Wegen SS anderer Arbeitsplatz

    • (1) 22.07.18 - 20:36
      Inaktiv

      Hallo Leute

      Ich bin in der 8 SSW schwanger. Vor 2 Wochen habe ich meinem Arbeitgeber dies mitgeteilt. Da ich im OP arbeite wurde ich umbesetzt auf eine neurologische Station wo ich vor allem administrative Aufgaben übernehmen soll. Da ich aber keinerlei Erfahrungen auf Station habe (und erst recht keine Neurologische) fühle ich mich total überfordert und oft auch total überflüssig, da ich für fast alles die Kollegen nerven muss. Jetzt habe ich erfahren, dass ich noch andere Aufgaben lernen/
      übernehmen soll von einer anderen Sekretärin falls diese mal krank wird (was wie sie angedeutet hat bald sein wird).
      Bei dem Gedanken daran wird mir schlecht und ich könnte einfach nur heulen, da ich mich jetzt schon überfordert fühle. Zwar fragen mich die Kollegen zwischendurch ob es mir gut geht; sagen dann aber einfach "Ach das wird schon, da kommst du schon rein". Was kann ich machen???
      Danke schon mal im Vorraus für eure Hilfe.

      • Darum bitten angemessen eingearbeitet zu werden, wenn sowas nicht automatisch erfolgt.

        Vielleicht hilft es dir ja auch spickzettel oder ein Notizbuch zu führen. Kollegen helfen ja meist gerne und wenn du es direkt notierst musst du nicht nochmal nachfragen.

        Ansonsten musst du was sagen, wenn es dir zu viel wird. Das kann dein Chef nicht ahnen.

        Lg und Kopf hoch :-) aller Anfang ist schwer und es ist ja nur vorüber gehend.

      Sieh es doch als Herausforderung. Ist doch auch spannend und vielleicht auch mal von Vorteil, wenn du neues lernst.

      • (5) 23.07.18 - 05:57

        Eine Herausforderung ist es durchaus, jedoch bringen mir die Erfahrungen die ich dort sammle kein bisschen weiter, da ich nach meiner Schwangerschaft direkt wieder in den Op gehe und dann wieder gar nichts mit meiner jetzigen Arbeit zu tun habe.

        • Wer weiß, was die Zukunft bringt? Sei doch nicht so negativ! Und Einarbeitung ist nie etwas passives! Werd aktiv, fordere antworten ein, schreib deine Fragen auf! Vom jammern wird es nicht besser!

    Ehrlich sein. Feedback geben. Mitarbeitergespräch verlangen. Punkt für Punkt durchgehen, welche Änderungen geschehen müssen, damit du das auch packst. Dann übernimmst du eben weniger Aufgaben.

    Und deinerseits solltest du lockerer werden und nicht gleich das Schlimmste im voraus erwarten.

    • (8) 23.07.18 - 05:54

      Aber genau das ist ja mein Problem. Ich werde immer gefragt, ob alles gut ist ich sage nein und dann kommt als Antwort "Ach das packst du schon" wüsste nicht warum die Aussage sich ändern sollte nur weil man sich offiziell zusammensetzt. Alle Kollegen und auch die Etagenleitung wissen ja das ich überfordert bin spielen es aber runter.
      Das war schon vor meinem ersten Tag als ich äußerte, dass ich weder in diesem Bereich noch bei dieser Arbeit irgendwelche Erfahrung habe. Da wurde mir groß verspochen sie selbst (die Chefin) würde mich 2-3h einarbeiten. An meinem ersten Tag kam sie dann für 5 Minuten und sage wenn ich fragen hab könnte ich ja die anderen Fragen; mir wurde das Telefon übergeben und das wars dann mit Einarbeitung. Leute in anderen Abteilung beschweren sich bei mir das ich doch total deplatziert und unqualifiziert bin. Ich würde das alles gerne locker nehmen, aber wenn man sich jeden Tag überfordert und unnützig fühlt ist das nicht so einfach.
      LG

      • Auch wenn ich nur mutmaßen kann, dass dein „nein“ dann nicht deutlich genug war, ist natürlich auch nicht nett, dich da einfach nur so hinzusetzen.

        Dann würde ich an deiner Stelle jetzt mein Schicksal selber in die Hand nehmen! Frage konkret deine Probleme nach. Was musst du machen, wenn das und das passiert. Wie sollst du bei dem und dem reagieren. Wie kommst du in dem Programm dort und dorthin. Aktiv werden, wenn die Leute schon nicht auf dich zukommen. Das hilft dir nicht nur in deiner Situation, sondern bringt dir auch Pluspunkte gegenüber deinem Arbeitgeber ein.

        Und ja natürlich bringt dich diese Tätigkeit weiter! Auch wenn du sie später nicht fachlich im OP brauchen wirst. Aber es ist immer besser, die Hintergründe und Gesamtabläufe in einem Unternehmen kennenzulernen und dazu einfach mal in einer anderen Abteilung zu arbeiten. Und Softskills wie Selbstbewusst bringt es dir auch! Lass dich von den anderen Abteilungen nicht ärgern, wenn sie sich über dich aufregen. Sag ihnen klipp und klar, dass du gerade neu eingestiegen bist, dass du dies und das in Erfahrung bringst und dich dann so schnell wie möglich zurückmeldest. Punkt. Jeder ist am Anfang in seinem neuen Job überfordert und fühlt sich nutzlos. Aber man muss aus seiner Komfortzone rauskommen und sich nicht dem Jammern überlassen. Dann ist das erste Erfolgserlebnis auch umso schöner 😊

        • (10) 23.07.18 - 08:27

          Besser kann man es nicht sagen, aber ich glaub die te wollte mit ihrem Post etwas anderes hören 😅

          • (11) 23.07.18 - 12:44

            Nein ich möchte mich einfach über mein Thema unterhalten, weil es mich sehr belastet und ich denke es ist ok wenn ich auch auf mir gegebene Antworten reagiere. Weiß daher auch nicht wieso du meinst ich will etwas anderes hören und finde deinen Komentar auch wirklich unnötig.

            • (12) 23.07.18 - 13:51

              Für mich kommt es einfach anders rüber. Wenn man etwas wirklich will, dann sorgt man auch dafür dass es klappt. Das Gefühl vermittelst du einfach nicht. Kann mich ja auch täuschen.

              Ich bin da einfach anders. Ich liebe neue Herausforderungen und als ich damals die Abteilung gewechselt hatte, habe ich mein neues Team mit Fragen bombardiert und keine Ruhe gegeben bis ich es selbst konnte. Und bei mir auf Arbeit hat auch keiner Zeit stundenlang Händchen zu halten 😉

              • (13) 23.07.18 - 17:39

                Wenn ich so offen sein darf. Bei dir hört es sich so an ob du auch in diese andere Abteilung wolltest und das ist bei mir nicht der Fall. Ich wollte nicht da hin wo ich jetzt bin. Ich habe mich auch noch nie für ein Bürojob interessiert (und das ist jetzt nicht böse den Leuten gegenüber gemeint die das lieben). Deswegen hab ich auch nicht Krankenschwester sondern OTA gelernt aus Sorge von der Station nicht in den Op zu kommen. Und jetzt tatsächlich da zu sitzen wo ich nie sein wollte (und auch das weiß die Chefin) und da überfordert zu sein ist einfach blöd. Hätte vielleicht auch erwähnen sollen, dass diese Stelle extra für mich erschaffen wurde. Sie existierte vorher nicht. Die Kollegen die ich dort habe sind Krankenschwestern/pfleger, die selber viel zu erledigen haben und nicht die Zeit haben sich mit mir hinzusetzen und alles in Ruhe durchzugehen.
                Aber ich nehme aus den Antworten heraus das ich das vielleicht nochmal ansprechen muss auch wenn ich nicht glaube das dies etwas bringt (und dies ist einfach eine ehrliche Einschätzung von mir.) Aber es hätte ja auch durchaus sein können das jemand noch eine andere Idee hat. 😉
                LG

                • (14) 23.07.18 - 18:36

                  Ich hatte keine Ahnung was mich erwartet, also ob ich das wollte weiß ich nicht so wirklich 😅

                  Aber das die Stelle extra für dich erschaffen wurde, konnte man tatsächlich nicht rauslesen und es war auch nicht böse gemeint. Aber die nächsten 7 Monate nichts gegen das leid zu tun ist glaub ich keine Lösung. Suche das Gespräch, vielleicht gibt es etwas anderes für dich?

                  Und es ist gut, dass nicht jeder nur im Büro sitzen mag, andere könnten nicht im Op (Ich zum Beispiel) arbeiten 🤗

                  Versuch es trotzdem positiv zu sehen, vielleicht bringt dir das neue wissen irgendwann doch nochmal was.

              Nunja, manche Menschen sind halt selbstbewusster als andere. Und wenn man zu letzteren gehört, finde ich schon, dass man fragen kann und quasi nur von jemandem einen netten „Tritt in den Hintern“ braucht.
              Auf mich hat sie nicht den Eindruck gemacht, dass sie keine Lust hat sondern dass sie sich nicht anders zu helfen wusste, als eben still zu bleiben.

              Daher auch mein netter Appell, keine Anmache von wegen „Selbst schuld“ (überspitzt gesagt).

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