Verletztenrente trotz neuer Arbeit

    • (1) 20.07.18 - 13:42

      Hallo,

      ich bin jetzt seit März letzten Jahres arbeitsunfähig, wegen eines Überfalls während meiner Tätigkeit als Busfahrerin. Beschieden ist auch, daß ich diesen oä Jobs nicht mehr machen kann.
      Im September würden die 78 Wochen bzgl. Verletztengeld rum sein und es sollte jetzt ein Gutachten hinsichtlich Verletztenrente gemacht werden.

      Jetzt fange ich nach zeitgleichen Arbeitsvermittlungsmaßnahmen über die BG im August nun doch wieder an zu Arbeiten, allerdings ganz anderes Tätigkeitsfeld und ich weiß auch nicht wie ich damit klar komme.

      Bleibt der Anspruch auf eine Entscheidung und letztlich auch die Chance auf Verletztenrente erhalten? Ich würde ja lieber auch nur TZ arbeiten, da ich nach allem was war nicht mehr 100% belastbar bin und befürchte im neuen Job zeigt sich das auch.

      Und bei der Gelegenheit gleich mitgefragt, habe ich Möglichkeiten im Rahmen der Teilhaberegelungen ein KfZ-Zuschuss zu bekommen? Mein Fahrzeug ist ein alter Diesel, muss ein neuerer Wagen her, und mit ÖPNV ist es für mich psychisch fast nicht zu machen zur Arbeit bzw. überhaupt zu fahren.

      • Ganz ehrlich? Bevor ich zu so einem heiklen und wichtigen Thema gefährliches Halbwissen bekomme, würde ich das bei einer (rechtlichen) Fachstelle abklären lassen

        • Hi,

          Danke, auf die Idee wäre ich ja gaaaaar nicht gekommen. Ich Dussel. Was guck ich auch im halbsaidenen Internet. Da gibt es ja Foren zum Informationen und Erfahrungen austauschen ja nur just for fun.

          Mal im Ernst, ich informiere mich schon etwas breiter als nur hier bzw. beim VdK bin ich aus solchen Zwängen auch schon beigetreten. Leider können einem solche Stellen auch nicht alles gut beantworten, zudem kostet es da extra mal ein bissl Geld (wovon ich allerdings gerade in der Situation möglichst nicht allzuviel habe) und dann kostet es Zeit was letzten Endes auch wieder Geld ist was flöten geht.

          Also, hast du nun eine mich weiterbringende Antwort parat oder bleibst du dabei das ich hier falsch bin?

          Viele Grüße

          Kira

          • Oh Entschuldigung. Ich habe die lediglich den Hinweis gegeben, dass hier sehr viel gefährliches Halbwissen unterwegs ist. Meiner Meinung nach ist das ein sehr heikles Thema, wo genau solch ein Halbwissen großen Schaden anrichten kann.
            Wenn du dich lieber drauf verlässt, als dich bei einem Rechtsanwalt beraten zu lassen, nur zu. Ich habe dich nicht angegriffen!

            Also viel Spaß

            • Also du bleibst dabei nicht auf meine eigentliche Frage einzugehen. Scheinbar gibst du nur gern gut gemeinte Ratschläge, die nicht zwingend helfen.

              und mit Spaß hat das rein gar nichts zu tun

      (6) 20.07.18 - 18:43

      Wende Dich doch mal an den VdK. Die kennen sich mit Sozialrecht gut aus.

      • (7) 21.07.18 - 00:23

        Hi,

        jupp, siehe oben. Kostet aber wenigstens schlappe 7 Euro im Monat und für mindestens 1 Jahr musst du Mitglied sein. Selbst dann gibt es Informationen nicht frei Haus und schon gar nicht unbedingt wenn man sie benötigt, also wenn überhaupt was passiert.

        Vorher passiert in der Rechtsberatung gleich gar nichts.

        Für einen Widerspruch zu einem Bescheid oä. zahlst auch erstmal schlappe 156€ Pauschale zusätzlich, ach und für alles musst du schon mindestens 1/2 Jahr Mitglied sein.

        Toller Tipp, sogar mit konkretem Inhalt. Hab ich bislang auch schon mal öfter gegeben. Aber leider ist das auch nicht DIE Lösung.

        Viele Grüße

        Kira

        • (8) 21.07.18 - 09:20

          Hast Du eine Schwerbehinderung?
          Mein Sohn ist schwerbehindert, wir zahlen minimale Beiträge und die Beratung ist kostenlos. Auch als wir Hilfe gegen einen Bescheid der Rentenversicherung bekamen, mussten wir nur 15€ vorstrecken und bekamen sie dann zurück! Wir können uns absolut nicht beschweren!

          • (9) 21.07.18 - 10:40

            Wie lange seid ihr Mitglied?
            Ich habe leider nur 30 anerkannt bekommen, müsste eigentlich mehr sein und muss das auch nochmal angehen. Nur wohl nicht über den Verband. Kostet ja gleich wieder Unsummen.

            • (10) 21.07.18 - 11:56

              Also " Unsummen" sind was anderes. Z.B. eine Rechtschutzversicherung...Und dann haben die Anwälte häufig nicht mal wirklich Ahnung vom Sozialrecht.
              Schwerbehinderung kannst Du auch erst mal alleine machen. Aber die Aussagen vom VdK haben deutlich mehr Gewicht als Deine eigenen.
              Damals, als wir Probleme wegen Reha bei der DRV Bund hatten, waren die Argumente ganz klar und deutlich vom VdK und seitdem hatten wir Ruhe, haben von der DRV Bund jedesmal die Reha genehmigt bekommen, auch wenn es fast jährlich war...
              Mein Sohn hatte einen GdB von 90 , jetzt nur noch 80 und Merkzeichen B, G, H.
              Mitglied ist er seit ca 8 Jahren.

              • (11) 21.07.18 - 14:09

                Kommt ganz auf den Standpunkt an. Das sagte man mir auch, daß die sich auskennen, allerdings eine wirklich gute Erstberatung habe ich nicht wirklich erhalten. Läuft im Prinzip alles nur per Telefon. Werde Mittowch nochmal direkt mit einem Anwalt von denen telefonieren und hoffentlich dann etwas bessere Infos haben.

                8 Jahre, na klar das erklärt die geringeren Kosten.

                • (12) 21.07.18 - 14:11

                  Die geringen Kosten hatten wir von Anfang an, da er ein Kind ist.
                  Und bei Schwerbehinderung sind die Kosten grundsätzlich niedrig und nach 2 Jahren Mitgliedschaft bei Schwerbehinderung zahlst Du für die Betreuung nichts mehr bzw. bekommst die Kosten zurück. Deshalb meine Frage nach Schwerbehinderung bei Dir.

    Huhu,

    Ich kann dir jetzt nicht wirklich helfen aber frag doch mal bei der Stelle nach die dir die Verletztenrente auszahlen?

    Alles Gute, Sabine :)

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