Berechnung Elterngeldfreibetrag Alg II

    • (1) 11.07.18 - 18:08

      Hallo zusammen,

      ich bekomme aufstockende Leistungen, weil das Elterngeld relativ gering ausfällt. Da ich aber gearbeitet habe bis zum Mutterschutz, steht mir ein Freibetrag auf das Elterngeld in Höhe von 300€ zu laut §5 Abs. 1 BEEG, da das Elterngeld bei knapp 500€ liegt. Es ist sogar so, dass bei nur 301€ Elterngeld die ersten 300€ frei sind.

      Das bezieht sich natürlich nur auf die Leute, die vorher einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen sind.

      Das Jobcenter hat mir allerdings nur 215€ als Freibetrag anerkannt, weil die Sachbearbeiterin den Freibetrag so berechnet hat, als wäre mein Elterngeld Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit.

      D. h. 100€ Grundfreibetrag abgezogen + 20% vom restlichen Elterngeld dazu + 30€ Versicherungspauschale.

      Sie behauptete steif und fest am Telefon, dass es falsch wäre, jemandem der gearbeitet hat und aufgrund dessen mehr als 300€ Elterngeld erhält, den Freibetrag von 300€ einzugestehen.

      Stattdessen wäre es richtig, den Freibetrag aus dem durchschnittlichen Einkommen der letzten 12 Monate zu berechnen.

      Wie war das bei euch, die vor dem Elterngeldbezug gearbeitet haben und aufstockende Leistungen erhalten haben?

      Danke fürs Lesen :D

      • DAs ist natürlich falsch §10 BEEG hilft dabei weiter, bitte sie den zu lesen und lege unabhängig davon gegen den Bescheid Widerspruch ein.

        • Danke. Den meinte ich natürlich. Ich weiß nicht, wieso ich eben §5 Abs. 1 geschrieben habe🤣 Mir ist das durchaus ein Begriff. Die Frau meinte, dass ich ja gerne Widerspruch einlegen könnte und dann sehen würde, dass eben trotzdem das durchschnittliche Einkommen (netto) der letzten 12 Monate als Grundlage genommen wird um den Freibetrag so zu berechnen, wie es in meinem Post beschrieben ist. Immer dieser Behörden-Ärger.

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