Formalitäten und Papierkram

    • (1) 28.07.18 - 23:27

      Hallo ihr Lieben, :-)

      ich bin nun in der 35. SSW und ich frage mich, ob ich an alles denke,
      was die Formalitäten betrifft...

      Könnt ihr mir sagen, was bis wann von wem und wo eingereicht werden muss?
      (Bezügl. Mutterschutz, Elternzeit, Kindergeld, Papiere für Geburt und für danach usw.)
      Ich habe das Gefühl, ich vergesse noch irgendwas...#kratz

      PS: Ich bin berufstätig (jetzt in Mutterschutz) und verheiratet, falls das wichtig ist.

      Sorry, das ist sicherlich nicht der erste Thread mit diesem Thema,
      aber diese Frage wird ja nie "out".;-)

      Danke schonmal! #blume

      • Bei mir ist es jetzt schon 2,5 Jahre her mit den Anträgen aber soweit ich mich erinnere stellst du ALLE Anträge nach der Geburt, da du fürs Kindergeld und Elterngeld die Geburtsurkunde des kindes brauchst.
        Wie es mit Mutterschaftsgeld aussieht das müsstet du doch 6 wochen vor und 8 wochen nach der Geburt bekommen 🤔

        Ab November hab ich wieder die gleichen sorgen da kommt unsere zweite Prinzessin zur Welt. Deswegen werde ich mal die anderen Antworten abwarten 😉

        Liebe Grüße 😊

        • Hallo Valja22-karina2,

          vielen Dank für deine Antwort!#blume

          Für das Mutterschaftsgeld habe ich letzte Woche eine Bescheinigung über den voraussichtlichen ET von meinem FA bekommen und bei meiner Krankenkasse eingereicht.

          Nach der Geburt muss man -glaube ich zumidest- die Geburtsurkunde des Babys bei der Krankenkasse einreichen, um das Mutterschaftsgeld für die weiteren 8 Wochen nach Entbidung zu erhalten.

          Ich glaube, ich lege mir jetzt erstmal einen großen Ordner an und versuche alles,
          was man schon vor der Geburt machen kann, zu erledigen.#schwitz

          z.B. könnte man ja schon mal den Antrag für´s Kindergeld (soweit es geht) ausfüllen
          oder diverse Bescheinigungen für´s Elterngeld zusammensuchen.

          Bei manchen Sachen bin ich aber nicht sicher...
          Brauchen wir z.B. für irgendwas unsere Geburtsurkunden oder reicht unsere Heiratsurkunde aus?

          Na ja, bin auch gespannt, was die Mädels hier noch schreiben.:-)

          Alles Liebe für Dich! #winke

          • Die Heiratsurkunde alleine reicht nicht, das geht nur in Verbindung mit (deutschen) Geburtsurkunden. Einfacher ist der Registerauszug aus dem Standesamt der Eheschließung.
            Bei Geburt im Ausland oder nachträglicher Einbürgerung sind weitere Dokumente erforderlich.

            • (5) 29.07.18 - 13:44

              Das ist unterschiedlich von Kommune zu Kommune.

              Wir brauchen nur die Eheurkunde, da wir in der Stadt geheiratet haben, wo das Kind zur Welt kommt. Haben extra angerufen

    (12) 29.07.18 - 01:23

    Hallo,

    Mal gucken, ob ich das noch zusammen kriege.

    Mutterschutz - Termin des Beginn und Ende kriegst du ja von deiner Krankenkasse, da läuft ja alles, hast du geschrieben

    Elternzeit- spätestens 13 Wochen vor Beginn schriftliche beim AG einreichen. Denk dran, beantragt du unter 2 Jahre muss der AG einer eventuellen Verlängerung zustimmen, kann sie auch ablehnen. Beantragst du volle 2 Jahre, dann kannst du ohne Zustimmung auf 3 verlängern wenn nötig, oder verkürzen falls AG zustimmt. Vordrucke dafür findest du schnell im netz.

    Kindergeld - Antrag runterladen und schon weitestgehend ausfüllen, dort brauchst du auch eine Geburtsurkundenkopie (die kriegst du aber bereits für alle nötigen Anträge vom Standesamt, steht auch praktischerweise drauf" Geburtsurkunde für die Vorlage bei der Krankenkasse usw)

    Zur Geburt brauchst du deine Krankenkassenkarte und den mutterpass. Mehr nicht. Den Rest lässt im idealfall deinen Partner machen. Ansonsten sagt fur das Krankenhaus, was zu tun ist.

    Elterngeld - Antrag runterladen und schon weitestgehend ausfüllen. Du brauchst die lohnnachweise der letzten 13 Monate vor Entbindung und 1000 andere Kopien. Das steht aber alles auf dem Antrag drauf bzw. Kann telefonisch bei der Elterngeldstelle erfragt werden. Die brauchen auch eine Geburtsurkundenkopie für die Bearbeitung. Den Antrag solltest du innerhalb von 14 Tagen nach Geburt abgeben oder per Einschreiben schicken.

    Nach der Geburt musst du dich quasi aktiv nur um Kindergeld und Elterngeld kümmern. Den Rest kriegst du peu à peu zugeschickt.

    Hoffe, ich hab nichts vergessen. Es gibt im Netz aber auch Checklisten, da findest du entsprechende Zeitempfehlungen und Links zu den Formularen.

    LG
    gothicmum

    • (13) 29.07.18 - 02:26

      Hallo Gothicmum,

      vielen lieben Dank für deine Mühe!! #pro #freu
      Das gibt mir einen guten Überblick, echt toll!

      Dann leg ich mal los...:-)

      Liebe Grüße von Nachteule zu Nachteule ;-)

      • (14) 29.07.18 - 06:14

        Hallo,

        Eine Angabe war nicht ganz richtig.
        Elternzeit hat eine Frist von 7 bis höchstens 8 Wochen vor Beginn. Dh nach der Entbindung hast du 1 Woche Zeit um das Schreiben deinem AG zukommen zu lassen um nahtlos vom Mutterschutz in die Elternzeit zu gehen.
        Bei den anderen Details dazu bin ich mir nicht sicher, weil ich direkt 3 Jahre nehme. Verlängerst du die EZ hast du die angesprochenen 13 Wochen vor Ablauf der EZ Frist. Aber es ist einfach zB hier nachzulesen:
        https://www.elternzeit.de

        Nach der Geburt bekommst du die Geburtsurkunde des Kindes in 3-facher Ausgabe für die unterschiedlichen Stellen. Achte darauf, die richtig zu versenden! 😂 wir haben damals alles durcheinander geschickt, weil wir uns die gar nicht richtig angeguckt haben 😅 das gab ein Formalitäten-Roulette... 🙄

        Alles Gute!

        • (15) 29.07.18 - 09:18

          Warum so stressig? Die Elternzeit kann man auch vor der Geburt anmelden und reicht lediglich eine Kopie der Geburtsurkunde nadh Geburt nach.

          • Vor der Geburt ist nicht gültig, die Daten musst du eh später nachreichen, also warum nicht gleich ordentlich und gültig machen?!?
            Weniger stressig als zweimal.

            • Dann sollten sich das Land Baden Württemberg, die Porsche AG sowie die Daimler AG schnellstens den Prozess umstellen Bei allen drei Arbeitgebern wird die Anmeldung vor Geburt anerkannt und sogar unterstützt. Aber vielleicht sind das auch nur drei kleine Klitschen, die das so machen. Wie das richtige Unternehmen machen, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen.
              Einen Scan der Geburtsurkunde per Mail zu verschicken, ist nach der Geburt weniger Aufwand als einen ganzen Antrag auszufüllen, ggf. zu drucken und zur Post zu bringen. Innerhalb der einen Woche, die man womöglich noch im Krankenhaus verbringt. Aber vielleicht ist Stress für jeden etwas anderes.

              • Eine rechtliche Grundlage ist es trotzdem nicht und ein Beleg das es richtig ist, auch nicht im öD wird ja auch viel gemacht, was nicht dem Gesetz entspricht, also alles kein Beleg.

                Außerdem wird es ja erst interessant, wenn dann man was nicht passt und dann berufst du dich genau auf welches Gesetz, wonach das so ok ist?!?

                • Das ist tatsächlich eine gute Frage. Denn die Formulare der beiden erwähnten Firmen sind exakt so formuliert, dass eine Anmeldung vor Geburt ermöglicht wird. Auch die anschließende Bestätigung lässt keine Zweifel offen. Darin enthalten ist der Satz: "den tatsächlichen Beginn passen wir an den Geburtstag an".

        (20) 29.07.18 - 09:47

        Frist ist vor dem 3. Geburtstag immer 7 Wochen!

        Warum willst du dich so knebeln und so blöd sein und 3 Jahre gleich einreichen?!?

        Welchen Vorteil hast du? Ich kann dir nur viele Nachteile nennen und der Gesetzgeber sagt hat nicht umsonst, eine Festlegung muss nur für 2 Jahre sein!

        • (21) 29.07.18 - 10:56

          Entschuldige, aber wieso bin ich blöd, wenn ich direkt 3 Jahre einreiche?
          Um mich geht es hier überhaupt nicht. Die TE hat einen etwas falschen Hinweis zur Frist bekommen, den hab ich korrigiert.

          Ich nehme 3 Jahre, weil ich es kann 😉 ich will in den Betrieb nicht zurück und hab so genügend Zeit mir in Ruhe was Neues zu suchen. Das ist sowohl mir, als auch meinem AG von Anfang klargewesen.
          Und mein riesiger Vorteil ist, dass ich dadurch beitragsfrei bei der KK versichert bin und so ne Menge Kohle spare 😉

          Und beim nächsten Mal wäre es schön, wenn du mich nicht so von der Seite anfahren würdest, ohne, dass ich um Hilfe/ Tipps o.ä. gebeten habe. Inhaltlich war nämlich nichts auszusetzen an dem was ich der TE gesagt habe.

          Alles Gute!

          • (22) 29.07.18 - 11:40

            Natürlich ist inhaltlich etwas daran auszusetzen, 13 Wochen stimmen nicht und gleich 3 Jahre zu nehmen ist ziemlich dumm, weil es dich unflexibel macht.. 2 Jahre sind viel günstiger, das 3. Jahr kannst du dann noch anhängen, musst es aber nicht, kannst es auch beim neuen AG nehmen, kannst es nach einer weiteren Geburt nehmen oder es aufsparen und Vollzeit arbeiten, wenn es notwendig werden sollte.

            ****vom urbia-Team editiert. Bitte bleibt sachlich.****

            • (23) 29.07.18 - 11:47

              Finde ich nicht.
              Oder verfällt etwas von den 3 Jahren, wenn ich zB nach 1 Jahr einen neuen AG habe und dann dort den Rest „abfeiern“ möchte? Ich kann doch die Elternzeit beenden und den Rest später nehmen. Egal bei welchem AG, oder?
              Wenn das doch so sein sollte, dann hast du vllt Recht, aber die Art und Weise mich ungefragt als dumm, blöd und naiv zu betiteln ist einfach ein wenig drüber.

              • (24) 29.07.18 - 12:16

                Ja, natürlich verfällt dann der Rest. Genauso, wie du eben so auch auf keinen Fall den Anspruch hast, früher als in 3 Jahren wieder Vollzeit zu arbeiten.

                Und genau deshalb steht es so in allen Handreichungen, Merkblättern und sogar im Gesetz, dass man sich nur auf 2 Jahre festlegen muss.

                "? Ich kann doch die Elternzeit beenden und den Rest später nehmen. Egal bei welchem AG, oder?" Bei einem Elternzeitende ist immer der Rest verfallen, nur bei deinem jetzigen AG kannst du ihn bei einer erneuten Schwangerschaft einklagen. DAs ist übrigens auch der einzige Grund, warum du deine Elternzeit vorzeitig beenden dürftest ohne Zustimmung des AG.

                Und ungefragt:
                Du schreibst in einem Forum, wenn du keine Antworten haben möchtest, dann darfst du hier eben nicht schreiben!

(25) 29.07.18 - 08:58

Fast richtig!

Elternzeit muss man nur 7 Wochen vorher anmelden 🤗

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