Beschäftigungsverbot Grenzgänger Schweiz

    • (1) 01.08.18 - 19:40

      Hi 😊

      Ist unter euch jmd der ist mit einen BV für Grenzgänger in der Schweiz aus?
      Aufgrund verschiedener Komplikationen in meiner SS würde meine Frauenärztin mir ein BV ausstellen wollen. Da ich meinen Arbeitsplatz in der Schweiz habe und täglich pendle habe ich versucht mich zu informieren. Abscheinend habe ich die gleichen Rechte wie bei einem BV in Deutschland, da ich meinen Hauptwohnsitz in Deutschland habe. Hatte dies schob jemand von euch und kann mir diese Information bestätigen? Ansonsten würde es auf eine Krankmeldung herauslaufen. Damit würde ich finanziell natürlich schlechter bei rum kommen.

      Herzlichen Dank und liebe Grüße

      • Warum bitte sollten für dich als Arbeitnehmererin in der Schweiz andere Regeln gelten, als für deine Arbeitskolleginnen nur weil du aus Deutschland kommst?

        • Sei doch nicht gleich so unfreundlich. Es geht darum das ich meinen Wohnsitz in D habe, in D krankenversichert bin. Deshalb steht mir auch Elterngeld zu. Und genau deshalb sind für mich auch anderr Bestimmungen teilweise zutreffend. Wenn du mir keine Antwort auf meine Frage geben kannst, musst du auch nicht antworten. Herzlichen Dank

      Dir ist aber auch bewusst, dass du 16 Wochen nach der Geburt wieder arbeiten musst? Ausser du nimmst unbezahlten Urlaub oder kündigst.

      • Ja das ist mir klar. Stell dit vor, darüber hab ich mir sogar Gedanken gemacht als ich damals in der Schweiz angefangen habr zu arbeiten. Jedoch werde ich nach der Schwangerschaft wieder in Deutschland einen Job haben und somit auch erstmal Zuhause bei meinem Kind sein. Das ist geklärt und geregelt.
        Von Seitens meines Berufes kann mir.mein Chef eine andere Position bieten, weshalb ich nicht davon ausgegangen bin das ich nicht mehr arbeiten gehen kann und ein.BV zur Sprache kommt. Aber aus verschiedenen gesundheitlichen Gründen ist das jetzt so.

    Hallo,
    vorab: ich habe keine persönlichen Erfahrungen mit dem BV, nur im Zusammenhang mit grenzüberschreitendem Arbeiten D-CH. Meine Gedankenanstöße sind somit ohne Gewähr. Hier gibt es einige Userinnen, die sich sehr gut mit den rechtlichen Aspekten des BVs auskennen, die werden dir in diesem Punkt sicher weiterhelfen können.

    Da du in D deinen Hauptwohnsitz hast, gehe ich davon aus, dass du auch in D krankenversichert bist. Dann wäre deine KK sicherlich ein Ansprechpartner, meines Wissens wickelt die das über eine Umlagekasse ab.

    Ich würde mal bei deiner KK nachfragen - sicherlich werden die dir das nicht sofort beantworten können, aber du wirst auch nicht die erste in dieser Situation sein ;-)

    Meine Erfahrung mit der Abklärung von grenzüberschreitenden rechtlichen Belangen ist, dass man sich alle Informationen zusammenpuzzlen muss, weil es niemanden gibt, der über alle Aspekte Bescheid weiss. Dranbleiben lohnt sich da.

    Sag doch bitte Bescheid, wenn du mehr weißt, auch wie sich das bzgl Elterngeld/Elternzeit verhält, ich erweitere nämlich gerne mein Wissen über D-CH-rechtliche Regelungen.

    Alles Gute und eine schöne Schwangerschaft, c

    • Vielen Dank für deine nette Antwort :)

      • ;-) du bist ja wahrscheinlich in D freiwillig versichert (über Arbeitgeber geht ja nicht)?
        Nach meinem Wissensstand zahlt in D der Arbeitgeber deine Gehälter und holt sich das Geld aus der Umlagekasse zurück. Möglicherweise ist es in deinem Fall so, dass du das Geld direkt von der Umlagekasse bekommst, weil dein CH-Arbeitgeber das nicht für dich abwickelt.

        In der CH wärst du in Ermangelung eines BVs bei deiner Indikation wschl 100% krankgeschrieben - kenne das von einigen, dass sie nicht bis zur Entbindung 100% gearbeitet haben. So wie ich das verstanden habe, hatten sie dadurch keine finanziellen Nachteile - die Rechtslage bzgl Krankengeld ist in der CH natürlich eine andere als in D.
        Aber auch hier ohne Gewähr, ich persönlich hatte glücklicherweise bisher weder in CH noch D mit Krankengeld oder BV zu tun.

        Liebe Grüße, c

        • Du bist ja ziemlich auf dem richtigen Weg 😊 Habe heute eine Antwort darauf von meiner KK erhalten. Das ganze geht, es kommt allerdings darauf an was der AG für seine Mitarbeiter abgeschlossen hat. Genau. Ansonsten läuft es auf eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit heraus.

Für dich gelten die Schweizer Regelungen, da gibt es eine Broschüre Mutterschaft Schweiz von der Seco. Dort bei den Schweizer Behörden kansnt du dich über die Möglichkeiten erkundigen.

Auf jeden Fall gibt es in Deutschland keine Wahlmöglichkeit zwischen AU und BV. Finanzielle Erwägungen spielen bei der Wahl, die allein der Arzt zu treffen hat, keine Rolle.

  • Es geht mir nicht darum mir das auszusuchen was finanziell besser für mich ist, es ging darum herauszufinden ob ein BV überhaupt möglich ist. Ansonsten läuft es einfach auf eine AU heraus und natürlich mache ich mir über den finanziellen Aspekt Gedanken dazu muss ich mich aber erst mal grundsätzlich informieren und über meine Möglichkeiten Bescheid wissen.

    Laut meiner KK kann ein BV ausgestet werden. Es kommt aber u.a. darauf an ob der AG in diesem Falle zB mit einer Versicherung die Lohnfortzahlung abgesichert hat. Diese Versicherung wiederum würde dann die Lohnfortzahlung mit einem Tagesgeld abwickeln. Dazu muss man aber im Arbeitsvertrag nachsehen was geregelt ist und deshalb ist das nie pauschal zu beantworten. Hoffe ich konnte das soweit erklären und somit wären meine Fragen euch auch beantwortet.

    Danke für eure Antworten. Auch wenn ich es nicht hilfreich finde wenn manche einfach nur ihre Meinung dazu abgeben. Das hilft keinem weiter. Man muss na nicht zu jedem Beitrag seine Meinung abgeben wenn man keine Ahnung davon hat :)

Top Diskussionen anzeigen