PKV vs. GKV fürs Kind

    • (1) 25.07.18 - 20:20

      Hallo ihr Lieben,

      ich suche jemanden mit unserer Konstellation und benötige Erfahrungen, warum ihr wie entschieden habt.
      Ich bin Beamtin und privat versichert, habe dementsprechend auch Beihilfe. Mein Mann ist Angestellter, gesetzlich versichert und verdient deutlich mehr als ich. Wir sind verheiratet und bekommen im Januar unser erstes Kind.

      Wie und warum habt ihr - die mit der gleichen Konstellation - euch entschieden, in welche KK euer Kind kommt? Was war euer für und wider? Lasst mich bitte teilhaben an eurer Erfahrung 😊

      Vielen Dank
      Nonja :)

      • Wir haben die gleiche Konstellation und uns bei beiden Kindern für die PKV entschieden und sind bis heute sehr glücklich damit.

        Negativ:
        - es kostet, bei uns ca. 40€ pro kind im monat
        - für deinen partner je nach arbeit/tarifvertrag keine oder nur weinger kind-krank-tage
        - bei mutter-kind-kuren bleibt man auf höheren eigenanteilen sitzen
        - Haushaltshilfe schwierig bis ausgeschlossen
        - hilsmittel nur nach pkv-katalog, der u.u. nicht alles abdeckt (wir haben da aber z.b. die gegenteilige erfahrung gemacht, während die schwägerin das inhaliergerät immer wieder aus der apo ausleihen musste, konnten wir es kaufen und es wurde alles erstattet)
        - kosten vorstrecken ind administrativer aufwand (hast du ja jetzt aber auch schon)

        Positiv:
        - bessere Leistungen (ostheopath, homöopathie, Einzelzimmer, chefarzt, zahnbehandlung, kieferortopädie etc.)
        - kürzere Wartezeiten und schnellere Terminvergabe (wir haben bei einigen ärzten den direkten Vergleich zu den kids meiner schwägerin und der unterschied ist tätsächlich enorm)
        - reine Privatärzte frequentieren, das machen wir mittlerweile dort wo es geht nur noch; alle Privatfachärzte die ich kenne haben reine Bestellpraxen, also keine Wartezeiten, Terminvergabe 1-2 Tage im Voraus, unsere private Kinderärztin vergibt akuttermine fix über eine onlineplattform und macht auch hausbesuche
        - manche kollegen behaupten, die ärzte würden sich auch mehr zeit nehmen, da fehlt mir aber der vergleich
        - wechseln in die gkv ist für das kind möglich mit statuswechsel, also studien- oder ausbildungsbeginn

        Puh mehr fällt mir jetzt grad nicht ein.

        • Osteopathie als esoterischen Unfug zu bezeichnen ist schon ne starke Nummer..... naja, muss ja jeder selbst wissen. Da es z.T. auch von GKV bezahlt wird, scheint es wohl messbare Erfolge zu geben, wie auch bei Akupunktur.

        Und das kann nur jemand schreiben der keine Erfahrung mit osteopathie oder dergleichen hat bzw. scheinst du an einen osteopathen geraten zu sein, der sein Handwerk nicht versteht .

        Wollte ich auch gerade schreiben! Wir bekommen als gesetzlich Versicherte ebenso am selben Tag nen Termin wenn es dringend ist oder aber nen Tag drauf. Selbst für MRT oder CT warte ich nie länger als ne Woche.
        Chefarzt? Erstens wozu? Zweitens ebenso erreichbar wenn gewollt.
        Homöopathie ? Wer es braucht....meine Hausärztin kennt sich blendend damit aus und unterstützt das auf Wunsch.
        Ich kann keinerlei Nachteile erkennen, ausser als ich in der Schmerztherapie war.
        Da bekam die Mitpatientin die privat versichert war jeden Tag ne Zeitung und beim Essen noch extra Joghurt und so Zeug. Aber die paar 💶 die es gekostet hat sich selbst diesen extra Joghurt oder Saft zu kaufen, rechtfertigen nicht die private Versicherung ;)

(11) 25.07.18 - 21:10

Die PKV kostet mich fürs Kind 30 Euro im Monat. Da ich getrennt vom Vater bin, wollte ich meinen Sohn nicht bei ihm versichert haben.

Bereut habe ich das nie. Mein Kinderarzt hatte eine 24h/7Tage die Woche Hotline. Und auch sonst gab es Termine für ihn immer im Handumdrehen.

Ich würde immer wieder die PKV wählen.

LG

  • (12) 25.07.18 - 21:22

    Bei uns gibt es auch für GKV-Versicherte Kinder meist noch am selben Tag Termine! Für Notfälle ist die Kinderärztin telefonisch erreichbar, ansonsten gibt es die kinderärztliche Notfallpraxis. Das ist kein Argument für oder gegen die PKV.

    • (13) 25.07.18 - 21:26

      Es ging doch um MEINE Erfahrung. Da kannst du doch nicht kommen und sagen "das ist kein Argument".

      Zumal ich bei Freunden beobachten konnte, dass die sehr wohl Probleme hatten, zeitnahe Termine zu bekommen.

      (14) 25.07.18 - 22:07

      Tja dann aber mit Wartezeiten von 2-3 stunden. Mit einem kranken Kind eine echte Tortur. Da ist das PKV versicherte Kind in einer reinen Bestellpraxis natürlich privilegiert.

      Beim Facharzt sind das dann nochmal ganz andere welten. Zuletzt bei der Kinderkardiologin gehabt, PKV-Kind Kontrolltermin in 4 Tagen, GKV-Kind im 3,5 Wochen.

      • (15) 25.07.18 - 22:11

        Wenn es einem Kind schlecht geht, wird es vorgezogen. Egal, ob PKV oder GKV.
        Und auf einen Kontrolltermin kann man warten, da gibt es keinerlei Notwendigkeit, den so schnell zu geben. Dadurch müssen dringende andere Patienten unnötig länger warten.

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