Steuerklasse in Elternzeit mit Elterngeld

    • (1) 28.07.18 - 09:18

      Hallo,

      welche Steuerklassen sind für uns am sinnvollsten, wenn folgende Bedingungen vorliegen?

      Frau: Elterngeld 1800 EUR
      Mann: Gehalt 3000 netto (zurzeit Steuerklasse IV / IV)

      Ich werde ein Jahr Elterngeld beziehen ab Oktober.


      Macht ein Wechsel auf 3 / 5 Sinn oder kommt es hier zu einer hohen Nachzahlung? Mein Einkommen vor dem Elterngeld liegt auch bei 3000 netto

      Danke

      • (2) 28.07.18 - 09:43

        Wir haben es uns ausrechnen lassen, wir müssten viel nachzahlen. Uns wurde davon abgeraten.

        Ihr könnt euch das in einem Steuerbüro beraten lassen. Keiner weiß hier, was ihr zum gegen rechnen habt.

        (3) 28.07.18 - 09:45

        Und man darf das hier auch nicht vergessen:

        16. Wird Elterngeld versteuert?

        Nein. Das Elterngeld selbst ist steuerfrei. Aber: Es kann trotzdem zu höheren Steuerzahlungen kommen: Das Elterngeld wird zum steuerpflichtigen Einkommen hinzugerechnet, um Ihren Steuersatz festzulegen. Der erwerbstätige Partner muss somit nur das Einkommen versteuern, jedoch mit dem Steuersatz, der für die Gesamtsumme gilt. Die Steuernachzahlung unbedingt miteinplanen

        Da du recht viel Elterngeld bekommst, würde ich 3/5 nicht nehmen. Ich denke die Nachzahlung wäre enorm auch wenn ich etwas absetzen könnt. Bei kleineren Elterngeldbeträgen macht 3/5 sicher Sinn, aber bei 1800 Euro schlägt der Progressions Vorbehalt knallhart zu.

      • Wann ist der genaue ET?
        für 2018 kann man in so einem Fall ziemlich beruhigt in 3/5 wechseln. Hintergrund: das Einkommen der Frau wurde bis zum Mutterschutz auf Basis des voraussichtlichen Jahreseinkommens besteuert, d.h. es wurde bereits zu viel Lohnsteuer vorausbezahlt.
        Mit einem simplen Steuerechner im Internet kann man sich die Belastungen inkl. Progressionsvorbehalt aus Muschugeld und Elterngeld ausrechnen. Das Ergebnis gibt die Steuerhöhe vor irgendwelchen Sonderausgaben oder Werbungskosten an, in der Regel dazukommen und sich positiv auswirken. Das reicht für eine Abschätzung der Steuerhöhe.

        Wenn es kein Problem ist, bleibt einfach bei 4/4. Damit muss man nur etwas länger auf sein Geld warten.

        Wie sieht es denn bisher aus? Bekommt ihr immer viel zurück? Dann könnt ihr bedenkenlos wechseln, wenn nicht, würde ich es so lassen.

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