Ja, es darf auch mal Eis oder Essen vor Ort sein. Es muss aber kein Dauerzustand sein. Das spart einiges.

Bei tĂ€glichen EinkĂ€ufen ĂŒberlege ich mir, wie sie zu Stande gekommen sind:
Feier und ich konnte nicht alles auf einmal tragen
AusflĂŒge, SchulausflĂŒge,
wegen Terminen in der NÀhe von GeschÀften, wo ich sonst nur alle paar Monate hinkomme
oder sind es so To Go Sachen, die nicht notwendig wĂ€ren. Ab und zu, ok. HĂ€ufig: jetzt ist es wieder an der Zeit darauf zu achten. Nicht erst, wenn das Geld knapp wird, sondern fĂŒr einfach immer wieder stichprobenartig zwischendurch.

Wenn ich es schwarz auf weiß sehe, ist es mir bewusster, realer.

Ganz wichtig: auch Bankzahlungen aufschreiben. EC Abbuchungen sind oft so unauffĂ€llig, so (zu) bequem. Wenn ich zum Automaten gehen muss (zu Fuß), fĂ€llt mir das eher auf. Außerdem stellt sich mir hier wieder die Frage: ist mir das der Umweg/Fußweg wert.

Ja das tue ich. Ich checke jeden Abend im Onlinebanking was abgebucht wurde usw. Es ist halt echt viel wenn man es sich mal alles vor Augen fĂŒhrt 😧😅
Es arbeitet in mir wegen diesem Haushaltsbuch 👍 Mal schauen, wie es weiter lĂ€uft.
Ich habe nun auch ganz bewusst alles "wie immer" gemacht und nicht extra sparsam gedacht oderso eben um ein realistisches Bild unserer Ausgaben zu bekommen und ich sehe deutliches Verbesserungspotenzial.

Wir haben ein ziemlich strenges monatsbudget fĂŒr Lebensmittel und Haushaltszeug. Kontrolliert wird es mit Einkaufszettel die wir sammeln und dann Ende des Monats zusammenrechnen.
Haben dann noch Budgets fĂŒr die monatliche spar rate. Unser System gefĂ€llt mir ganz gut weil es sehr einfach zum umsetzen ist.
Sonst gibt jeder sein Geld aus wie er will.da wir aber beide absolut keine Shoppingfans sind brauchen wir fast kein Geld dafĂŒr.

Nein ein Haushaltsbuch fĂŒhren wir nicht. Wahrscheinlich wĂŒrde eh die HĂ€lfte fehlen 😅 Wir kommen gut ĂŒber die Runden, haben aber sicher theoretisch Einsparmöglichkeiten.

Wir legen jeden Monate etwas fĂŒrs Haus, Urlaub und fĂŒr jedes Kind zurĂŒck. Außerdem machen wir Essensplanung bzw. Einkaufsliste fĂŒr die ganze Woche. Dann gehen wir maximal 2x die Woche einkaufen und halten uns meistens auch daran.

Geld ausgegeben wird trotzdem jeden Tag.... zb mein Mann in der Kantine oder eben der obligatorische Kaffee. ZÀhlt das bei dir auch zu Konsum? Jetzt im Sommer gab es fast jeden Tag frische Erdbeeren oder Himbeeren unplanmÀssig vom Stand am feld.

Ansonsten gibts durchsause Tage an denen wir eben außer essen auf der Arbeit nichts ausgeben. Dann an andren wieder mehr...fĂŒr Hobby, ein neues Buch, die Kinder ne Kleinigkeit oder einfach mal was (grĂ¶ĂŸeres) gönnen.

Wir sind uns durchaus bewusst das es uns gut geht...und das wir sicherlich nicht total sparsam leben. Aber so wie es ist passt es fĂŒr uns sehr gut.

Im Grunde leben wir dann fast identisch was das Thema Konsum angeht 😅 (Bis jetzt! Ich gelobe Besserung đŸ€Ł)
Und dennoch sehe ich eben nun nach 2 Wochen Haushaltsbuch zum ersten Mal, wie viel wirklich unnötig ist. Finde es sehr spannend und freue mich, wenn wir dadurch etwas bewusster mit unserem Geld umgehen.

Kannst ja mal sagen wie die Optimierung funktioniert hat 😂

Manchmal sind wir uns auch uneinig ĂŒber die Ausgaben. Meiner Meinung nach könnte er ruhig mal essen mitnehmen....aber gut ich versteh schon das es doof ist als einziger am Schreibtisch zu essen, wĂ€hrend alle Kollegen in der Kantine sitzen 😂 Oder eine Arbeit ohne Kaffee đŸ˜± Deswwegrn ist es schwer zu sagen das ist wirklich unnötig.

Was wĂ€re denn bei euch eindparbar bzw ĂŒberflĂŒssig?

Ist das ein bestimmtes Buch oder hast du es selber gemacht?

Ich habe eine Tabelle erstellt und ausgedruckt.

Datum, Kategorie (z.B. Auto), Typ (z.B. Tanken), Person (wen betrifft es?), notwendig (ja/nein), Einnahme, Ausgabe. Also du trĂ€gt eben auch alles Positive ein. 👍

Anhand der Kategorien lĂ€sst sich exakt zusammenrechnen, wofĂŒr genau das meiste Geld draufgeht. Die Kategorien muss man sich im Grunde selbst ausdenken, was da so Sinn macht.

Ich fĂŒhre kein Haushaltsbuch. Was meinst du denn mit zwei konsumfreien Tagen? Kaufst du tĂ€glich ein? #kratz

Durch die Elternzeit bin ich gerade zuhause. Ich kaufe zweimal die Woche im Supermarkt ein und etwa einmal im Monat in der Dogerie. Wir brauchen eigentlich kaum je Dinge die wir nicht dort bekommen. Kleidung, Spielzeug oder diverse andere Artikel kaufen wir höchstens einmal im Monat.

Ich frage mich gerade echt was du mit tÀglich Geld ausgeben meinst?

Ich bin auch in Elternzeit mit dem dritten Baby.

Ich kaufe nicht unbedingt tĂ€glich ein, nein. 😅 Zumindest nicht was den Wocheneinkauf angeht, den haben wir einmal die Woche.

Aber dennoch geben entweder mein Mann oder Ich irgendwie tĂ€glich Geld aus aktuell. Sei es Tanken, Erdbeeren vom Feldstand, ein Brötchen zum Mittagessen, ein Eis essen gehen, gestern habe ich neue BettwĂ€sche fĂŒr die Mittlere gekauft zum Beispiel, vorgestern nochmal schnell zu Rossmann weil irgendwas fehlte...
Aber natĂŒrlich fĂŒhre ich auch alle Versicherungen usw auf. Die kommen ja auch nicht alle an einem Tag!

Irgendwie kommt da einiges zusammen. Ich fĂŒhre das Buch jetzt seit 2 Wochen und es verging kein Tag ohne dass Geld floss. đŸ€·â€â™€ïž

Finde es ja eben auch so erschreckend aber genau dafĂŒr machen wir es ja 😅 Vielleicht entlarven wir so viel unnötiges.

Hallo,

Essen in der Kantine, GetrĂ€nkeautomat auf der Arbeit, bei grĂ¶ĂŸeren Kindern Schulkiosk, BĂ€ckerei auf dem Schul-/Arbeitsweg... So Kleinkram halt. Von meinen Kollegen und ich geben sicher auch sehr viele, fast tĂ€glich auf diese Weise Geld aus.

Viele GrĂŒĂŸe
H.

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Hallo,

bei mir ist es so, dass ich wesentlich reflektierter Geld ausgebe, seitdem ich selbststÀndig bin, so dass mein Konto immer genug Bodensatz hat.
Denn irgendwas mit dem Auto ist schnell passiert, das Handy geht kaputt und ich weiß auch, dass ich frĂŒher oder spĂ€ter mal einen neuen Computer brauche.
Ich habe auch schon vorher auf mein Geld geachtet und z.B. jeden Monat RĂŒcklagen etc gebildet.

Aber so ein richtiger Ruck ging durch mich durch, als ich vor einiger Zeit mal richtig ausgemistet habe.
Was da vor allem an - sorry! - Kleinscheiß zusammenkam, wo ich mir dachte "Hm, eigentlich hĂ€ttest Du das jetzt nicht zwingend gebraucht!"
Lippestifte, irgendwelche "Limited Editions" von MAC oder so. Nagellacke - war oft so, wenn ich im Drogeriemarkt war, mal eben ein FlÀschchen mitgenommen. Oder eine Lotion. Oder irgendeine Maske. Obwohl man genug davon zuhause hat.
Hier eine Duftkerze, da irgendein Kramsch.

Ich liebe Blumen und es gab Zeiten, da habe ich mir jede Woche welche geholt, was sich auch lÀppert.
Inzwischen muss das auch nicht mehr sein, ich habe den Garten bepflanzt und da blĂŒhen wunderschöne GewĂ€chse, die ich auch ab und zu wegen dem RĂŒckschnitt plĂŒndern kann.

FrĂŒher konnte ich TÜTENWEISE Klamotten shoppen. Inzwischen setze ich auf hochwertige Basics und mache nicht mehr jeden Modetrallafitti mit. Zuletzt wollte ich mal nach Jeans und Kleidern schauen - irgendwie war in den meisten LĂ€den vieles auf so eine beknackte 7/8 LĂ€nge geschnitten und zudem karottig. Ich sah aus wie Otto Waalkes und die Hosen zauberten optisch noch ein paar Extrapfunde drauf.
Bei den Kleidern nicht besser, irgendwie wirkte vieles trutschig, sackig, mit Knopfleiste oder zu vielen RĂŒschen....nein. War einfach nicht mein Ding dabei.
Die Aussage meiner Freundin "Aber das trĂ€gt man jetzt so! Überall sieht man diese Modelle!" konnte mich auch incht ĂŒberzeugen. An dem Tag fand ich gar nichts!
Und war deswegen auch nicht traurig.

Ich hinterfrage inzwischen auch viele Dinge beim Einkaufen, ob es wirklich sein muss.

Lebensmittel werden bei uns aber generell nicht weggeworfen.
Wir kaufen gute QualitÀt aber es gibt auch Tage an denen wir Resteessen machen, abends Schnittchen mit Wurst und KÀse oder mal eine Pizza belegen.

Daher: das Hinterfragen finde ich gut.
1-2 konsumfreie Tage einfĂŒhren wird nicht funktionieren - ich habe es versucht aber genau dann muss man tanken oder es ist z.B. die Butter ausgegangen usw.
Ich handle hier eher nach dem Motto: "Nur das, was Du wirklich brauchst!"

(Beispiel heute morgen: ich BRAUCHTE Tomatenmark, Schinken, Milch und einen HefewĂŒrfel. Im Supermarkt sah ich dann irgendwelche neuen Marmeladen und MĂŒslis. Hatte auch schon eine Packung in der Hand aber dachte dann daran, dass wir noch genug MĂŒsli zuhause haben. Also. Brauche ich nicht. ZurĂŒck ins Regal! Dito bei den Marmeladen, habe auch noch genug da sowie ein Glas im Vorratsschrank.)

Aber was auch viel spart:

Hinterfrage mal Deine Versicherungen und Deinen Handyvertrag.
Ich habe meine Versicherungen mal komplett durchleuchten lassen und hatte zwei dabei, die ĂŒberflĂŒssig waren.
Und auch beim Handy habe ich mal den Anbieter gewechselt, was mir immerhin auch einige Euro pro Monat spart!

LG

Die Versicherungen haben wir vor kurzem erst durchleuchtet und sparen nun rund 1000€ im Jahr! Fand ich ja Wahnsinn đŸ˜…đŸ€Ł

Ich brauche kein Haushaltsbuch. Auch ohne Buch weiß ich immer was ich wofĂŒr ausgebe.

Nachdem wir frĂŒher sehr rechnen mussten, ist mir das absolut in Fleisch und Blut ĂŒbergegangen. Ich weiß genau, was wir brauchen und wieviel das kostet. Wenn ich mir zusĂ€tzlich etwas gönne, dann mach ich das immer bewusst. Das kann auch nur eine Mango oder ein Pudding sein. Ich lege es ganz bewusst in den Einkaufswagen und weiß genau, was das jetzt zusĂ€tzlich kostet. Und ich genieße immer noch ein bisschen, dass ich das jetzt problemlos kaufen kann.
Genauso bin ich bei den Kleinigkeiten zwischendurch. Ich leiste mir hin und wieder tatsĂ€chlich ein Glas Wein, eine Breze beim BĂ€cker oder wir gehen auch mal essen oder holen Pizza. Aber es passiert mir nie nur einfach, ich weiß immer, dass das jetzt unnötige Ausgaben sind, die ich mir jetzt ganz bewusst leisten will oder eben nicht.

Auf diese Art und Weise kommen wir mit sehr wenig Geld fĂŒr Lebensmittel usw aus.

Konsumfreie Tage haben wir ĂŒbrigens etliche pro Wochen. Ich gehe vielleicht 2x pro Woche einkaufen und zwischen durch gibt es wirklich sehr selten etwas.

Das finde ich toll! Genau da will ich hinkommen 👍😊

Das klappt wahrscheinich nur, wenn man wirklich sparen muss (und zusÀtzlich ein gutes ZahlengedÀchtnis hat).

Ich bin halt wirklich mit 15€ in der Tasche einkaufen gegangen und mehr war da nicht. Da ĂŒberlegst du bei allem, ob man das wirklich braucht. Extras waren da nicht wirklich drin.

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Hallo


Wir kaufen nicht tÀglich was ein.

Ich mache 1x die Woche einen großeinkauf beim Lieferservice.
Kleinigkeiten die ich dort nicht bekomme oder Dinge die spontan sind weil zb iwas verdorben ist kaufe ich dann so, aber eg kann man sagen ich kaufe 1x die Woche wirklich ein +tanken.

Sparen. Ja sparen wĂŒrden wir gern mehr aber bei einem Gehalt 2 Autos und 3 Kids ist das leichter gesagt als getan.
Jedes der 3 Kinder hat 3 sparbĂŒcher/Konten die monatlich bedient werden. Dazu 2 weitere sparbĂŒcher von uns und unsere bausparvertrĂ€ge ebenso wie die bausparvertrĂ€ge/Fonds der Kinder.
Es kommen ĂŒberall nur kleine BetrĂ€ge drauf solange ich keinen festen Job habe.
Kita GebĂŒhren, essensgeld, Versicherungen.... und dann möchte man am we mal was unternehmen.


Und dann ist das Konto leer.


Nein ich fĂŒhre kein haushaltsbuch aber wir kaufen seit ich online einkaufen 90% weniger unnĂŒtzes.
Ich mache einen wochenplan. Daraufhin eine Einkaufsliste und arbeite die online ab.

NatĂŒrlich gucke ich da auch Angebote durch. FeuchttĂŒcher im Angebot? Bestell ich welche auch wenn ich noch 2 PĂ€ckchen habe. Werden nicht schlecht und fressen kein Brot und das mein 9 Monate altes Baby spontan entscheidet trocken zu werden ist doch eher unwahrscheinlich.

Wenn ich dann mal zum laden gehe weil ich was brauche / vergessen hab, DANN landen unsinnige Dinge gleich mit dabei. Da wollte man ein packen Sahne kaufen und geht mit Kaugummis geflĂŒgelrolle und nee cola zusĂ€tzlich wieder raus....

Ich meide einkaufen gehen grundsÀtzlich.


LG

was kauft man da, wenn man jeden tag einkauft? haushaltsbuch haben wir keines. wir machen es so, dass wir ein budget (pro woche) beschlossen haben und dieses cash von der bank holen. karten werden nur im notfall benutzt und das klappt wunderbar. man muss auch nicht jeden tag in der kantine essen. man kann sich auch das essen mitnehmen. klamotten kaufen wir, wenn wir sie brauchen und nicht weil gerad xy total angesagt ist und man meint, man muesste es jetzt unbedingt besitzen.

Hallo
Dir ist wirklich erst durch das Haushaltsbuch aufgefallen Ausgaben zu haben die eher unter nicht zwingend notwendig oder Luxusgut fallen #gruebel?
In Deutschland können sich das ja zum GlĂŒck mehr Menschen als in anderen LĂ€ndern leisten. Erschreckend finde ich das nicht, aber schon etwas dass das fĂŒr dich so erschreckend kommt.
Ich bin ein sparsamer Mensch und war das schon immer, sowohl als „arme“ Studentin mit Kind als auch ganz erwachsen, wo ich finanziell gesehen so ziemlich am besten aufgestellt bin auf mein Leben gesehen. Aber auch ich habe, wie jeder, eben meine Punkte die nicht notwendig sind fĂŒr die ich gerne Geld ausgebe. Was einem da wichtig ist muss jeder selbst entscheiden. Essen gehen ist fĂŒr mich zB. ein Punkt den wir eher selten machen. Das gleiche gilt fĂŒr Kleinigkeit „unterwegs“. Irgendein Tee (bei den meisten wohl eher Kaffee, mag ich aber nicht) in einem doofen Einweg Becher kostet sicher mindestens 2€. Da kaufe ich mir lieber meine Packung guten Tee und komme meiner Ansicht nach besser Weg.
DafĂŒr gebe ich zB. gerne Geld fĂŒr Urlaub aus.
Als selbstverstĂ€ndlich sehe ich das alles nicht an. Wir haben das GlĂŒck nicht am Hungertuch nagen zu mĂŒssen, dennoch hinterfrage ich unser Kaufverhalten. Nur weil Geld da ist muss man es ja nicht ausgeben, neben dem bewusst gesparten meine ich.

LG

Naja im Grunde "wusste" ich es ganz tief in mir drinnen natĂŒrlich schon đŸ€Ł
Aber es ist nochmal was anderes, es nun schwarz auf weiß zu sehen.
Es war eine gute Idee das Haushaltsbuch zu fĂŒhren, weil es ganz offensichtlich mein Bewusstsein fĂŒr unsere Finanzen nochmal deutlich verbessert.
FrĂŒher bin ich nach Lust und Laune los und habe hier und da Geld ausgegeben ohne darĂŒber nachzudenken. đŸ€·â€â™€ïž
Es ist selbstverstĂ€ndlich ein "Luxus" das zu können und das war mir immer klar. Aber nun möchte ich den Luxus wieder etwas zurĂŒckfahren um eben noch effektiver Geld zu sparen.

Wir fĂŒhren auch ein Haushaltsbuch und zwar seit 3 Jahren. Ich finde es auch spannend zu sehen, wieviel Geld man in Monat oder auch aufs ganze Jahr ausgibt. Wir haben es so gemacht, dass wir uns Betrag X fĂŒr Lebensmittel und Drogerie ĂŒberlegt haben und auch einen Betrag Y fĂŒr andere Ausgaben (Kleidung etc extra Sachen). Wir versuchen jeden Monat nicht mehr als das auszugeben. Oft klappt es manchmal nicht. Ganz streng sind wir nicht. Aber wenn wir Mal wieder ein paar Monate mehr Geld als geplant ausgegeben haben, schauen wir schon woran es lag. So hat man einen guten Überblick und kann auch gut Geld sparen, finde ich. LG

Ich empfehle dazu dir bei Chefkoch die Gruppe "KaufdiÀt". Das hat mir die Augen geöffnet. Die Menschen dort kaufen gezielt ein, es gibt Kauf-nix-Tage ;-)

Viel Spaß beim Sparen!

Die Frage ist, wie Du konsumfrei definierst.

Aber ich denke, ihr seid auf einem guten Weg, wenn ihr jetzt schon bewusster einkaufen geht.

Haushaltsbuch ist nicht so meins.

Ich rechne jeden Monat Fixkosten, einmalig anfallende Kosten, SparbetrĂ€ge (Urlaub, NotfĂ€lle, Kinder etc.), zusammen, ziehe das vom Einkommen ab und schaue, was ĂŒbrig bleibt. 200 Euro bleiben als Notgroschen auf dem Konto, den Rest hebe ich ab und verteile ihn in vier UmschlĂ€ge. FĂŒr jede Woche einen und das muss halt reichen. Anfangs war das nicht so leicht, aber inzwischen habe ich regelmĂ€ĂŸig Geld in den UmschlĂ€gen ĂŒber, das dann guten Gewissens am Wochenende fĂŒr einen zusĂ€tzlichen Kinobesuch oder sowas verjubelt werden kann.

Wir hatten nicht immer so viel Geld wie heute und dieses System war das Einzige, das wirklich funktioniert hat. Gut, damals war noch nix mit Geld auf dem Konto lassen oder großartig sparen, wichtig war, dass das Geld bis zum Ende des Monats gereicht hat. Hat super funktioniert, also hab ich es beibehalten.

Also ich habe festgestellt, dass man immer mehr ausgibt als geplant wenn man einkaufen geht. Selbst wenn es nur Kleinigkeiten sind die man "braucht". Was da hilft: nicht einkaufen! Ist eigentlich ganz einfach, wenn ich nicht im GeschĂ€ft bin, kann ich kein Geld ausgeben. Außerdem nicht hungrig einkaufen gehen, da fĂŒllt sich der Wagen wie von selbst...
Und was auch gut ist, ist ein Einkaufszettel und dann wirklich nur das kaufen was drauf steht.
Was auch hilft: erst mal nicht in den Wagen legen und sich denken, wenn ich es wirklich brauche, hole ich es am Ende des Einkaufs. Das meiste wird nicht mehr geholt und man spart das Geld

Hallo.

Also wir haben schon eine Übersicht der Einnahmen,Ausgaben aufrechnung was ĂŒbrig bleiben sollte usw.

Jeden artikel trag ich da nicht ein.

Zu Beginn unserer Zeit waren unsere Fixkosten recht hoch die wir dann nach und nach optimiert haben nach Möglichkeit.

Wir leben mal sparsam und maö geben wir gerne was aus kein Geheimniss aber solang ich am ende vom Monat was sparen kann ist alles gut.
Aktuell schwanger wird natĂŒrlich mehr aufs geld geschaut.

Liebe GrĂŒĂŸe

Hallo, wir haben das auch immer mal wieder gemacht (HH-Buch), einfach, weil wir es sehr interessant finden. Ja, es gibt eine Menge unnötiger Sachen. Ansich leben wir eher sparsam, es gibt aber auch Punkte, wo wir gerne viel Geld ausgeben. Es ist eine gute Mischung, denke ich, fĂŒr uns passt es.
VG

Haushaltsbuch ist fĂŒr knappes Budget ein MUSS.

Ich habe auf viele Arten Sparen gelernt und kaufe z.B. kaum Fertigsachen ein.
GemĂŒse, Salat, Obst, Beeren wĂ€chst alles draußen im Garten mehr als reichlich und ich weiß die SchĂ€tze der Natur zu sammeln und zu bevorraten.

Was man kaufen muss, Grundnahrungsmittel und Dinge, die man immer wieder braucht, wie Waschpulver, Klopapier, Reinigungsmittel, Nudeln, Öl usw. das kaufen wir alles in großen Mengen und halten es auf Vorrat. Der Vorteil ist, dass man nicht so oft einkaufen muss. Wir haben immer was da und mĂŒssen nicht wegen jeder Kleinigkeit losziehen. Mir ist wichtig, Kartoffeln als Grundnahrungsmitteln kaufe ich nur sĂ€ckeweise beim Erzeuger. Das ist gĂŒnstig und ich habe immer genug da.

Kleidung kann man second hand auch bekommen, wenn es billig sein muss.

HandyvertrĂ€ge, Telefon, Internet kostet eine Stange Geld. Wir haben uns entschieden keine HandyvertrĂ€ge zu haben, und machen das wenige ĂŒber prepaid. Um im Notfall erreichbar zu sein, aber nicht fĂŒr mehr. DafĂŒr reichen auch alte Handys, da brauchen wir keine Smartphones.

Hallo,

ich fĂŒhre kein Haushaltsbuch, muss es auch nicht. Ich kann nur das Geld ausgeben, was ich habe und das bei Seite packen, was automatisch weg geht und was ich am Ende noch ĂŒbrig habe. Auch möchte ich nicht jede Ausgabe hinterfragen, wozu?

LG