Mutterschutzgeld?

    • (1) 08.07.18 - 21:36

      Hallo ihr lieben...
      Vielleicht weiß von euch jemand besser Bescheid...

      Ich bin noch bis zum 31.7.2018 bei meinem Arbeitgeber angestellt, danach läuft mein Vertrag aus. Ich bin nun seit dem 18.6. in Mutterschutz (ET ist der 30.7).
      Wer zahlt dann das Mutterschutzgeld nach dem 31.7?
      Die KK gibt ja nur 13€ dem AG dazu.
      Bekomme ich dann nur noch diese 13€ für den Rest des Mutterschutzes? Oder Stocken die das auf das „übliche“ Gehalt auf?

      Lg Steffi

      • Nicht ganz. Nach Auslaufen des Vertrages zahlt die KK das MutterschAFTSgeld (nicht Mutterschutzgeld ;-) ), jedoch nur noch in Höhe des Krankengeldes und nicht in voller Höhe deines alten Nettogehaltes. Das sind dann auch ca. 67% des Netto, ähnlich wie beim Elterngeld.

        Hi,
        das kommt auch darauf an, ob du dich nach Auslauf deines Vertages noch selbst krankenversicherst, oder ob du dich dann über deinen Mann (wenn du verheiratet bist) familienversichern lässt.
        Wenn du selbst Mitglied bei der KK bleibst, bekommst du von denen nur einen Mindestsatz, weil du ja dann kein eigenes Einkommen mehr hast. Bei keinem Gehalt bis zum Geringfügig Angestellten Gehalt (450 Euro Job), sind das normalerweise um die 200 Euro monatlich.
        Wenn du dich familienversichern wirst, musst du das Mutterschaftsgeld beim Bundesversicherungsamt beantragen...auch da würdest du dann den Mindestsatz bekommen.

        LG

        • Das stimmt so nicht.

          Ich habe vor kurzem bei meiner Kasse angefragt weil ich in der gleichen Situation bin und ich bekomme mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengeldes, sie sagte zu mir max. 90% vom netto, das würde dann genau ausgerechnet.

          Aufstocken tut das keiner, mit welcher Begründung auch? Dein Vertrag läuft ja aus, du würdest auxh ohne Schwangerschaft dort nichts mehr verdienen.

          • Bei mir ist der Vertrag vor einer Woche ausgelaufen und ich bin seit heute im Mutterschutz. Ich musste mich jetzt familienversichern lassen, oder trotzdem selber die KK Gebühren zahlen, was ja ohne Einkommen etwas schwierig ist. Und ich musste den Antrag auf Mutterschaftsgeld beim Bundesversicherungsamt stellen, weil die KK nur im Fall einer eigenen Mitgliedschaft etwas zahlt.
            Ich kann nur sagen, wie es bei mir war. Kann natürlich auch sein, weil mein Vertrag VOR dem Mutterschutz ausgelaufen ist.
            Laut dem Bundesversicherungsamt bekomme ich genau 210 Euro (super!).

            • Du hättest dich arbeitslos melden müssen und hättest bis Mutterschutz ALG bekommen und im Mutterschutz dann Mutterschaftsgeld in Höhe des ALG.

              Ob du die 210€ Einmalzahlung bekommst bezweifle ich, da du ja nicht erwerbstätig bist.

        Die TE braucht sich nicht familienversichern.

        Und als familienversicherte bekäme sie nur die 200€, die übrigens eine EINMALZAHLUNG ist, wenn sie erwerbstätig wäre. Hausfrauen bekommen rein garnichts.

        Bitte keine Fehlinformationen verbreiten.

    Dir geht es um das Geld NACH der Geburt, richtig? Bis zur Geburt bist du ja noch angestellt.

    Ich meine, dir steht dann direkt das Elterngeld zu, ohne Mutterschaftsgeld vorweg. Den Anspruch auf Elterngeld hast du ja ab Geburt, es wird nur in der Regel erstmal noch 8 Wochen MuSchu gezahlt weil das in der Regel deutlich mehr ist.

    Ich würde mich an deiner Stelle mal bei der Elterngeld Stelle beraten lassen, das ist tatsächlich etwas komplizierter mit dem Vertragsablauf mit Geburtstermin (und ich dachte schon, ich hab ne Punktlandung, dass mein MuSchu genau mit Vertragsende beginnt ^^)

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