Mutter-Kind-Kur als Beamtin

    • (1) 31.07.18 - 22:37

      Hallo,

      wer kennt sich etwas in folgender Thematik aus?

      Mein Freundin ist Beamtin (70% beihilfeberechtigt, 30% Debeka) und möchte mit ihrem Baby, welches von Geburt an ständig an Infekten der Atemwege leidet, an die Nordsee/Ostsee zur Kur fahren. Das Baby ist bei der DAK versichert.

      Kann mir jemand Tipps geben oder hat jemand in gleicher/ähnlicher Konstellation Erfahrungen damit gemacht?

      • Hi,

        bin auch Beamtin, aber der Kleine ist bei mir mit versichert. Ich würde in ihrem Fall einfach mal beide Krankenkassen und die Beihilfe anrufen, wie das vonstatten geht.
        Sie wird bestimmt bei den KK jeweils Anträge einreichen müssen und da es ums Kind geht wird schätzungsweise die DAK etwas suchen.
        Ob man sich da einen Ort wünschen kann - keine Ahnung.
        Am besten sie ruft wirklich mal dort an.

        Und noch etwas aus der Erfahrung meiner Mutter: niemals bei der DAK versichern! Braucht man tatsächlich mal etwas, stellen die sich bei allem quer. Das sagen auch viele Arztpraxen und Sanitätshäuser. Ich würde nochmal nach einer anderen KK schauen

        Bei mir (BW) läuft das so:

        Anruf bei der Beihilfestelle für deinen Antrag. Der wird dann zugeschickt.

        Gleichzeitig eine Kurklinik auswählen, mit dieser einen KurTermin ausmachen. Den Antrag zusammen mit dem HausArzt und Kinderarzt ausfüllen (da muss auch Klinik udn Zeitraum rein).

        Ausserdem beim AG Antrag stellen, dass keine dienstlichen Gründe dem Ganzen entgegenstehen.

        Ausgefüllten Antrag plus Unbedenklichkeitserklärung vom AG zur Beihilfe schicken und auf Antwort warten.

        Ob die Debeka sich auch an den Kosten beteiligt hängt vom Vertrag ab. Bei uns zahlt sie Tagegeld.

        Dazu muss ich nach der Kur Rechnung und Abschlussbericht der Kurklinik zur Debeka schicken.

        Alles Gute!
        S.

      Wenn es ums Kind geht ist eine Mutter-Kind-Kur falsch! Da geht es nämlich um die Mutter und das Kind ist Beiwerk. Außerdem ist die Ansteckungsgefahr in solchen Häusern recht hoch. Für solch ein Kind also negativ.

      Für das Kind wäre eine Reha sinnvoll. Die geht in der Regel über die Rentenversicherung. Da müßte man schauen welcher Träger zuständig ist. Der vom Vater? Zahlt die RV nicht, wäre die DAK dran.

      Sie soll sich mal nach Rehas erkundigen und dann gezielt bei einer Einrichtung nachfragen.

      LG,
      Hermiene

      • Das eine Mutter-Kind-Kur nicht das richtige ist, wenn es um das Kind geht, hast du ja schon richtig dargestellt.

        Wenn das Baby die in den ersten Jahren eigentlich normalen Infekte hat, ist auch die Frage ob eine Reha nicht auch etwas zu viel ist. Die Kleinen nehmen halt gerade wenn sie ggf. in KiTas oder bei Tageseltern sind viele Infekte mit.

        Ich würde erst einmal über einen Urlaub an der See nachdenken ggf. auch erst einmal der eine Elternteil eine Woche, dann 2 Wochen alle zusammen und dann der andere Elternteil alleine eine Woche, so dass das Kind sogar auf 4 Wochen kommt.

        VG

    Wird sie nicht kriegen, weil es ums Baby geht, und die MuKi-Kur ist für die Mutter.

    Sie soll einfach in den Urlaub fahren und fertig.

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