Beschäftigungsverbot

(11) 10.08.18 - 17:34

Waren deine Blutungen stark?
Ungefähr jeder 5. Post handelt von Blutungen in der Frühschwangerschaft, die ganz harmlos sind und deren Ursache man nicht herausfinden kann (bei mir übrigens auch). Meistens wird Progesteron verschrieben, was gut hilft. Manche Körper brauchen länger für die Hormonumstellung, manche weniger lang.

Nicht böse gemeint, aber ich wundere mich nur, dass dein Arzt dich sofort ins BV schickt, aber es kann bei dir natürlich ja auch deutlich schlimmer sein, als bei dem Rest von uns. 🤷‍♀️

  • (12) 10.08.18 - 18:20

    Blutungen, egal wie schlimm sind eigentlich auch kein Grund für ein BV. Da man mit Blutungen ja nicht arbeitsfähig ist, dies aber Voraussetzung für ein BV ist.

    Aber da die Kassen eh kaum prüfen, wird auch dieser Ärztin nix passieren.

(13) 10.08.18 - 19:01

Ich frag mich immer wann bei manchen Mädls hier überhaupt gerechtfertigt wäre ein BV zu bekommen. Vermutlich nie!!!

Ich muss klar sagen, sei froh das du solch eine tolle Ärztin hast die auf Nummer sicher geht und eine Gefahr für dich oder dein Kind sieht. Also genieße deine Schwangerschaft und hab kein schlechtes Gewissen, nur weil manche hier wieder Stunk machen und deine Ärztin am liebsten anzeigen würden.

Es geht ja DEUTLICH hervor das du gerne arbeiten möchtest, aber Manche müssen zu ihrem Wohl mal gezwungen werden.

Alles Gute dir!

  • (14) 10.08.18 - 20:17

    Du kannst scheinbar zwischen "Stunk machen" und sich einfach gerne an geltende Gesetze halten wollen nicht unterscheiden.
    Gesetze sind nun mal nicht dafür da, um so ausgelegt zu werden, wie sie einem gerade passen.
    Und das ist weder böse gemeint noch sonst was.

    Häh? 😅 wer spricht denn von anzeigen??
    Also erst mal locker durch die Hose atmen!

    Ein BV ist nicht nur für mich sondern GESETZLICH dann gerechtfertigt, wenn entweder medizinisch Gefahr für Mutter oder Kind besteht (vom Arzt ausgestellt) oder wenn der AG, NACHDEM er die Gefährdungsbeurteilung an die Schwangerschaft angepasst und festgestellt hat, dass der bisherige Arbeitsplatz nicht geeignet ist, der Schwangeren keinen schwangerschaftsgerechten Arbeitsplatz bieten kann.

    Und ich habe geschrieben, dass es auch gut sein kann, dass die Blutungen besonders stark waren, aber auch dann muss schon der Verdacht bestehen, dass dies aufgrund der Tätigkeit der Fall ist. Wenn ich im Büro arbeiten würde und diese Blutungen hätte, ist das glaube ich selbsterklärend, dass dies nicht von der Tätigkeit kommen kann. In dem Fall also eine AU und kein BV.

    Das ist nun mal die rechtliche Lage und hat nichts mit einer persönlichen Meinung oder Gönnen zu tun.

    Je mehr ungeprüfte oder voreilige BVs erteilt werden, desto kritischer prüfen die Krankenkassen, da diese das Gehalt weiterhin zahlen müssen. Bis es irgendwann so stark eingeschränkt wird, dass nur noch die härtesten Fälle eines bekommen und andere eben nicht, obwohl sie eines bräuchten.

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