Versicherung Kostenerstattungsprinzip

    • (1) 13.08.18 - 11:41

      Hallo,
      Wer kennt bzw hat das Kostenerstattungsprinzip?
      Die Kinder und ich waren bisher immer Privatversichert. Jetzt muss ich ab 1.9. in die Gesetzlicheversicherung.

      Es gibt zb von deder HUK in Kombination mit der Barmer das sogenannte Kostenerstattungsprinzip. Man zahlt monatlich pro Kind ca 40€ und ist „privat versichert“, kennt jemand das und lohnt sich das? Ich bin noch nicht so ganz sicher ib das Abzocke ist oder ob das lohnt...
      Leider kenne ich niemanden der das macht.
      Die Versicherungen sind auch nicht so davon begeistert weil es einen Mehraufwand für Sie bedeutet... also wird es auch nicht so sehr von Ihnen empfohlen.

      Ich habe nur Bedenken das ich für die Kids nicht schnell genug Termine bekomme. Jetzt als Privatpatient war das nie ein Thema, habe meist sofort einen Termin bekommen...

      Viele Grüße und Danke

      Alexandra:)

      • Hi,
        ich bin immer schon freiwillig gesetzlich versichert und hatte nie ein Problem zeitnah Termine zu bekommen.

        Kostenerstattung kannst Du bei jeder gesetzlichen Krankenkasse wählen. Wie das genau funktioniert, weiß ich aber leider nìcht.

        Viele Grüße
        die Landmaus

        Wir sind freiwillig gesetzlich versichert und absolut zufrieden mit den Leistungen. Das Kostenerstattungsprinzip ist mir zu umständlich, habe mich da nicht weiter befasst.
        In Bezug auf Termine hatten wir bisher (mit 5 Kindern, einer davon chronisch krank) nie große Probleme. Nur auf den Ersttermin beim Kinderpneumologen in einer anderen Klinik mussten wir 6 Monate warten, hätten wir aber auch als Privatpatient, da es an der Terminvergabe der Lungenfunktionsabteilung lag. Aber da waren wir so lange beim alten Kinderpneumologen, waren also versorgt.
        Dringende Termine gab es immer zeitnah, und alles andere kann warten.
        Ich würde und werde mich als Ärztin nie privat versichern, das ist reine Abzocke! Den Patienten wird alles mögliche "verkauft", was angeblich gut für sie wäre, dabei verdienen daran einfach nur die Ärzte. Und auf Chefarztbehandlung im Krankenhaus verzichte ich gerne, wenn es nicht nötig ist. Unser Sohn wird vom Chef persönlich betreut, da der sich auf dem Fachgebiet am Besten auskennt. Auch ich wurde schon vom Chef persönlich operiert. Aber nur, weil er es besonders gut konnte und nicht, weil ich privat war! Dann lieber bei einem kompetenten Oberarzt und die fachliche Qualität stimmt!
        Ansonsten schätze ich die vielen Leistungen unserer Krankenkassen (Mein Mann und die Kinder Barmer, ich selbst DAK) sehr. Die Kinder bekommen zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen, es gibt Reha (wenn nicht über die Rentenversicherung) und Mutter-Kind-Kur, Haushaltshilfe und Versorgungsverträge mit speziellen Kliniken. Das durfte ich jetzt erleben: Nach einer Knieverletzung wurde ich in der Sportklinik operiert. Dort bekam ich ein Zweibettzimmer, Oberarztbehandlung und direkt bei Entlassung alle nötigen Hilfsmittel für zu Hause, ohne Theater.(Motorschiene, Orthese, Muskelstimulator, Lymphdrainage, Physiotherapie, Haushaltshilfe...) Das wäre bei so manchem Privatpatienten nicht so schnell und reibungslos gelaufen...

        Bei der Kostenerstattung wirst du als Privatpatient beim Arzt behandelt. Bei der "Erstattung" bist du dann auch nur ein ganz normaler GKV-Versicherter. Zu 99,9 % wirst du auf einem mehr oder weniger großen Eigenanteil sitzen bleiben.
        Das hängt schon allein an den unterschiedlichen Gebührenkatalogen. Und mit deiner Wahl bindest du dich für alle Arztbesuche! Das kann ganz schnell kostspielig werden.
        Warum ziehst du das gerade mit Kindern überhaupt in Erwägung? Nur wegen Terminen?

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