Jobwechsel.Tochter kommt in die erste Klasse...Betreuung bis 15 Uhr

    • (1) 30.07.18 - 00:37

      Hey ihr Lieben...


      mein Kopf ist gerade so voll, ich bin müde und kann einfach nicht schlafen. Der Grund: jobwechsel...Kinder..... Ich war jetzt 10 Jahre bei einem Zahnarzt. Arbeite zZ 4 halbe Tage die Woche, die Kinder habe ich bisher von 08.30 Uhr bis 13.30 in Kiga gebracht. Alles recht entspannt und gut organisiert.

      Nun hatte ich im Januar eine interessante Stellenanzeige gelesen und mich daraufhin dort beworben. Einfach mal so, um zu sehen wie es denn so um mich steht und auch weil ich gerne beruflich etwas anderes wollte.

      vor 2 Wochen dann plötzlich der Anruf, man hätte dort eine Stelle für mich- Abrechnung , Anmeldung etc. diese Stelle hat mich in allen Punkten total angesprochen.

      Das Team ist toll, die Chefs sind super nett und ich habe mich sofort total wohl gefühlt.

      doch jetzt kommt der Haken. ich müsste 30 Stunden die Woche arbeiten. von 8.30-14.30 Uhr täglich. dh ich muss meine Kinder jeden Tag bis 15.00 Uhr betreuen lassen. Meine Tochter kommt jetzt in die Schule, das wird also eine riesige Umstellung für uns alle. Dazu kommt, das wir jetzt seit 5 Wochen einen Welpen haben.........

      Ich habe die Stelle erstmal angenommen, mit dem Hintergedanken: wenn es nicht klappt, dann klappt es nicht-aber dann habe ich es wenigstens versucht.

      Doch jetzt habe ich (sobald ich zur Ruhe komme) einfach nur ein super schlechtes Gewissen meinen Kindern gegenüber. Ich stelle sie jetzt hinten an, es bringt für die Beiden eigentlich keine Vorteile-sondern eher Nachteile, da ich ja länger arbeite und natürlich Haushalt , Einkäufe und Co nicht mehr erledigen kann,wärend die beiden betreut werden....

      was sagt ihr dazu? wer von euch hat eine ähnliche Arbeitszeit und kann mir seine Erfahrungen sagen? soll ich es lieber lassen?

      die Vorteile an dem Job sind: etwa 600 € Netto mehr und ein Job der mir wirklich gefällt!

      ich freue mich auf eure ehrliche Meinungen!!

      Liebe Grüße

      Lotti

      • "...Haushalt , Einkäufe und Co nicht mehr erledigen kann,wärend die beiden betreut werden...."

        dann nimmst du sie eben mit zum Einkauf und Haushalt kann man ebenso mit Kinder erledigen #schein

        warum das ein Nachteil sein soll erschließt sich mir nicht zumal die Arbeitszeit von
        8.30-14.30 Uhr täglich wirklich gut vertretbar ist.
        Gibt weitaus schlimmeres #zitter

      (4) 30.07.18 - 07:40

      Also eine Betreuung gerade als 1. Klässler bis 15 Uhr finde ich absolut vertretbar. Zumindest wenn das Kind nicht mehrfach die Woche noch andere nachmittags Aktivitäten hat. Also Sportvereine, Therapien usw.

      Du darfst auch nicht vergessen, dass die Kinder in der Betreuung meist schon die Hausaufgaben machen und dann noch Zeit haben mit ihren Freunden zu spielen. Wenn sie dann nach Hause kommen ist das quasi schon mal "erledigt " .

      Bei Kindergarten Kindern kann man sich drüber streiten ... aber 15 Uhr ist ja auch noch eine ganz humane Uhrzeit. Geht dein Kind denn gerne in den Kindergarten?

      Dann darfst du nicht vergessen, dass du auch insgesamt glücklicher und zufriedener sein wirst, wenn du die Stelle die dir so sehr gefällt antrittst. Das strahlt sich dann auch auf deine Kinder aus.

      Und mehr Geld ist ja auch nicht zu verachten. Die Zeit die einem dann bleibt (Was ja immer noch genug ist) kann man spätestens am Wochenende mit schön vielen zoobesuchen, Schwimmbad etc verbringen. Ist ja leider heute fast alles wahnsinnig teuer geworden.

      Also ich würde es auf jeden Fall versuchen und dem ganzen seine Zeit geben. Es heißt nicht ohne Grund "Probezeit ". Nimm dir das halbe Jahr, probier es aus und versuche einen Rhythmus reinzukriegen. Vielleicht kann zb auch dein Mann einmal pro Woche einkaufen? Oder vielleicht kann die Oma die Kinder einmal pro Woche abholen, damit du eben Besorgungen erledigen kannst? Ansonsten eben Kinder mitnehmen.

      LG und viel Spaß bei der neuen Stelle 🤗

    • Hallo,

      es gibt Leute die weitaus mehr arbeiten und die schaffen das auch. Und mehr Geld schadet nicht.



      vg
      novemberhorror

      (6) 30.07.18 - 08:44

      Sorry wenn ich das so schreibe, aber das ist für mich ein ganz normaler Arbeitstag und mein Sohn ist etwas mehr als zwei Jahre alt. Er ist von ca. 8.00-14.30 Uhr beim Tagespapa und ich finde das nicht schlimm. Meine Tochter wird genauso betreut werden, wenn ich wieder anfange zu arbeiten.

      Haushalt und einkaufen gehen kann man zur Not auch noch abends, wenn die Kinder schlafen. So mache ich das jedenfalls und habe nicht das Gefühl etwas zu verpassen. Bzw. man kann zwischendurch mal etwas machen, wenn die Kinder spielen. Meine Kinder gehen auch sehr gerne mit mir Einkaufen. Mein Sohn bekommt so einen Kindereinkaufswagen und das findet er toll.

    • Hallo.

      Ich arbeite auch 30 Stunden pro Woche + Krankheits- u. Urlaubsvertretung.
      An manchen Wochen arbeite ich somit Vollzeit.
      Das war auch schon immer so. Seit die Kinder je 8 Wochen alt waren. Ging halt nicht anders.

      Wieso müssen die Kinder betreut werden, um Haushalt und Einkauf hinzukriegen?? Sie sind doch keine Babies mehr, die beide gleichzeitig auf dem Arm gehalten werden müssen nebenher....

      Ihr könnt morgens gemeinsam das Haus verlassen, nach der Arbeit holst du beide (das Schulkind hat evtl. die Hausaufgaben bereits erledigt) und auf dem Heimweg geht ihr gemeinsam einkaufen.

      Großputz und Großeinkauf wird bei mir am WE erledigt.

      Ihr habt mehr Kohle zu Verfügung und habt immer noch ne Menge gemeinsame Freizeit.

      Sie werden betreut, während du arbeitest und somit auch ihren Lebensunterhalt verdienst. ICH hätte eher ein schlechtes Gewissen, wenn sie betreut werden würden, damit ich in Ruhe die Bude putzen oder einkaufen gehen könnte.#gruebel


      Wünsche Dir viel Freude am neuen Job! #winke

      Vergessen:

      Das größere Problem scheint mir doch der Welpe zu sein?!?!? #zitter

      Hast du jemanden, der mit dem Kleinen zwischendurch mal raus geht, bis ihr heimkommt??

      Hallo,

      Ich finde du hattest bis jetzt echt puren Luxus!
      Ich war immer 34h arbeiten und habe mein Kind von 7-15.30uhr betreuen lassen. Einkauf, Hausputz, Wäsche alles nach der Arbeit oder am WE!

      Ich würde die Stelle annehmen, mich über die 600€ netto riesig freuen.

      Gewöhn deinem Welpen schnell an auch mal alleine zu sein.... oder klappt das schon?
      Vielleicht hast du jemanden, der mittags mal nach ihm schauen kann?!
      Ansonsten früh raus mit ihm, auspowern (dem Alter entsprechend!) und dann ab zur Arbeit. Vielleicht noch was zur Beschäftigung hingelegt ;) aber sei bitte auch nicht böse, wenn er mal nicht sauber ist bis du kommst :)

      Lg

      (10) 30.07.18 - 09:28

      Ich kann über solche Gedankengänge nur den Kopf schütteln und frage mich wirklich, ob das Dein Ernst ist.
      Millionen von Frauen arbeiten Vollzeit, weil sie das selbst wollen oder müssen. In vielen anderen europäischen Ländern ist das ganz normal, sogar direkt nach den 8 Wochen Mutterschutz! Guck mal nach Frankreich oder die Schweiz.

      • (11) 30.07.18 - 11:43

        oh, wieso Kopf schütteln? ich mache mir doch nur Gedanken darum und wollte gerne Erfahrungen von arbeitenden Mamas haben.
        das ist ja nichts verwerfliches worüber man den Kopf schütteln muss ;-) schlimmer wäre es doch, wenn man sich darüber überhaupt keine Gedanken macht, oder?
        mir ist schon klar das es einigen Ländern anders geregelt ist. hier wird man aber desöfteren schon schräg angeschaut, wenn man seine Kinder unter 3 Jahren betreuen lässt-und da spreche ich aus Erfahrung.
        wieviel Diskussionen ich mit meiner Schwiegermutter geführt habe, wieso ich ÜBERHAUPT arbeite, da es finanziell kein MUSS ist. sie zb sieht mich lieber ganztags zuhause....
        und wenn man in so einem Umfeld wohnt und die meisten Mamas wenn überhaupt 4 Stunden täglich arbeiten oder ihre Kinder um 12 von oma und Opa abholen lassen , fühlt man sich (bzw ich mich) dann schlecht, weil man aus aus "Egoismus" die Kinder länger betreuen lässt.

        • (12) 30.07.18 - 11:53

          Also ich habe diese Erfahrung nicht gemacht, daher meine Verwunderung. Wo lebst Du denn? Im tiefsten Bayern? Mich hat noch nie jemand komisch angeschaut, warum ich nach einem Jahr EZ wieder arbeiten gegangen bin, übrigens gleich mit 30h/Woche und später dann mit 37h/Woche. Und ich kenne auch niemanden, der länger als 2 Jahre zu Hause geblieben ist. Die meisten gehen nach einem Jahr wieder arbeiten und einige auch gleich Vollzeit. Dass die ältere Generation das noch anders sieht - ok. Aber für die junge Generation ist das doch nun echt normal.
          Was sind denn genau Deine Befürchtungen? Also ich frage wirklich, weil ich mir nicht vorstellen kann, was Du Dir da für Probleme vorstellst.
          Ich kenne auch zwei Familien, da kommt der Erst- und Zweitklässler nach der Schule nach Hause, hat einen eigenen Schlüssel, macht alleine Hausaufgaben und 2 Stunden später kommt erst die Mutter nach Hause. Klappt auch.

          • (13) 30.07.18 - 12:14

            tiefste Bayern nicht, aber tiefste Provinz:-p
            ich habe Angst das meine Kinder mir das irgendwie übel nehmen. aber ich sehe schon, woanders ist es nicht anders :-)

            • (14) 30.07.18 - 12:21

              Hmmm, was heißt übel nehmen. Natürlich ist es erstmal eine Umstellung für alle. Sie müssen sich ja dann auch erstmal dran gewöhnen, dass Du weniger Zeit hast. Und vielleicht wird auch mal was liegenbleiben oder verschoben werden müssen, weil Du eben gerade nicht sofort parat bist. Aber das ist nichts, was man Kindern nicht zumuten kann! ;-)
              Und wer weiß, vielleicht findet es Deine Tochter sogar mal ganz cool, wenn sie allein zu Hause bleiben darf, während Du einkaufst. Sie ist ja nun auch (bald) kein Kindergartenkind mehr, sondern man kann ihr mehr Verantwortung geben und das macht Kinder ja auch stolz. :-)

              Kinder nehmen einem eher übel, wenn man ihnen vorgelebt hat, dass Frauen ewig zu Hause bleiben und nicht vollzeit arbeiten können

              • nagut, Vollzeit käme für mich nicht in Frage (solange es aufgrund von Finanzen kein muss ist)
                ich möchte ja selber gerne ab Mittag zuhause bei den Kindern sein :-) das muss dann aber jeder selber wissen.
                aber das werden die Kinder wohl kaum irgendjemandem übel nehmen.... meine Mutter war ab Mittag auch zuhause und wir fanden das toll!

          "Wo lebst Du denn? Im tiefsten Bayern? "

          Lach...... ICH lebe im tiefsten Bayern. Und man stelle sich vor: Wir springen nicht den ganzen Tag in Dirndl und Lederhose jodelnd von Bergspitze zu Bergspitze. Wir arbeiten!!! Und zwar überwiegend BEIDE Elternteile, weils finanziell auch gar nicht anders gehen würde.

          Die Kinder sind dann entweder bei den Großeltern oder werden fremd betreut - auch im tiefsten Bayern. Sonst könnte es sich Bayern auch gar nicht leisten, die anderen Bundesländer finanziell so mitzureißen.... ;-)

          #winke

          • Deswegen hatte ich ja auch meine Verwunderung ausgedrückt, dass die TE von anderen Leuten schräg angeschaut wird, dass sie überhaupt ein paar Stündchen arbeiten geht. Die Phrase "tiefstes Bayern" sollte kein Angriff sein und hätte ich genauso ersetzen können durch "tiefste Provinz".

            • Habs auch nicht als Angriff aufgefasst.

              Zudem halte ich es ehrlich gesagt immer für eine Ausrede, wenn jemand behauptet, er würde "schief angeschaut" wenn er arbeiten geht. Ist wohl eher so ne Art Selbstschutz.;-)

              #winke

              • ehm, Selbstschutz? behaupten?
                sehe ich nicht so. aber das spielt doch in dieser Diskussion auch nicht wirklich eine Rolle , oder? ich für mich fühle mich zumindest jetzt nicht 100% wohl dabei den Kindern gegenüber. das hat doch nichts mit sowas zutun:-) wollte eigentlich nur gerne etwas bestärkt werden , mehr nicht!
                und nicht das jemand meine Gefühle nicht nachvollziehen kann oder Reaktionen anderer nicht

      (21) 30.07.18 - 19:14

      und wenn man in so einem Umfeld wohnt und die meisten Mamas wenn überhaupt 4 Stunden täglich arbeiten oder ihre Kinder um 12 von oma und Opa abholen lassen....

      Das würde ja bedeuten, Ihr habt weder für Kleine als auch für Schulkinder gar keine Betreuungsmöglichkeiten.
      Denn nur für Deine Kinder wird eine Betreuung ja nicht eingeführt, es müßte ja ein weiterer Bedarf vorhanden sein.

      • (22) 30.07.18 - 22:26

        mensch du hast ja Haare auf den Zähnen.jetzt mal ehrlich, ich brauche mir das doch nicht ausdenken! meinst du, ich hätte Zweifel, wenn die Mehrzahl der Mütter solche Arbeitszeiten hätten?
        .. natürlich gibt es auch welche die die Betreuung brauchen, aber die Mehrzahl eben nicht! das kannste ja einfach so mal glauben und nicht gleich in Frage stellen ;-) ausserdem geht es überhaupt gar nicht darum, sondern (schon mehrmals geschrieben) darum, das ich einfach ein paar Bedenken hatte.

        • (23) 30.07.18 - 23:42

          Wir haben zu der Kita-Zeit unserer Tochter ein paar Jahre auf dem Land gelebt.
          Dort haben kaum Mütter gearbeitet.
          Es gab auch tatsächlich nur Kita-Zeiten von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

(24) 30.07.18 - 10:15

Du wirst hier die Kommentare von Vollzeit arbeitenden Müttern bekommen, für die Betreuung bis 15 Uhr ein Traum wäre - so wie von mir - und von Müttern, die zu Hause sind oder hobbymäßig arbeiten, weil es für sie ein No-Go wäre...

Ich finde 600€ sehr viel Geld, ein Job der einen anspricht und fordert ist nochmal doppelt soviel wert.

Ich sehe überhaupt keine Probleme - außer den Hund. Dem gegenüber solltest du ein schlechtes Gewissen haben, wenn er tatsächlich 7-8 h allein wäre. Aber das kann man ja hier nicht raus lesen.

(25) 30.07.18 - 10:56

Es scheint die Betreuung so doch aber bei euch zu geben, also sehe ich da gar kein Problem. Viele würden sich wünschen, dass sie Betreuungen bis 15 Uhr für 1. Klässler bekommen.

Und evtl. kann man ja vor der Arbeit noch ein bisschen Haushalt machen (je nach Weg) so mache ich es jedenfalls jetzt oft.

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